12. Substitutions- und Einkommenseffekt von Diplom-Volkswirt Axel Hillmann

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Über den Vortrag

In diesem Modul zur Haushaltstheorie wird die Wirkung einer Preisänderung auf die Nachfrage des Haushaltes gedanklich in zwei Teileffekte zerlegt - nicht zuletzt, um ein Phänomen wie das Giffen-Paradoxon erklären zu können. Die Unterscheidung in den Substitutionseffekt und den Einkommenseffekt stellt dabei auf verschiedene Elastizitätenkonzepte ab. Außerdem werden die in Modul 10 hergeleiteten Nachfragefunktionen unter diesem Aspekt näher spezifiziert.

Am Ende werden 4 Übungsaufgaben zum Thema gestellt.

Bitte beachten Sie, dass ich auch ein Buch - VWL-Fibel Theorie der Marktwirtschaft - zu diesem Kurs herausgebe, in dem Sie neben dem zu vermittelnden Stoff die Lösungen zu allen Klausuraufgaben seit 2002 finden.

Der Vortrag „12. Substitutions- und Einkommenseffekt“ von Diplom-Volkswirt Axel Hillmann ist Bestandteil des Kurses „Mikroökonomie A: Haushaltstheorie“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Überblick
  • Giffen-Paradoxon
  • Wirkung einer Preisänderung
  • Wiederholung: Elastizitäten
  • Substitutionseffekt
  • Einkommenseffekt
  • Zusammenfassung
  • Übungsaufgabe mit Lösung
  • Nutzen- vs. Einkommenskompensierung
  • Nachfragekurven
  • Übungsaufgaben

Quiz zum Vortrag

  1. Keine der anderen Aussagen ist falsch.
  2. Die Budgetgerade verlagert sich.
  3. Die Budgetgerade bekommt eine neue Steigung.
  4. Die Kaufkraft des Einkommens ändert sich.
  5. Beide Preise ändern sich relativ zum jeweils anderen Preis.
  1. Beim Substitutionseffekt geht man von einer unveränderten Budgetgerade aus.
  2. Der Substitutionseffekt gibt die Nachfrageänderungen bezüglich x und y unter der Annahme unveränderter, den ursprünglichen Nutzen realisierender Kaufkraft des Konsumbudgets wieder.
  3. Angenommen, Py steigt. Beim Substitutionseffekt erhöht sich die Nachfrage nach dem Gut x. Die Nachfrage nach dem Gut y sinkt.
  4. Angenommen, Px sinkt. Beim Substitutionseffekt verringert sich stets die Nachfrage nach dem Gut y. Die Nachfrage nach dem Gut x steigt.
  5. Keine der anderen Aussagen ist falsch.
  1. Bei einem Giffen–Gut ist der Substitutionseffekt betragsmäßig stärker als der Einkommenseffekt.
  2. Der Einkommenseffekt gibt die Nachfrageänderungen bezüglich x und y unter der Annahme eines unveränderten Verhältnisses der Preise wieder.
  3. Beim Einkommenseffekt geht man von einer veränderten Kaufkraft des Konsumbudgets aus.
  4. Angenommen, Px steigt. Beim Einkommenseffekt erhöht sich die Nachfrage nach dem Gut x, wenn das Gut x ein Giffen–Gut ist.
  5. Keine der anderen Aussagen ist falsch.
  1. Bei einem vollkommen preisunelastischen Gut sind SE und EE betragsmäßig gleich stark.
  2. Bei einem vollkommen einkommensunelastischen Gut entspricht der EE dem Gesamteffekt einer Preisänderung.
  3. Wenn das betrachtet Gut normal ist, führt eine Preisänderung im EE stets zu einer Nachfrageerhöhung.
  4. Bei einem inferioren Gut ist der EE betragsmäßig stets stärker als der SE.
  5. Keine der anderen Aussagen ist richtig.
  1. Bei einer Preiserhöhung ist der Gesamteffekt bei einer EK stärker als bei einer NK.
  2. Bei der NK nach Hicks wird zur Darstellung des Substitutionseffektes die neue Budgetgerade parallel an die alte Indifferenzkurve verschoben.
  3. Bei der EK nach Slutsky wird zur Darstellung des Substitutionseffektes die neue Budgetgerade parallel durch das alte Güterbündel im Nutzenmaximum verschoben.
  4. Bei einer Preiserhöhung ist der Substitutionseffekt bei einer EK stärker als bei einer NK.
  5. Keine der anderen Aussagen ist falsch.
  1. Keine der anderen Aussagen ist falsch.
  2. Ohne Kompensation ergibt sich die Preis–Konsum–Kurve als Verbindungslinie zwischen Q₀ und Q₁. Die daraus ableitbare Nachfragekurve ist die Marshall’sche Nachfragekurve.
  3. Bei einer Nutzenkompensation ergibt sich die Preis–Konsum–Kurve als Verbindungslinie zwischen Q₀ und Q’₁. Die daraus ableitbare Nachfragekurve ist die Hick’sche Nachfragekurve.
  4. Bei einer Einkommenskompensation ergibt sich die Preis–Konsum–Kurve als Verbindungslinie zwischen Q₀ und Q’₁. Die daraus ableitbare Nachfragekurve ist die Slutsky’sche Nachfragekurve.

Dozent des Vortrages 12. Substitutions- und Einkommenseffekt

Diplom-Volkswirt Axel Hillmann

Diplom-Volkswirt Axel Hillmann

Diplom-Sozialpädagoge (Universität Bremen)

Diplom-Volkswirt (FernUniversität Hagen)

seit 1997 freiberuflicher Autor und Dozent für VWL

1998-2010 VWL-Mentor am Studienzentrum Hamburg (Universität Hamburg)

www.axel-hillmann.de | www.vwl-repetitorium.de www.facebook.com/Repetitorium.Axel.Hillmann


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