18. Präferenzordnung von Diplom-Volkswirt Axel Hillmann

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Über den Vortrag

In diesem Modul zur Haushaltstheorie lernen Sie die die drei Axiome sowie drei weitere Eigenschaften der in der mikroökonomischen Haushaltstheorie unterstellten Präferenzordnung sowie ihren Zusammenhang zu der in der Mikroökonomie verwendeteten Nutzenfunktion kennen.

Am Ende wird eine Übungsaufgabe zum Thema gestellt.

Bitte beachten Sie, dass ich auch ein Buch - VWL-Fibel Theorie der Marktwirtschaft - zu diesem Kurs herausgebe, in dem Sie neben dem zu vermittelnden Stoff die Lösungen zu allen Klausuraufgaben seit 2002 finden.

Der Vortrag „18. Präferenzordnung“ von Diplom-Volkswirt Axel Hillmann ist Bestandteil des Kurses „Mikroökonomie A: Haushaltstheorie“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Überblick
  • Präferenzordnungen
  • Vollständigkeit (Axiom)
  • Transitivität (Axiom)
  • Reflexivität (Axiom)
  • Stetigkeit
  • Nichtsättigung
  • Strenge Konvexität
  • Präferenzordnung und Nutzenfunktionen
  • Übungsaufgabe

Quiz zum Vortrag

  1. Transitivität und Vollständigkeit und Reflexivität
  2. Vollständigkeit und Nichtsättigung und Reflexivität
  3. Vollständigkeit und Nichtsättigung und strenge Konvexität
  4. Vollständigkeit und Nichtsättigung und Transitivität
  5. Vollständigkeit und strenge Konvexität und Transitivität
  1. Vollständigkeit bedeutet, dass der Haushalt für jedes Güterbündel, dass er verwirklichen kann, entscheiden kann, ob es besser oder schlechter als oder gleich gut wie ein anderes Güterbündel ist.
  2. Die Präferenzordnung ist vollständig, wenn keine Güterbündel existieren, zwischen denen der Haushalt indifferent ist.
  3. Angenommen, es gilt für beliebige Güterbündel A(xA,yA) und B(xB,yB): Der Haushalt präferiert A gegenüber B, wenn xA > xB erfüllt ist. Eine solche Präferenzordnung ist nicht vollständig, weil das Gut y keine Rolle spielt.
  4. Die Präferenzordnung ist vollständig, wenn für zwei Güterbündel A und B gilt: Entweder wird A durch B dominiert oder umgekehrt.
  5. Keine der anderen Aussagen ist richtig.
  1. Eine Präferenzordnung, für die bezüglich beliebiger Güterbündel A, B und C die Beziehungen „B ist nicht schlechter als C“ und „A ist nicht schlechter als B“ und „C ist schlechter als A“ gelten, ist transitiv.
  2. Angenommen, es gilt für beliebige Güterbündel A(xA,yA) und B(xB,yB): Der Haushalt präferiert A gegenüber B, wenn xA > xB erfüllt ist. Eine solche Präferenzordnung ist nicht transitiv, weil das Gut y keine Rolle spielt.
  3. Angenommen, es gilt für beliebige Güterbündel A(xA,yA) und B(xB,yB): Der Haushalt präferiert A gegenüber B, wenn xA + yA > xB + yB erfüllt ist. Eine solche Präferenzordnung ist nicht transitiv.
  4. Eine Präferenzordnung, für die bezüglich beliebiger Güterbündel A, B und C die Beziehungen „C dominiert B“ und „B wird von A dominiert“ und „C ist besser als A“ gelten, kann nicht transitiv sein.
  5. Keine der anderen Aussagen ist richtig.
  1. Wenn für zwei identische Güterbündel A und A die Beziehung „A ist nicht schlechter als A“ gilt, ist die Präferenzordnung reflexiv.
  2. Angenommen, es gilt für beliebige Güterbündel A(xA,yA) und B(xB,yB): Der Haushalt präferiert A gegenüber B, wenn xA > xB erfüllt ist. Eine solche Präferenzordnung ist nicht reflexiv, weil das Gut y keine Rolle spielt.
  3. Angenommen, es gilt für beliebige Güterbündel A(xA,yA) und B(xB,yB): Der Haushalt präferiert A gegenüber B, wenn xA + yA > xB + yB erfüllt ist. Eine solche Präferenzordnung ist nicht reflexiv.
  4. Wenn für zwei identische Güterbündel A und B die Beziehung „A wird mindestens so begehrt wie B“ gilt, kann die Präferenzordnung reflexiv sein, muss aber nicht.
  5. Keine der anderen Aussagen ist richtig.
  1. Stetigkeit bedeutet, dass sich zwei Indifferenzkurven nicht schneiden können.
  2. Stetigkeit bedeutet, dass im Konsumraum keine nicht–definierten Bereiche existieren.
  3. Ohne die Annahme der Stetigkeit könnten die Präferenzordnung nicht mit Hilfe von Indifferenzkurven dargestellt werden.
  4. Stetigkeit bedeutet: Wenn die Beziehungen „A dominiert B“ und „B dominiert C“ gelten, dann gibt es im Konsumraum entlang der Verbindungslinie von A und C ein Güterbündel D, für das gilt: „D ist genauso gut wie B“.
  5. Keine der anderen Aussagen ist falsch.
  1. Nichtsättigung bedeutet: Die Indifferenzkurven verlaufen fallend.
  2. Angenommen, es gilt für beliebige Güterbündel A(xA,yA) und B(xB,yB): Der Haushalt präferiert A gegenüber B, wenn xA > xB erfüllt ist. Eine solche Präferenzordnung erfüllt nicht die Annahme der Nichtsättigung, weil das Gut y keine Rolle spielt.
  3. Nichtsättigung bedeutet: Die Indifferenzkurven verlaufen konvex fallend.
  4. Angenommen, es gilt für beliebige Güterbündel A(xA,yA) und B(xB,yB): Der Haushalt präferiert A gegenüber B, wenn xA + yA > xB + yB erfüllt ist. Eine solche Präferenzordnung erfüllt nicht die Annahme der Nichtsättigung.
  5. Keine der anderen Aussagen ist richtig.
  1. Angenommen, es gilt für beliebige Güterbündel A(xA,yA) und B(xB,yB): Der Haushalt präferiert A gegenüber B, wenn xA > xB erfüllt ist. Eine solche Präferenzordnung erfüllt nicht die Annahme der strengen Konvexität, weil das Gut y keine Rolle spielt.
  2. Angenommen, es gilt für beliebige Güterbündel A(xA,yA) und B(xB,yB): Der Haushalt präferiert A gegenüber B, wenn xA + yA > xB + yB erfüllt ist. Eine solche Präferenzordnung erfüllt nicht die Annahme der strengen Konvexität.
  3. Strenge Konvexität bedeutet: Ein Haushalt zieht stets eine Mischung aus zwei gleichwertigen Güterbündeln A und B den Güterbündeln A bzw. B vor.
  4. Strenge Konvexität bedeutet: Die Indifferenzkurven verlaufen konvex fallend.
  5. Keine der anderen Aussagen ist falsch.
  1. strengen Konvexität.
  2. Nichtsättigung.
  3. Stetigkeit.
  4. Transitivität.
  5. Reflexivität.
  1. Vollständigkeit, Reflexivität, Stetigkeit und Transitivität
  2. Vollständigkeit, Reflexivität, Transitivität und Nichtsättigung.
  3. Vollständigkeit, Reflexivität, Transitivität und strenge Konvexität.
  4. Vollständigkeit, Reflexivität, Stetigkeit und Nichtsättigung.
  5. Vollständigkeit, Reflexivität, Stetigkeit und strenge Konvexität.
  1. U1 eine streng monoton steigende Transformation von U2 ist und umgekehrt.
  2. U2 eine monoton steigende Transformation von U1 ist und umgekehrt.
  3. U2 eine streng monoton fallende Transformation von U1 ist und umgekehrt.
  4. U1 eine beliebige Transformation von U2 ist und umgekehrt.
  5. Keine der anderen Aussagen ist richtig.

Dozent des Vortrages 18. Präferenzordnung

Diplom-Volkswirt Axel Hillmann

Diplom-Volkswirt Axel Hillmann

Diplom-Sozialpädagoge (Universität Bremen)

Diplom-Volkswirt (FernUniversität Hagen)

seit 1997 freiberuflicher Autor und Dozent für VWL

1998-2010 VWL-Mentor am Studienzentrum Hamburg (Universität Hamburg)

www.axel-hillmann.de | www.vwl-repetitorium.de www.facebook.com/Repetitorium.Axel.Hillmann


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Auszüge aus dem Begleitmaterial

... diesem Modul A Haushaltstheorie: -Einführung -Nutzenfunktion und Indifferenzkurve -Budgetrestriktion ...

... Nachfragefunktion für X, Nachfragefunktion für Y ...

... Güterbündel starke Präferenzordnung, Indifferenzordnung schwache Präferenzordnung ...

... Rationalverhaltens 1. Vollständigkeit 2. Transitivität 3. ...

... weitere Annahmen 4. Stetigkeit 5. Nichtsättigung, Haushaltstheorie ...

... 1. Vollständigkeit 2. Transitivität 3. Reflexivität 3 weitere ...

... A A. Axiome der Präferenzordnung Reflexivität für zwei identische Güterbündel ...

... strenge Konvexität für beliebige Güterbündel ...

... Konvexität für beliebige Güterbündel A, B und C ...

... für beliebige Güterbündel A, B und C gilt: ...

... Güterbündel A, B und C gilt: Wenn A B, dann gilt ...

... A, B und C gilt: Wenn A B, dann gilt an Strecke AB: ...

... Uj bilden dieselbe Präferenzordnung ab, wenn Ui eine streng monoton ...

... ist erfüllt, wenn gilt: Haushaltstheorie Repetitorium Axel ...

... Indifferenzordnung ist nicht vollständig. c) Angenommen, Güterbündel A wird B vorgezogen. Aus der Nichtsättigungsannahme folgt, dass ...

... Annahme strenger Konvexität. h) Die Nutzenfunktion widerspricht dem Axiom der Vollständigkeit. ...

... Sättigungsannahme: j) und repräsentieren dieselbe Präferenzordnung. k) Die folgenden Nutzenfunktionen repräsentieren dieselbe Präferenzordnung: ...

... mit jeweils positiven, aber abnehmenden Grenznutzen liegen stets dieselbe Präferenzordnung zu Grunde. ...

... nächsten Modul A Haushaltstheorie: -Einführung -Nutzenfunktion und Indifferenzkurve -Budgetrestriktion ...