Motivation und Selbstmotivation von Stefan Küthe

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Motivation und Selbstmotivation“ von Stefan Küthe ist Bestandteil des Kurses „Motivationstraining“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Fittiche zu großen Taten
  • Motivation und Selbstmotivation
  • Die Wirkung von Fragen
  • Das Wundermittel der Kommunikation
  • Vernünftig fragen
  • Lockerungsübung
  • Der Paradigmenwechsel
  • Von der Komfort- in die Wachstumszone
  • Das Leben vor dem Tod

Quiz zum Vortrag

  1. Motivation stammt vom lateinischen „movere“ (bewegen) ab, die Form „motivare“ lässt sich am besten mit „sich auf ein Ziel hin bewegen“ übersetzen.
  2. Es wird zwischen der intrinsischen (Selbst-)Motivation (aus uns selbst heraus) und der extrinsischen Motivation (aufgrund eines externen Einflusses) unterschieden.
  3. Intrinsisch motiviert zu sein heißt, etwas aus mir selbst heraus und um seiner selbst willen zu machen, weil es mir persönlich wichtig ist oder einfach Freude bereitet.
  4. Selbstmotiviert zu sein sorgt dafür, dass die Tätigkeit an sich für mich Glück bedeutet, es kann dann zum sogenannten Flow („Fließzustand“) kommen, in dem ich in meiner Tätigkeit aufgehe und darüber Zeit und Raum vergesse.
  5. Bei der “extrinsischen Motivation“ steht der Wunsch im Vordergrund, bestimmte Leistungen zu erbringen, weil ich mir davon einen Vorteil (Belohnung) verspreche oder Nachteile (Bestrafung) vermeiden möchte; das ist der auch Grund für die deutliche höhere Bedeutung der extrinsischen im Vergleich zur intrinsischen Motivation.
  1. Das alte Sprichwort von Zuckerbrot und Peitsche spricht die Mechanismen an, die man unter extrinsischer Motivation zusammenfasst.
  2. Extrinsisch ist die Motivation dann, wenn sie nicht aus sich selbst geschöpft wird, sondern immer von anderen abhängig ist, so wie die Suche nach Lob und Anerkennung.
  3. Extrinsische Motivation zielt darauf ab, negative Folgen einer Handlung zu vermeiden. Das könnte etwa Kritik sein, eine Abmahnung oder im schlimmsten Fall die Kündigung.
  4. Extrinsische Motivation zielt darauf ab, positive Folgen einer Handlung zu erzielen. Aus extrinsischer Motivation handeln wir zum Beispiel in Erwartung von Profit, sei das Geld, Lob oder ein guter Ruf.
  5. Extrinsisch motiviert ist jemand genau dann, wenn er durch Zwang eine Handlung ausführt; in einer Situation, wo ihm keine Wahl gelassen wird oder er in eine bestimmte Richtung zu gehen manipuliert wird.
  1. Der Schimanski-Effekt ist ein Phänomen im menschlichen Fragen und Antworten.
  2. Im Schimanski-Effekt arbeitet das Unterbewusste des Gefragten / der Gefragten.
  3. Der Effekt tritt auf, wenn eine Frage aus Unwissenheit oder Unsicherheit nicht beantwortet werden kann.
  4. Der Schimanski-Effekt lässt sich benutzen, um das Unterbewusste zielgerichtet arbeiten zu lassen.
  5. Das Phänomen, dass man sich nicht an die Namen von Schauspielern erinnern kann, obwohl man das Gesicht deutlich vor sich hat.
  1. Mein Gesprächspartner kann spüren, dass ich Interesse an ihm habe und baut Vertrauen zu mir auf.
  2. Über Fragen kann ich meinen Gesprächspartner motivieren, seinen Geist für das von mir eingeführte Thema zu öffnen.
  3. Mit Fragen kann ich die Vorstellungskraft und Kreativität meines Gegenübers unterstützen.
  4. Ich kann mit Fragen gezielt auf andere Einfluss nehmen.
  5. Um meinen Gesprächspartner motivieren zu können, muss meine Frage aus mindestens 10 Wörtern bestehen.
  1. Je länger wir uns mit einem Thema beschäftigen, desto mehr Aspekte desselben werden wir erkennen.
  2. Ein Paradigmenwechsel bezeichnet den Wechsel von Weltbildern. Zum Beispiel wurde das ptolemäische Weltbild vom kopernikanischen abgelöst.
  3. Ein neues Weltbild lässt sich erst entdecken, wenn das alte losgelassen wurde.
  4. Jedes Paradigma ist zugleich eine Beschränkung, die uns in der Komfortzone verweilen lässt.
  1. Der Mensch in der Wachstumszone hat genauso Angst, wie der Mensch in der Komfortzone. Sie gehen mit ihren Ängsten lediglich anders um.
  2. Der erste Schritt die Komfortzone zu verlassen ist den Mut aufzubringen seine Träume und Wünsche anzugehen.
  3. Die Komfortzone ist der Ort an dem sich der Mensch von den Strapazen seines Lebens erholen kann. Sie ist deshalb besonders zu pflegen.
  4. Der Mensch in der Wachstumszone nimmt keine Schuld auf sich. Das Aufladen von Schuld versetzt ihn zurück in seine Komfortzone.
  1. Es gibt Menschen, die keine klaren und konkreten Ziele haben, daher können sie auch keine Ziele anstreben.
  2. Es gibt Menschen, die zu bequem sind, um etwas an ihrer Situation zu verändern.
  3. Es gibt Menschen, die (meistens unbewusst) Angst vor Misserfolg und sozialer Ausgrenzung haben.
  4. Es gibt Menschen, die ganz generell (meistens unbewusst) Angst vor Veränderung haben.
  5. Es gibt Menschen, die von anderen abgehalten werden, erfolgreich zu sein, zum Beispiel auch von der Globalisierung.

Dozent des Vortrages Motivation und Selbstmotivation

 Stefan Küthe

Stefan Küthe

Wenn Sie einen Experten für Kommunikation und Verkauf suchen, sind Sie bei Stefan Küthe an genau der richtigen Adresse. Stefan Küthe ist studierter Betriebswirt und Kommunikationswirt mit langjähriger Erfahrung im Verkauf und Marketing. Seit mehr als zehn Jahren leitet er Trainings für Verkaufsspezialisten und Führungskräfte für namhafte Unternehmen aus den verschiedensten Bereichen. Außerdem hält er Motivationsvorträge und ist Autor des Management-Bestsellers "Goethe für Manager – wie Sie einfach genial Arbeit und Leben meistern". Mehr Informationen unter http://www.stefan-kuethe.de/

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Auszüge aus dem Begleitmaterial

... Nutzung ist ohne schriftliche Genehmigung der Lecturio GmbH nicht gestattet. Kapitel 1. Einführung „Lust und Liebe sind die Fittiche zu großen Taten.“ Goethe „In Dir muss brennen, was Du in anderen entzünden willst.“ Augustinus Motivation steht für „sich aktiv auf ein Ziel hinbewegen“. Es wird zwischen der intrinsischen (Selbst-)Motivation (aus uns selbst heraus) ...

... führt den Gesprächspartner gedanklich in die Richtung, die wir mit unserer Frage vorgeben. Wer fragt, der gewinnt das Vertrauen des Gesprächspartners für sich. „Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen.“ Goethe die Qualität der Fragen, die wir stellen, bestimmt die Qualität der Antworten, die wir erhalten ...

... ein altes Weltbild loszulassen, dann sind wir auch bereit, etwas Neues zu entdecken. Viele Menschen verharren in ihrer Komfortzone. Gründe dafür sind: Es gibt Menschen, die schlicht zu bequem sind, um etwas an ihrer Situation zu verändern. Es gibt Menschen, die keine klaren und konkreten Ziele haben, folglich können sie auch keine Ziele anstreben. Es gibt Menschen, die (meistens unbewusst) Angst vor Misserfolg und sozialer Ausgrenzung haben. Es gibt Menschen, die ganz generell (meistens unbewusst) Angst vor Veränderung haben. ...

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Kapitel dieses Vortrages