25. Kostenfunktionen von Diplom-Volkswirt Axel Hillmann

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Über den Vortrag

In diesem Modul zur Theorie der Firma (kurze Frist) geht es um die Kostenanalyse mit Hilfe verschiedener Kostenbegriffe für die kurze Frist. Dabei lernen Sie - bezogen auf die vier verschiedenen Produktionsfunktionen - mit Hilfe grafischer Methoden, dass die kurzfristige Kostenanalyse spiegelbildlich zur partiellen Faktorvariation erfolgt.

Am Ende werden 6 Übungsaufgaben zum Thema gestellt.

Bitte beachten Sie, dass ich auch ein Buch - VWL-Fibel Theorie der Marktwirtschaft - zu diesem Kurs herausgebe, in dem Sie neben dem zu vermittelnden Stoff die Lösungen zu allen Klausuraufgaben seit 2002 finden.

Der Vortrag „25. Kostenfunktionen“ von Diplom-Volkswirt Axel Hillmann ist Bestandteil des Kurses „Mikroökonomie B: Theorie der Firma (Unternehmenstheorie)“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Überblick
  • Kostenbegriffe
  • Berechnung einer kurzfristigen Kostenfunktion
  • Produktionsfunktionen (Überblick)
  • Neoklassische Ertragsfunktionen
  • Neoklassische Kostenunktionen
  • Ertragsgesetzliche Ertragsfunktionen
  • Ertragsgesetzliche Kostenkurven
  • Linear-substitutionale Ertragskurven
  • Linear-substitutionale Kostenkurven
  • Linear-limitationale Ertragskurven
  • Linear-limitationale Kostenkurven
  • Übungsaufgaben

Quiz zum Vortrag

  1. Die Gesamtkosten sind die Summe aus variablen und fixen Stückkosten.
  2. Die Fixkosten können die variablen Kosten übersteigen.
  3. Die gesamten Durchschnittskosten liegen nie unter den variablen Durchschnittskosten.
  4. Weder bei den Grenzkosten noch bei den durchschnittlichen variablen Kosten werden die Fixkosten berücksichtigt.
  5. Keine der anderen Aussagen ist falsch.
  1. Die Grenzkosten geben an, wie viel Kosten jede Outputeinheit durchschnittlich erzeugt.
  2. Die variablen Kosten steigen, wenn der Output steigt.
  3. Die Gesamtkosten enthalten auch outputunabhängige Kosten.
  4. Die durchschnittlichen Fixkosten sinken, wenn der Output steigt.
  5. Keine der anderen Aussagen ist falsch.
  1. Für die gesamten Stückkosten gilt K / Q = l + r / L.
  2. Die Fixkosten lauten Kf = l*L.
  3. Für die variablen Stückkosten gilt Kv / Q = r / L.
  4. Die Grenzkostenfunktion (GK) lautet GK = r / L.
  5. Keine der anderen Aussagen ist falsch.
  1. In ihrem Minimum wird die Grenzkostenkurve von der Kurve der gesamten Durchschnittskosten geschnitten.
  2. Die Kostenkurve verläuft konvex steigend, weil die Ertragskurve konkav steigend verläuft.
  3. Die Kurve der variablen Stückkosten liegt stets unterhalb der Kurve der gesamten Stückkosten.
  4. Die Kurve der variablen Stückkosten liegt stets unterhalb der Grenzkostenkurve, weil die Kurve der Durchschnittserträge stets oberhalb der Grenzertragskurve verläuft.
  5. Keine der anderen Aussagen ist falsch.
  1. Keine der anderen Aussagen ist falsch.
  2. Die Ertragskurve verläuft zunächst überproportional, anschließend unterproportional steigend.
  3. Die Grenzertragskurve verläuft zunächst steigend, anschließend fallend.
  4. Die Durchschnittsertragskurve verläuft zunächst steigend, anschließend fallend.
  5. Wenn die Grenzertragskurve steigend verläuft, liegt sie oberhalb der Durchschnittsertragskurve.
  1. Die Grenzkostenkurve schneidet zunächst die Kurve der gesamten Stückkosten in deren Minimum und anschließend die Kurve der variablen Stückkosten in deren Minimum.
  2. Die Gesamtkostenkurve verläuft zunächst konkav und anschließend konvex steigend, weil die Ertragskurve zunächst konvex und anschließend konkav steigend verläuft.
  3. Die Grenzkostenkurve verläuft zunächst fallend und anschließend steigend, weil die Grenzertragskurve zunächst steigend und anschließend fallend verläuft.
  4. Wenn die Grenzkostenkurve fallend verläuft, liegt sie unterhalb der Kurve der variablen Stückkosten.
  5. Keine der anderen Aussagen ist falsch.
  1. Die Grenzertragskurve verläuft parallel zur Outputachse.
  2. Die Ertragskurve verläuft stets steigend.
  3. Die Durchschnittsertragskurve verläuft fallend und hat keinen gemeinsamen Punkt mit der Grenzertragskurve, wenn die Einsatzmenge des fixen Faktors größer Null ist.
  4. Die Durchschnittsertragskurve liegt oberhalb der Grenzertragskurve, wenn die Einsatzmenge des fixen Faktors größer Null ist.
  5. Keine der anderen Aussagen ist falsch.
  1. Die Kostenkurve verläuft zunächst parallel zur Outputachse, wenn die Einsatzmenge des fixen Faktors größer Null ist, anschließend mit konstanter Steigung größer Null.
  2. Die Grenzkostenkurve verläuft parallel zur Kostenachse.
  3. Die Kurve der variablen Stückkosten verläuft zunächst deckungsgleich mit der Outputachse, anschließend nimmt die Steigung mit dem Output zu.
  4. Die Grenzkostenkurve hat zunächst die Steigung Null, anschließend nimmt die Steigung mit dem Output zu.
  5. Keine der anderen Aussagen ist richtig.
  1. Wenn der fixe Faktor der Engpassfaktor ist, verläuft die Ertragskurve parallel zur Outputachse.
  2. Wenn der variable Faktor Engpassfaktor ist, hat die Ertragskurve eine konstante positive Steigung.
  3. Die Grenzertragskurve verläuft zunächst in Höhe des Wertes der Durchschnittsproduktivität parallel zur Inputachse, anschließend deckungsgleich mit der Inputachse.
  4. Die Durchschnittsertragskurve ist zunächst deckungsgleich mit der Grenzertragskurve.
  5. Keine der anderen Aussagen ist falsch.
  1. Die Kostenkurve ist eine Gerade aus dem Koordinatenursprung.
  2. Die Kurve der gesamten Stückkosten ist fallend.
  3. Die Grenzkostenkurve verläuft parallel zur Outputachse und unterhalb der Kurve der gesamten Stückkosten.
  4. Die Kurve der variablen Durchschnittskosten verläuft parallel zur Outputachse.
  5. Keine der anderen Aussagen ist falsch.

Dozent des Vortrages 25. Kostenfunktionen

Diplom-Volkswirt Axel Hillmann

Diplom-Volkswirt Axel Hillmann

Diplom-Sozialpädagoge (Universität Bremen)

Diplom-Volkswirt (FernUniversität Hagen)

seit 1997 freiberuflicher Autor und Dozent für VWL

1998-2010 VWL-Mentor am Studienzentrum Hamburg (Universität Hamburg)

www.axel-hillmann.de | www.vwl-repetitorium.de www.facebook.com/Repetitorium.Axel.Hillmann


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Auszüge aus dem Begleitmaterial

... Kostenkurven für Funktionen mit substituierbaren Faktoren ...

... Ertrags- und Kostenkurven für Funktionen mit substituierbaren Faktoren: -neoklassische Produktionsfunktionen z. B. Cobb-Douglas -ertragsgesetzliche Produktionsfunktionen ...

... Grenzkosten gilt dK/dQ. Sie geben an, um wie viele Geldeinheiten die Produktionskosten steigen, wenn der Einsatz des variablen Faktors marginal steigt. 3. Die fixen Stückkosten sind unabhängig vom Output. ...

... die Kostenfunktion. [richtig oder falsch?] 1. Für b=1 sind Grenzkosten und variable Durchschnittskosten über den gesamten Outputbereich identisch. ...

... verläuft zunächst linear ansteigend und anschließend parallel zur Faktorachse. 3. Für a>1 nimmt die Grenzproduktivität der Arbeit zu. 4. Der Durchschnittsertragskurve liegt für ...

... 6.Die Kostenkurve weist eine Knickstelle auf, weil beide Faktoren perfekt gegeneinander substituierbar sind. ...

... 3.Für a>b ist L der Engpassfaktor. 4. Solange L der Engpassfaktor ist, beträgt die Grenzproduktivität der Arbeit a. 5. Die Produktionselastizität von L als ...

... 6. Die Kurve der Gesamtkosten verläuft parallel zur Outputachse, wenn L Engpassfaktor ist, und parallel zur Kostenachse, wenn C Engpassfaktor ist. 7. Die Grenzkostenkurve und die Kurve der variablen ...

... verläuft vor ihrem Maximum unter-, danach oberhalb der Grenzertragskurve. 4. Die Grenzertragskurve verläuft vor ihrem Maximum ober- und danach unterhalb der Durchschnittsertragskurve. ...

... 6. Die Kostenkurve verläuft erst konvex, dann konkav. 7. Grenzkostenkurve und Durchschnittskostenkurve verlaufen zunächst fallend, anschließend steigend. 8. Die Grenzkostenkurve verläuft ...