3. Präferenzordnung und Nutzenfunktion von Diplom-Volkswirt Axel Hillmann

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Über den Vortrag

In diesem Modul lernen Sie im ersten Teil vier Eigenschaften der in der mikroökonomischen Haushaltstheorie unterstellten Präferenzordnung kennen. Im zweiten Teil lernen Sie die Nutzenfunktion als formale Darstellung der Präferenzen des Haushaltes sowie wichtige nutzentheoretische Begriffe im Zusammenhang mit der Nutzenfunktion und ihres Graphen, der Indifferenzkurve, kennen. Des Weiteren werden wichtige inhaltlich-formale Fragen geklärt: Ökonomische Interpretation eines Differentialquotienten sowie von Steigung und Krümmung einer Kurve. Außerdem lernen Sie die Technik des Totalen Differenzierens.

Am Ende folgen vier Übungsaufgaben zu den Themen „Präferenzordnung“ und „Nutzenfunktion“.

Bitte beachten Sie, dass ich auch ein Buch - VWL-Fibel Einführung in die Wirtschaftswissenschaft - zu diesem EVWL-Kurs herausgebe, in dem Sie neben dem zu vermittelnden Stoff die Lösungen zu allen Klausuraufgaben seit 2007 finden.

Der Vortrag „3. Präferenzordnung und Nutzenfunktion“ von Diplom-Volkswirt Axel Hillmann ist Bestandteil des Kurses „VWL A: Einführung Mikroökonomik“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Struktur des Entscheidungsproblems
  • Präferenzordnung
  • Vollständigkeit
  • Transitivität
  • Nichtsättigung
  • Strenge Konvexität
  • Indifferenzkurve (1)
  • Präferenzordnung: Zusammenfassung
  • Nutzenfunktion
  • Exkurs: Differentialquotient
  • Grenznutzen
  • Exkurs: 2. Ableitung
  • Nutzenkurve
  • Exkurs: Graph und Funktionsgleichung
  • Nutzenkurve: Lageparameter
  • Indifferenzkurve (2)
  • Indifferenzkurve: Lageparemeter
  • Indifferenzkurve: Steigung und Krümmung
  • Grenzrate der Substitution
  • Nutzenfunktion: Zusammenfassung
  • Übungsaufgaben

Quiz zum Vortrag

  1. A und B sind gleichwertig. A ist nicht schlechter als C. C ist besser als B.
  2. C dominiert B. A dominiert C. B wird von A dominiert.
  3. Ein Haushalt präferiert A gegenüber B, ist aber indifferent bezüglich A und C. Dann kann B nicht besser als C sein.
  4. A ist nicht besser als B. C ist nicht besser als B. A dominiert C.
  5. In allen Fällen ist Transitivität gegeben.
  1. Transitivität und Vollständigkeit
  2. Vollständigkeit und Nichtsättigung
  3. Vollständigkeit und Nichtsättigung und strenge Konvexität
  4. Vollständigkeit und Nichtsättigung und strenge Konvexität und Transitivität
  5. Vollständigkeit und Nichtsättigung und Transitivität
  1. Wenn für die Güterkombinationen A, B und C gilt: „A dominiert C“ und „A dominiert B“, dann kann nicht gelten „B dominiert C“.
  2. Vollständigkeit bedeutet: Entweder gilt „Güterkombination A ist nicht besser als Güterkombination B“ oder es gilt „B ist nicht besser als A“.
  3. Wenn sich eine Güterkombination A von einer Güterkombination B dadurch unterscheidet, dass sie von mindestens einem Gut mehr und von allen anderen Gütern nicht weniger als B enthält, gilt: A dominiert B.
  4. Ein Haushalt präferiert stets eine Mischung zweier indifferenter Güterkombinationen.
  5. Keine der anderen Aussagen ist falsch.
  1. dX / dY > 0 bedeutet: Wenn X steigt, steigt Y.
  2. dX / dY > 0 bedeutet: Wenn Y sinkt, sinkt X.
  3. dX / dY < 0 bedeutet: Wenn Y sinkt, steigt X.
  4. dX / dY < 0 bedeutet: Wenn Y steigt, sinkt X.
  5. dX / dY = 0 bedeutet: Zwischen X und Y gibt es keine Ursache-Wirkungs-Beziehung.
  1. Wenn x1 steigt, verlagert sich die Nutzenkurve im U–x1–Diagramm nach oben.
  2. Je mehr von Gut 1 verbraucht wird, um so größer ist der Nutzen.
  3. Je weniger von Gut 2 verbraucht wird, um so größer ist der Grenznutzen von Gut 2.
  4. Im U–x2–Diagramm sinkt die Steigung der Nutzenkurve mit zunehmendem Nutzen.
  5. Wenn x1 sinkt, verlagert sich die Nutzenkurve im U–x2–Diagramm nach unten.
  1. Entlang der Indifferenzkurve nimmt x bei konstantem y zu.
  2. Die Indifferenzkurve hat immer eine negative Steigung.
  3. Entlang der Indifferenzkurve gilt überall dU = 0.
  4. Die Indifferenzkurve kann keinen Schnittpunkt mit den Diagrammachsen aufweisen.
  5. Keine der anderen Aussagen ist falsch.
  1. Je größer die Grenzrate der Substitution ist, um so größer ist der Nutzen.
  2. Die Grenzrate der Substitution ist nie positiv.
  3. Die Grenzrate der Substitution ist die Steigung der Tangente an die Indifferenzkurve.
  4. Die Grenzrate der Substitution dx1 / dx2 ist das marginale Tauschverhältnis zwischen Gut 1 und Gut 2 bei konstantem Nutzen.
  5. Keine der anderen Aussagen ist falsch.
  1. -2
  2. Die Stelle (x1,x2) = (4,2) ist nicht Bestandteil der Nutzenfunktion.
  3. -1
  4. -0,5
  5. -0,25

Dozent des Vortrages 3. Präferenzordnung und Nutzenfunktion

Diplom-Volkswirt Axel Hillmann

Diplom-Volkswirt Axel Hillmann

Diplom-Sozialpädagoge (Universität Bremen)

Diplom-Volkswirt (FernUniversität Hagen)

seit 1997 freiberuflicher Autor und Dozent für VWL

1998-2010 VWL-Mentor am Studienzentrum Hamburg (Universität Hamburg)

www.axel-hillmann.de | www.vwl-repetitorium.de www.facebook.com/Repetitorium.Axel.Hillmann


Kundenrezensionen

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sehr gut erklärt
von Jennifer K. am 14. Januar 2014 für 3. Präferenzordnung und Nutzenfunktion

Vortrag ist super, den einzigen Punktabzug gibts für die doch sehr schwer verständlichen Matheformeln

4 Kundenrezensionen ohne Beschreibung


4 Rezensionen ohne Text


Auszüge aus dem Begleitmaterial

... diesem Modul A Mikroökonomie 1 Haushaltstheorie Einführung Präferenzordnung ...

... Budgetrestriktion (Bedingung für ein) Nutzenmaximum Nachfrage für ...

... Güterbündel „A ist besser als B“ ...

... (Dominanzbeziehung) Mikroökonomik Repetitorium Axel ...

... „A ist besser als B“ (Dominanzbeziehung)? ...

... ist gleich gut wie B“ (Indifferenzbeziehung) Mikroökonomik Repetitorium ...

... Güterbündel A und B muss gelten: ...

... Mikroökonomik Repetitorium Axel Hillmann Haushaltstheorie: ...

... A und B muss gelten: - A B ...

... -oder A B Mikroökonomik Repetitorium Axel Hillmann Haushaltstheorie: Präferenzordnung ...

... muss widerspruchsfrei sein: Wenn A B und B ...

... muss gelten: Mikroökonomik Repetitorium Axel Hillmann Haushaltstheorie: Präferenzordnung A ...

... widerspruchsfrei sein: Wenn A B und B C, dann ...

... Hillmann Haushaltstheorie: Präferenzordnung A B x2 ...

... Wenn und dann muss gelten: Mikroökonomik ...

... Repetitorium Axel Hillmann Haushaltstheorie: Präferenzordnung A B x2 ...

... Mischung ist besser!“ Wenn A ? ...

... Mikroökonomik Repetitorium Axel Hillmann Haushaltstheorie: Präferenzordnung ...

... ist besser!“ Wenn A ? B, dann gilt: ...

... A ? B! Mikroökonomik Repetitorium Axel Hillmann Haushaltstheorie: ...

... besser!“ Wenn A ? B, dann gilt: C A ...

... der geometrische Ort aller Güterbündel, die ...

... Haushaltstheorie: Nutzenfunktion Struktur des Entscheidungsproblems Präferenzordnung Nutzenfunktion ...

... Axel Hillmann Haushaltstheorie: Nutzenfunktion ...

... (A) sind gleich gerichtet. Mikroökonomik Repetitorium Axel Hillmann Haushaltstheorie: ...

... sind gleich gerichtet. Ursache (C) und Wirkung (A) sind gegenläufig. ...

... erste Ableitung der Nutzenfunktion grafisch: ökonomisch: 0)(''),('' 0)('),(' ,0,), ...

... Ableitung der Nutzenfunktion grafisch: Steigung der Nutzenkurve ökonomisch: Grenznutzen des Gutes x1 0)(''),('' 0)('),(' ,0,), ...

... Einheiten der Nutzen zunimmt, wenn der Verbrauch des betrachteten ...

... Hillmann Haushaltstheorie: Nutzenfunktion 1 5,0 5,0 )/( 1 1 ...

... Mikroökonomik Repetitorium Axel Hillmann Haushaltstheorie: ...

... x1 x2 steigt! Wirkung in einem U-x1- Diagramm? ...

... U0 x1 0 x1 x2 steigt! Wirkung in einem U-x1- Diagramm?...

... x1 0 x1 x2 1 x2 0 x2 steigt! Wirkung in einem U-x1- Diagramm? ...

... Verschiebung der Kurve Mikroökonomik Repetitorium Axel Hillmann Haushaltstheorie: Nutzenfunktion ...

... Variablen (Lageparameter) ergeben Verschiebungen der Kurve. ...

... Achsenvariablen ergeben Bewegungen entlang der Kurve. ...

... x1 Lageparameter? U ist Lageparameter in einem x2-x1-Diagramm! ...

... Bitte merken! Die Indifferenzkurve ist der ...

... x1 U steigt! Wirkung in einem x2-x1- Diagramm? Indifferenzkurve...

... Haushaltstheorie: Nutzenfunktion 2 2 2 2 1 2 21 21,0,) ...

... Nutzenfunktion grafisch: Steigung der Indifferenzkurve ökonomisch: 2 2 2 2 1 2 21 ...

... Steigung der Indifferenzkurve ökonomisch: Grenzrate der Substitution des Gutes x2 durch das Gut x1 2 2 ...

... der Indifferenzkurve ökonomisch: Grenzrate der Substitution des Gutes x2 durch das Gut x1 2 2 2 2 1 2 21 ..

... der Indifferenzkurve ökonomisch: Grenzrate der Substitution des Gutes x2 durch das Gut x1 2 2 2 2 1 2 21 ...

... viele Einheiten des Gutes x2 der Haushalt zu verzichten bereit ist, wenn ...

... Nutzenfunktion Bitte merken! Die Grenzrate der Substitution ...

... umgekehrten Grenznutzenverhältnis. 2 1 1 2 / / xU ...

... Haushaltstheorie: Nutzenfunktion x2 x1 2 2 2 2 1 2 21 ...

... von x2 durch x1 nimmt mit zunehmendem ...

... Haushaltstheorie: Nutzenfunktion Grenznutzen ...

... Nutzenfunktion x2 x1 Grenznutzen: Grenzrate der Substitution: Indifferenzkurve: ),(21xxUU? 00 00 ...

... deren Gut weniger als B. Wenn der Haushalt A gegenüber B vorzieht, liegt die Eigenschaft der Vollständigkeit vor. 4.Es gebe nur drei Güterbündel A, B, C. Transitivität liegt vor, wenn ...

... strengen Konvexität nicht erfüllt oder die beiden Indifferenzkurven gehören zu zwei unter- schiedlichen Präferenzordnungen. 6.Wenn die Eigenschaft der Nichtsättigung erfüllt ist und der Haushalt ...

... B 2.Der Haushalt präferiert eine Mischung aus A und C gegen- über B. Mikroökonomik Repetitorium ...

... und B gegen- über C. 4.Ob A gegenüber C oder C gegenüber A präferiert wird, hängt von den ...

... aus Aufgabe 3 bitte die Wirkung einer Erhöhung der Verbrauchsmenge von x1. 5.Steigt oder sinkt die Grenzrate der Substitution des Gutes x1 durch das Gut ...

... viele Einheiten von x1 bei konstantem Nutzen der Haushalt für eine zusätzliche Einheit von x2 zu verzichten bereit ist. 2.Die Grenzrate der Substitution dx2/dx1 gibt ...

... Nutzenfunktion Budgetbeschränkung und Nutzenmaximum Güternachfrage Arbeitsangebot / Intertemporales ...