Zusatzfragen - Pharmakologie von Lecturio GmbH

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Zusatzfragen - Pharmakologie“ von Lecturio GmbH ist Bestandteil des Kurses „Pharmakologie“.


Quiz zum Vortrag

  1. Der Patient ist mit Bosentan nicht ausreichend behandelt; es kann eine Kombination mit einem inhalativen Prostazyklinderivat erfolgen.
  2. Der Patient hat eine KHK und wird mit ISDN behandelt; daher Therapie mit Sildenafil.
  3. Der Patient ist Responder; daher Therapie mit Bosentan.
  4. Der Patient ist Non-Responder; daher Therapie mit Diltiazem.
  5. Der Patient sollte mit Iloprost therapiert werden, da dies die Thrombozytenaggregation fördert.
  1. In Phase-II der Biotransformation führt die Hydrolysierung von Substraten zu deren anschließender Ausscheidung aus dem Körper.
  2. Die Oxidation mittels Cytochrom-P450-Enzymen ist Teil der Phase-I-Reaktion der Biotransformation pharmakologischer Wirkstoffe.
  3. Die Induktion eines Cytochrom-P450-Enzyms kann zu einer Wirkungsabschwächung von Medikamten führen, die über das Cytochrom-P450-Symstem abgebaut werden.
  4. Zu den stärksten Induktoren des CYP-Metabolismus zählt Carbamazepin.
  5. Im Vergleich zu anderen Cytochrom-P450-Enzymen ist das Isoenzym CYP3A4 am häufigsten an der Metabolisierung von Pharmaka beteiligt.
  1. Die Eliminationsgeschwindigkeit bei einer Reaktion 1. Ordnung nimmt mit der Abnahme der Plasmakonzentration des Substrates zu.
  2. Folgt die Metabolisierung eines Substrates der Eliminationskinetik 1. Ordnung, so verläuft die Reaktion proportional zur Substratkonzentration.
  3. Der Elimination von Ethanol erfolgt entsprechend einer Kinetik 0. Ordnung.
  4. Die Eliminationsgeschwindigkeit ist bei einer Reaktion 0. Ordnung unabhängig von der Konzentration des Pharmakons.
  5. Durch parenterale Gabe eines Pharmakons wird der first-pass-Effekt umgangen.
  1. Die intrinsische Aktivität eines kompetitiven Antagonisten ist abhängig von der Konzentration im Verhältnis zum jeweiligen Agonisten.
  2. ED 50 meint die Dosis, bei der 50 % der maximalen Wirkstärke erreicht werden.
  3. Ein kompetitiver Antagonist konkurriert mit dem Agonisten um den gleichen Rezeptor.
  4. Ein kompetitiver Antagonist führt zu einer Parallelverschiebung der Dosis-Wirkungs-Kurve nach rechts.
  5. Ein nicht-kompetitiver Antagonist führt zu einer Verminderung der maximalen Wirkung des Agonisten.
  1. Rifampicin
  2. Amiodaron
  3. Protonenpumpeninhibitoren
  4. Grapefruitsaft
  5. Phenprocoumon
  1. In Phase III wird die Pharmakokinetik an einer großen Patientengruppen getestet.
  2. In Phase I wird die Verträglichkeit und Dosis-Wirkungs-Kurve an wenigen gesunden Probanden getestet.
  3. In Phase II wird die Wirksamkeit und Ungefährlichkeit in kleinen homogenen Patientengruppen getestet.
  4. In Phase IV werden unerwünschte Wirkungen eines Wirkstoffes erfasst.
  5. In Phase II erfolgt die Bestimmung der therapeutischen Dosis.
  1. In einer Doppelblindstudie haben weder Studienleiter noch Studienteilnehmer Kenntnis darüber, welcher Versuchsgruppe der Studienteilnehmer zugeordnet wurde.
  2. Der Nocebo-Effekt ist eine positive Reaktion auf die Einnahme eines Placebos.
  3. Im Rahmen einer klinischen Studie erhält die Kontrollgruppe die Testsubstanz bzw. -therapie.
  4. Die Risikoreduktion mit einer Testsubstanz nimmt zu, je größer die number needed to treat (NNT) ist.
  5. Ein Placebo enthält pharmakologisch wirksame Substanzen in homöopathischer Dosis.
  1. Den Durchschlag des zweiteiligen Rezeptes muss der Arzt 10 Jahre zur Dokumentation aufbewahren.
  2. Das Rezept ist 8 Tage gültig.
  3. Der rezeptierende Arzt muss bei der Bundesopiumstelle im Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) registriert sein.
  4. In begründeten Ausnahmefällen hat der Arzt das Recht, mehr als die übliche Höchstmenge eines Betäubungsmittels zu rezeptieren.
  5. Die genaue Abgabemenge muss vom Arzt auf dem Rezept angegeben werden.
  1. Wasser in Öl
  2. Öl in Wasser
  3. Feststoff in wässriger Flüssigkeit
  4. Fette und Feststoff
  5. Fette, Alkohol und wässrige Flüssigkeit
  1. Parasympathomimetika führen zu einer Erschlaffung des Musculus detrusor vesicae.
  2. Parasympathomimetika führen zu einer Miosis.
  3. Parasympathomimetika wirken negativ dromotrop.
  4. Parasympathomimetika führen zu vermehrtem Speichelfluss.
  5. Parasympathomimetika wirken positiv bathmotrop.
  1. Muskellähmung
  2. Speichelfluss
  3. Bradykardie
  4. Miosis
  5. Dyspnoe
  1. Obstipation
  2. Hypersalivation
  3. Bronchokonstriktion
  4. Bradykarde Herzrhythmusstörungen
  5. Vermehrter Harndrang
  1. Erbrechen
  2. Tachykardie
  3. Trockene Haut
  4. Mydriasis
  5. Harnverhalt
  1. An β2-Rezeptoren bewirken sie eine gesteigerte Koronardurchblutung.
  2. An β1-Rezeptoren wirken sie negativ chronotrop.
  3. An β2-Rezeptoren bewirken sie eine Vasokonstriktion.
  4. An α2-Rezeptoren bewirken sie eine Noradrenalinfreisetzung.
  5. An α1-Rezeptoren bewirken sie eine Vasodilatation.
  1. Noradrenalin bewirkt über α1-Rezeptoren eine Vasokonstriktion.
  2. Noradrenalin bewirkt über α1-Rezeptoren eine Vasodilatation.
  3. Noradrenalin bewirkt über β2-Rezeptoren eine Vasokonstriktion.
  4. Noradrennalin bewirkt über β2-Rezeptoren eine Bronchodilatation.
  5. Noradrenalin bewirkt über β1-Rezeptoren eine Vasokonstriktion.
  1. Unter der Einnahme sind regelmäßige Kontrollen des Körpergewichts und der Körpergröße dringend durchzuführen.
  2. Es fördert die Freisetzung von Noradrenalin aus der Nebennierenrinde.
  3. Methylphenidat unterliegt nicht dem Betäubungsmittelgesetz und kann von jedem niedergelassenen Arzt verschrieben werden.
  4. Zu den unerwünschten Wirkungen, die zu einer schlechten Compliance führen, zählen bradykarde Herzrhythmusstörungen und Diarrhö.
  5. Die sympathomimetische Wirkung beruht vor allem an der hohen Affinität zu Beta2- und Alpha1-Adrenorezeptoren.
  1. Eine gefürchtete Nebenwirkung sind schwere hypertensive Krisen.
  2. Phenoxybenzamin blockiert irreversibel sowohl Alpha-1-Rezeptoren als auch Alpha-2-Rezeptoren.
  3. Die alleinige Gabe eines Beta-Blockers ist bei Patienten mit Phäochromozytom kontraindiziert.
  4. Es führt zu einer peripheren Vasodilatation.
  5. Es muss bei langfristiger Gabe wegen Akkumulationsgefahr langsam eingeschlichen werden.
  1. Urapidil
  2. Alpha-Methyldopa
  3. Glyceroltrinitrat
  4. Metoprolol
  5. Phenoxybenzamin
  1. Bronchodilatation
  2. Schlafstörungen
  3. Raynaud-Syndrom
  4. Hemmung der Glykogenolyse
  5. Erektionsstörungen
  1. Es kann initial zu einem Blutdruckanstieg kommen.
  2. Es ist in der Schwangerschaft Mittel der 1. Wahl.
  3. Durch die Blockade von Beta-2-Rezeptoren kann es insbesondere bei Asthmatikern zu einer bedrohlichen Bronchokonstriktion kommen.
  4. Es sollte möglichst schnell injiziert werden.
  5. Es kann bei schneller Injektion zu einer lebensbedrohlichen Bradykardie führen.
  1. Triptane sind 5HT4 Agonisten.
  2. Buspiron ist ein 5HT1 Agonist.
  3. Ergotamin ist ein 5HT1 B Agonist.
  4. Risperidon ist ein 5HT2 A Antagonist.
  5. Setrone sind 5HT3 Antagonisten.
  1. Bromocriptin wird in der Therapie des Morbus Parkinson eingesetzt.
  2. Ergotamin kommt in der Migräneprophylaxe zum Einsatz.
  3. Methysergid ist ein α-Agonist.
  4. Methylergometrin wird bei akuter Migräne eingesetzt.
  5. Dihydroergotamin ist ein D2-Agonist.
  1. Misoprostol wirkt als Prostaglandin-E1-Derivat stimulierend auf die Uterusmuskulatur und wird zur Abortinduktion eingesetzt.
  2. Die Synthese aller Eikosanoide erfolgt ausgehende von der Grundstruktur des Cholesterins.
  3. Die Cyclooxygenase katalysiert aus dem Ausgangsmolekül die Bildung verschiedener Leukotriene, darunter die des Leukotrien A4.
  4. Die Wirkung von Mesalazin, die man sich in der Therapie des Ulcus ventriculi zunutze macht, beruht auf der Hemmung der Cyclooxygenase.
  5. In der Therapie der pAVK kommt das Leukotrien-Derivat Latanoprost zum Einsatz, welches eine Gefäßdilatation induziert.
  1. Latanoprost
  2. Alprostadil
  3. Misoprostol
  4. Dinoproston
  5. Iloprost
  1. Cholesterin
  2. Testosteron
  3. Progesteron
  4. Östradiol
  5. Sterin
  1. Stimulation der Histaminfreisetzung
  2. Depression
  3. Abfall der Kalziumkonzentration im Serum
  4. Steigerung der Erythrozytenzahl
  5. Abfall der Lymphozytenzahl
  1. Morgens
  2. Nachts
  3. Mittags
  4. Nachmittags
  5. Abends
  1. Formoterol
  2. Salbutamol
  3. Fenoterol
  4. Reproterol
  5. Terbutalin
  1. Paracetamol
  2. ASS
  3. Beta-Blocker
  4. Donepezil
  5. Morphin
  1. Die Minipille ist ein reines Gestagenpräparat und wirkt vor allem über die Zunahme der Viskosität des Zervikalsekrets.
  2. Je höher der Pearl-Index, desto besser ist die kontrazeptive Wirkung eines Verhütungsmittels.
  3. Bei Zweiphasenpräparaten zur Kontrazeption werden über den gesamten Zeitraum Gestagene verabreicht, in der zweiten Hälfte kommt die Östrogenkomponente hinzu.
  4. Progesteron ist ein endogenes Estrogen.
  5. Bei klimakterischen Beschwerden ist eine Monotherapie mit Estrogenen im Sinne einer Hormonsubstitutionstherapie zur Symptomlinderung allen Frauen zu empfehlen.
  1. Asthma bronchiale
  2. Rauchen
  3. Gerinnungsstörungen
  4. Lebertumoren
  5. KHK
  1. Eine durchgehende Estrogenkonzentration, die in der zweiten Hälfte mit einem Gestagen kombiniert wird
  2. Gleichbleibende Estrogen- und Gestagenkonzentration über den gesamten Zeitraum
  3. Zu Beginn alleinige Gestagenkonzentration, die in der zweiten Zyklushälfte mit einem Estrogen kombiniert wird
  4. In der ersten Zyklushälfte eine höher dosierte Estrogenkonzentration, in der zweiten Hälfte niedrigere Estrogen- dafür höhere Gestagenkonzentration
  5. In der ersten Zyklushälfte Gestagen, in der zweiten Zyklushälfte ausschließlich Estrogen
  1. Oxytocin
  2. Magnesiumsulfat
  3. Fenoterol
  4. Atosiban
  5. Progesteron
  1. Tamoxifen wirkt antagonistisch an Östrogenrezeptoren des Brustgewebes.
  2. Raloxifen kann beim Mammakarzinom indiziert sein.
  3. Clomifen erhöht das Thromboserisiko.
  4. Fulvestrant wirkt agonistisch an Östrogenrezeptoren des Knochens.
  5. Eine Therapieoption der postmenopausalen Osteoporose ist Clomifen.
  1. Hypogonadismus des Mannes
  2. Sexualdeviation
  3. Prostata-Karzinom
  4. Akne
  5. Kontrazeption
  1. Warfarin besitzt eine Halbwertszeit von etwa 10 Tagen und wird somit langsamer eliminiert als Phenprocoumon.
  2. Sie werden zur Thrombembolieprophylaxe bei Vorhofflimmern eingesetzt.
  3. Bei geplanten Operationen ist ein Bridging mit Heparin notwendig.
  4. Sie sind plazentagängig.
  5. Sie haben einen langsamen Wirkungseintritt von ca. 3 Tagen.
  1. Cilostazol - Zentralarterienverschluss
  2. Dipyridamol - Schlaganfall
  3. Danaparoid - HIT-Typ-2
  4. Alprostadil - erektile Dysfunktion
  5. Naftidrofuryl - pAVK
  1. NMH und UFH
  2. ASS und NMH
  3. Fibrinolytika und UFH
  4. NOAK und NMH
  5. Fondaparinux und NOAK
  1. Unfraktioniertes Heparin
  2. ASS
  3. Niedermolekulares Heparin
  4. Fondaparinux
  5. Danaparoid
  1. Herzinsuffizienz
  2. Beidseitige Nierenarterienstenose
  3. Niereninsuffizienz
  4. Schwangerschaft
  5. Aortenklappenstenose
  1. Zahnfleischhypertrophie
  2. AV-Block
  3. Bradykardie
  4. Herzinsuffizienz
  5. Obstipation
  1. Vermehrte Wasserausscheidung durch Hemmung des Natrium-Chlorid-Kotransporter im distalen Tubulus
  2. Vermehrte Wasserausscheidung durch Hemmung des Natrium-Kalium-2Chlorid-Kotransporters im aufsteigenden Ast der Henle-Schleife
  3. Vermehrte Wasserausscheidung durch osmotische Effekte im Tubulussystem
  4. Vermehrte Wasserausscheidung durch Hemmung des Natrium-Kalium-Kotransporters im proximalen Tubulus.
  5. Vermehrte Wasserausscheidung durch Hemmung der Expression von Natrium-Kanälen im Sammelrohr
  1. Hirnödem
  2. Arterielle Hypertonie
  3. Glaukom
  4. pAVK
  5. Nephrogener Diabetes insipidus
  1. Wegen der Gefahr einer Hyperkaliämie ist ein Monitoring der Elektrolyte während der Therapie unverzichtbar.
  2. Sie blockieren den Natrium-Kalium-2Chlorid-Kotransporter im aufsteigenden Ast der Henle-Schleife.
  3. Zum Nebenwirkungsprofil gehört die Ototoxizität.
  4. Schleifendiuretika werden als potente Mittel gegen Ödeme eingesetzt.
  5. Es kommt unter der Therapie zu einem Verlust von Kalzium, Magnesium und Chlorid.
  1. Aufgrund ausgeprägter anticholinerger Nebenwirkungen wird Flecainid heutzutage kaum noch in der antiarrhythmischen Therapie eingesetzt.
  2. Klasse-I-Antiarrhythmika sind aufgrund ihrer potentiell proarrhythmogenen Wirkung vor allem bei Patienten mit einer bekannten Herzinsuffizienz nicht Mittel der Wahl.
  3. Die Lungenfibrose ist eine seltene aber schwerwiegende Nebenwirkung von Amiodaron.
  4. Zu den Klasse-IV-Antiarrhythmika zählt der Kalziumkanal-Blocker Verapamil.
  5. Klasse-III-Antiarrhythmika kommen in der Dauertherapie supraventrikulärer Tachykardien zum Einsatz.
  1. Atropin wirkt als ⁠β-Mimetikum positiv chronotrop.
  2. Ranolazin führt zu einer gesteigerten Koronardurchblutung aufgrund der Hemmung des Natrium-Einstromes.
  3. Beim Einsatz von Adenosin ist die Gefahr eines Asthmaanfalls aufgrund der bronchokonstriktorischen Wirkung zu berücksichtigen.
  4. Vernakalant wird in der medikamentösen Kardioversion bei Vorhofflimmern eingesetzt.
  5. Ivabradin wirkt antianginös und kommt in der Therapie der KHK zum Einsatz.
  1. Glyzeroltrinitrat
  2. Adenosin
  3. Isosorbitmononitrat
  4. Molsidomin
  5. Ramolazin
  1. Verapamil ist bei Herzinsuffizienz kontraindiziert.
  2. Eine medikamentöse Therapie mit ACE-Hemmern ist obligat ab NYHA-Stadium-III.
  3. Wegen der Gefahr einer lebensbedrohlichen Hypokaliämie unter der Therapie mit Aldosteronantagonisten ist eine regelmäßige Kontrolle der Elektrolyte unerlässlich.
  4. Herzglykoside kommen in der medikamentösen Therapie als Mittel der 2. Wahl zum Einsatz.
  5. Prognostisch günstig wirkt sich eine antidiabetische Therapie mit Glitazonen bei entsprechender Begleiterkrankung aus.
  1. ACE-Hemmer
  2. Doxazosin
  3. Aliskiren
  4. Mannitol
  5. Metformin
  1. Nitroglyzerin
  2. Dobutamin
  3. Adrenalin
  4. Levosimendan
  5. Milrinon
  1. Im Falle einer Überdosierung von Buprenorphin dient Doxapram als Antidot.
  2. Morphin ist ein reiner Antagonist an Opioidrezeptoren.
  3. Bei intravenöser Anwendung sollte die Dosis von Morphin im Vergleich zur oralen Dosis entsprechend gesteigert werden.
  4. Morphin bewirkt eine Steigerung der Herzfrequenz.
  5. Alle Opioid-Analgetika fallen unter das Betäubungsmittelgesetz.
  1. L-Methadon besitzt eine kurze Halbwertzeit.
  2. Morphin führt zentral zu einer Hypothermie.
  3. Tramadol ist nicht BtmV-pflichtig.
  4. Das Antidot von Buprenorphin ist Doxapram.
  5. Fentanyl eignet sich gut zur Behandlung von Tumorschmerzen.
  1. Paracetamol ist neben seiner analgetischen Wirkung ebenso antiinflammatorisch.
  2. Coxibe hemmen selektiv die Cyclooxygenase 2.
  3. Die Cyclooxygenase 2 synthetisiert vor allem Prostaglandine, die eine Entzündungsreaktion verstärken.
  4. Diclofenac gehört zu den NSAID.
  5. Indometacin zählt zu den kurzwirksamen NSAIDs.
  1. Acetylsalicylsäure hemmt reversibel die Cyclooxygenase 1 und 2.
  2. Eine Dauertherapie sowohl mit Coxiben als auch mit NSAIDs geht mit einem gesteigerten Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall einher.
  3. Acetylsalicylsäure ist bei Kindern kontraindiziert.
  4. Beim Vorliegen eines persistierenden Ductus botalli ist ein Therapieversuch mit Indometacin indiziert.
  5. Acetylsalicylsäure wird renal eliminiert.
  1. Die Tageshöchstdosis beträgt ca. 8 g.
  2. Es wirkt analgetisch, antiphlogistisch und antipyretisch.
  3. In einer Dosierung von ca. 100 mg/d wird sie als Thrombozytenaggregationshemmer eingesetzt.
  4. Die renale Elimination ist durch Alkalisierung des Urins steigerbar.
  5. Es hemmt die Cyclooxygenase 1 und 2 irreversibel.
  1. Leberinsuffizienz
  2. Asthma bronchiale
  3. Ulcus ventriculi
  4. Herzinsuffizienz
  5. Arterielle Hypertonie
  1. Interferon-Gamma spielt in der Therapie des malignen Melanoms eine wichtige Rolle.
  2. Interferone werden unter anderem in virus-infizierten Zellen gebildet.
  3. Pegyliertes interferon-Alpha spielt in der Therapie der Hepatitis C eine wichtige Rolle.
  4. Interferon-Beta wird in der Therapie der Multiplen Sklerose eingesetzt.
  5. Interferone gehören zu den proinflammatorischen Zytokinen.
  1. Hepatitis C
  2. Rheumatoide Arthritis
  3. Psoriasis
  4. Morbus Crohn
  5. Colititis Ulcerosa
  1. Basiliximab
  2. Methotrexat
  3. Belatacept
  4. Tacrolismus
  5. Ciclosporin
  1. Durch antiresorptive/sekretagoge Laxanzien sinkt der Flüssigkeitseinstrom in den Darm.
  2. Osmotische Laxanzien binden Wasser intraluminal.
  3. Salinische Laxanzien halten durch Sulfationen Wasser intraluminal.
  4. Nebenwirkung von Laxanzien kann eine Pseudomelanosis coli sein.
  5. Prucaloprid wird zur Behandlung von chronischer Obstipation bei Frauen eingesetzt.
  1. Diclofenac gehört zu den selektiven COX-2-Hemmern.
  2. Nitroglycerin ist ein Vasodilatator.
  3. Metamizol gehört zu den nicht-Opiod-Analgetika.
  4. Metronidazol gehört zu den Antibiotika (Nitroimidazole).
  5. Pethidin gehört zu den hoch-potenten Opioiden.
  1. Ampicillin
  2. Metrodinazol
  3. Makrolide
  4. Co-Trimoxazol
  5. Loperamid
  1. Eine Hyperglykämie in den frühen Morgenstunden, die vor allem junge Typ-I-Diabetiker betrifft.
  2. Eine Hyperglykämie in den späten Abendstunden nach Gabe des Verzögerungsinsulins.
  3. Eine bedrohliche Hypoglykämie in den frühen Morgenstunden nach langer Nahrungskarenz, insbesondere bei Typ-I-Diabetikern.
  4. Eine vor allem bei Typ-II-Diabetikern auftretende abendliche Hyperglykämie aufgrund einer zu geringen Insulindosis.
  5. Eine durch hormonelle Gegenregulation auf eine nächtliche Hypoglykämie reaktive Hyperglykämie, insbesondere bei Typ-II-Diabetikern.
  1. Die Gabe von Insulin ist in der Schwangerschaft kontraindiziert und lebensbedrohlichen Situationen vorbehalten.
  2. Bei der Anwendung von Insulin Aspart ist kein Sprizt-Ess-Abstand nötig, es gehört zu den kurzwirksame Insulinanaloga .
  3. Diabetes mellitus Typ-I wird stets mit Insulin therapiert.
  4. Insulin induziert die Glykogensynthese in der Leber.
  5. Insulin Detemir gehört zu den langwirksamen Insulinen und wirkt bis zu 20 Stunden.
  1. Aseptische Knochennekrose des Kiefers
  2. Agranulozytose
  3. Ulcus duodeni
  4. Lungenfibrose
  5. Akutes Leberversagen
  1. Es hemmt die Glukoseaufnahme in Muskelzellen und Fettgewebe.
  2. Vor einer Kontrastmittelgabe muss die Einnahme von Metformin unterbrochen werden.
  3. Metformin führt nicht zu einer Gewichtszunahme und ist daher besonders für adipöse Diabetiker gut geeignet.
  4. Eine seltene aber gefürchtete Komplikation ist die Laktatazidose.
  5. Metformin steigert nicht das Risiko einer Hypoglykämie.
  1. Die Therapie mit Sulfonylharnstoffen ist aufgrund des fehlenden Hypoglykämierisikos gut für ältere Patienten geeignet.
  2. Sulfonylharnstoffe steigern die Insulinsekretion durch einen Verschluss der Kaliumkanäle an den Beta-Zellen des Pankreas.
  3. Glitazone begünstigen eine Gewichtszunahme.
  4. Inkretinmimetika wirken agonistisch am GLP-1-Rezeptor.
  5. α-Glukosidasehemmer reduzieren die intestinale Glukoseresorption.
  1. Metformin
  2. SGLT-2-Inhibitoren
  3. Glitazone
  4. Acarbose
  5. Glibenclamid
  1. Bei der Therapie mit Lithium sollte berücksichtigt werden, dass die Freisetzung von Schilddrüsenhormonen stimuliert wird und so Symptome einer Hyperthyreose auftreten können.
  2. Thiamazol inhibiert die Schilddrüsenhormonsynthese.
  3. Wegen der Gefahr einer Agranulozytose sind regelmäßige Blutbildkontrollen indiziert.
  4. Aufgrund der Hemmung der Jodaufnahme in die Thyreozyten sind Perchlorate beispielsweise zur Prophylaxe bei der Gabe von jodhaltigen Kontrastmitteln geeignet.
  5. Thionamide wie Thiomazol können eine diffuse Struma bedingen.
  1. Agranulozytose
  2. Hautreizungen
  3. Konjunktivitis
  4. Bronchitis
  5. Thyreotoxische Krise
  1. Fibrate
  2. Statine
  3. Ezetimib
  4. Anionenaustauscher
  5. HMG-CoA-Reduktasehemmer
  1. Es ist Mittel der 1. Wahl bei einem akuten Gichtanfall.
  2. Eine Niereninsuffizienz sollte zu einer Dosisreduktion führen.
  3. Initial kann es zur Auslösung eines Gichtanfalls kommen.
  4. Bei gleichzeitiger Gabe von Azathioprin sollte dessen Dosis reduziert werden.
  5. Es hemmt reversibel die Xanthinoxidase und somit den Abbau von Hypoxanthin und Xanthin zu Harnsäure.
  1. Statine
  2. HMG-CoA-Reduktasehemmer
  3. Fibrate
  4. Anionenaustauscher
  5. Ezetimib
  1. Carbamazepin wirkt als starker CYP3A4-Inhibitor, wodurch beispielsweise die Wirkung von Phenprocoumon verstärkt wird und eine Dosisreduktion dessen zur Reduktion eines Blutungsrisikos erfolgen sollte.
  2. Lamotrigin wirkt über eine Hemmung neuronaler spannungsabhängiger Natrium-Kanäle.
  3. Valproat wird sowohl in der antiepileptischen Therapie als auch als Stimmungsstabilisator zur Phasenprophylaxe bei bipolaren Störungen eingesetzt.
  4. Antikonvulsiva wie Carbamazepin können ebenso adjuvant in der Schmerztherapie eingesetzt werden.
  5. Unter einer Therapie mit Valproat sollte die Hepatotoxizität berücksichtigt werden.
  1. Steigerung der präsynaptischen Serotoninkonzentration durch Hemmung der neuronalen Serotoninrückresorption
  2. Substitution des verminderten zentralwirksamen Dopamins durch L-Dopa in Kombination mit einem Decarboxylasehemmer
  3. Stimulation von D2-Rezeptoren
  4. Verminderung des Dopaminabbaus durch Inhibition der Monoaminooxidase-B
  5. Senkung des Acetylcholinspiegels durch Anticholinergika
  1. L-Dopa + Decarboxylasehemmer
  2. MAO-B-Hemmer + Decarboxylasehemmer
  3. D2-Agonist
  4. NMDA-Antagonist
  5. COMT-Hemmer
  1. Opioidanalgetika
  2. Acetylcholinesterasehemmer
  3. Glukokortikoide
  4. Tacrolimus
  5. Azathioprin
  1. Negativ auf die Compliance in der Therapie mit selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmern wirkt sich die Begünstigung einer Gewichtszunahme durch diese Medikamentenklasse aus.
  2. Der MAO-Hemmer Tranylcypromin hemmt den Abbau von Tyramin, weswegen eine tyraminarme Diät eingehalten werden sollte, um insbesondere Blutdruckkrisen zu vermeiden.
  3. Moclobemid hemmt reversibel die MAO-A (Monooxigenase-A).
  4. Zu den selektiven Serotonin-Reuptake-Hemmern gehört Fluoxetin.
  5. Trizyklische Antidepressiva vom Desipramin-Typ (z.B. Nortriptylin) wirken antriebssteigernd.
  1. Zur Augmentation der medikamentösen Therapie eignet sich die Gabe von Lithium.
  2. Selektive-Serotonin-Wiederaufnahme-Inhibitoren (SSRI) müssen im Gegensatz zu anderen Antidepressiva bei Therapieende nicht ausgeschlichen werden.
  3. Die Auswahl der antidepressiven Medikation richtet sich vor allem nach dem Symptomkomplex des Patienten.
  4. Die verschiedenen antidepressiven Substanzklassen eignen sich gut für eine Kombinationstherapie, so kann in schweren Fällen das Wirkprofil verbessert werden.
  5. Eine Rezidivprophylaxe nach 2 Krankheitsepisoden sollte zunächst für maximal 12 Monate stattfinden.
  1. Die antipsychotische Wirkung der Neuroleptika wird über eine Antagonismus am H1-Rezeptor vermittelt.
  2. Schwach potente Neuroleptika besitzen eine stark sedierende Wirkung.
  3. Atypische Neuroleptika, insbesondere Clozapin, zeigen insgesamt weniger motorische Nebenwirkungen als die klassischen Neuroleptika.
  4. Unter der Therapie mit Clozapin sollten wegen der Gefahr einer Agranulozytose regelmäßige Blutbildkontrollen stattfinden.
  5. Im Falle des lebensbedrohlichen malignen neuroleptischen Syndroms ist das sofortige Absetzen des Neuroleptikums sowie die Gabe von Dantrolen, eines Dopaminagonisten und NMDA-Rezeptorantagonisten indiziert.
  1. 0,5 - 0,8 mmol/l
  2. 0,8 - 1,2 mmol/l
  3. 2 - 3,5 mmol/l
  4. 0,2 - 0,5 mmol/l
  5. 1,2 - 1,8 mmol/l
  1. Benzodiazepine
  2. SSRI
  3. Trizyklische Antidepressiva
  4. Antiepileptika
  5. Irreversible MAO-Inhibitoren
  1. Paroxetin
  2. Amitriptylin
  3. Carbamazepin
  4. Mirtazapin
  5. Duloxetin
  1. Hemmung der Zellwandsynthese
  2. Hemmung der Nukleinsäuresynthese
  3. Hemmung der bakteriellen Proteinsynthese
  4. Destabilisierung der Zellwand
  5. Hemmung der bakteriellen Folsäuresynthese
  1. Aminopenicilline sind ausschließlich gegen grampositive Erreger wirksam.
  2. Penicilline besitzen eine große therapeutsiche Breite.
  3. Penicillin V ist säurestabil und kann oral verabreicht werden.
  4. Nicht-penicillenasefeste Penicilline müssen mit einem β-Lactamase-Inhibitor wie Clavulansäure kombiniert werden.
  5. Penicillin ist im Fall einer infektiösen Mononukleose kontraindiziert, es kann sich ein Arzneimittelexanthem ausbilden.
  1. Aminoglykoside werden renal eliminiert.
  2. Cephalosporine wirken nur gegen grampositve Erreger.
  3. Monobactame sind wirksam gegen Anaerobier.
  4. Glykopeptidantibiotika werden nur gegen gramnegativen Erregern eingesetzt.
  5. Aminogykoside können gegen Staphylokokken und Streptokokken eingesetzt werden.
  1. Chloramphenicol wird aufgrund seines günstigen Nebenwirkungsprofils als Breitbandantibiotikum eingesetzt.
  2. Makrolide hemmen die Proteinsynthese.
  3. Lincosamide werden zur Behandlung gegen grampositive Kokken und gramnegative Stäbchen eingesetzt.
  4. Fluorchinolone werden zur Behandlung von Harnwegsinfektionen eingesetzt.
  5. Tetrazykline können zu Zahnverfärbungen führen und werden daher kaum in einer Schwangerschaft oder bei Kindern eingesetzt.
  1. Actinomyceten
  2. Entamoeba histolytica
  3. Trichomonas vaginalis
  4. Gardnerella vaginalis
  5. Clostridium difficile
  1. Ethambutol
  2. Isoniazid
  3. Rifampicin
  4. Pyrazinamid
  5. Streptomycin
  1. Amoxicillin
  2. Clindamycin
  3. Gentamicin
  4. Penicillin V
  5. Vancomycin
  1. Entecavir
  2. Ribavirin
  3. Boceprevir
  4. Telaprevir
  5. Zananivir
  1. Hemmung der Nukleinsäuresynthese
  2. Hemmung der Virenaufnahme in der Wirtszelle
  3. Hemmung der Freisetzung der viralen Nukleinsäure
  4. Hemmung der posttranslationalen Modifikation
  5. Hemmung der Virusfreisetzung
  1. NRTI hemmen die Reifung der Viren und Freisetzung durch die virale Protease.
  2. Sie dauert ein Leben lang.
  3. Es ist immer eine Kombinationstherapie.
  4. Nebenwirkungen können eine Polyneuropathie und Kopfschmerzen sein.
  5. Integraseinhibitoren verhindern denEinbau der viralen DNA in die Chromosomen der Wirtszelle.
  1. Bei der Therapie mit Ciclosporin sollte bei zusätzlicher Einnahme von Clotrimazol auf eine Dosisreduktion geachtet werden.
  2. Azole besitzen ein enges Anwendungspektrum.
  3. Terbinafin ist ein Azolderivat.
  4. Die Einnahme von Azolderivaten sollte aufgrund der Nephrotoxizität regelmäßige Kreatininkontrollen nach sich ziehen.
  5. Azole hemmen die Glucansynthese der Zellwand.
  1. Chinin
  2. Doxycyclin
  3. Chloroquin
  4. Mefloquin
  5. Proguanil
  1. In entzündetem Gewebe sollte im Vergleich zu Normalgewebe eine Dosisreduktion erfolgen, da es zu einer Wirkungszunahme kommt.
  2. Bupivacain hat eine längere Wirkdauer als Lidocain.
  3. Lidocain ist ein Säureamid.
  4. Lokalanästhetika diffundieren im nicht-ionisierten Zustand in die Nervenzellen.
  5. Amid-Anästhetika haben eine lange Wirkdauer.
  1. Rocuronium gehört zu den kurzwirksamen Muskelrelaxantien.
  2. Nicht-depolarisierende Muskelrelaxantien wirken als kompetitive Antagonisten am Nicotinrezeptor der motorischen Endplatte.
  3. Neostigmin kann zum Aufheben der Wirkung von nicht-depolarisierenden Muskelrelaxantien eingesetzt werden.
  4. Eine gefürchtete Komplikation nach Gabe von Succinylcholin ist die maligne Hyperthermie.
  5. Pancuronium führt zu einer Herzfrequenz- und Blutdrucksteigerung.
  1. Unter Propofol kommt es zu einer dissoziativen Anästhesie, die Schutzreflexe bleiben erhalten.
  2. Je kleiner der Blut-Gas-Verteilungskoeffizient eines Inhalationsanästhetikums, desto schneller vollzieht sich das An- und Abfluten, das Anästhetikum ist demnach besser steuerbar.
  3. Lachgas wirkt stark analgetisch und nicht muskelrelaxierend.
  4. Barbiturate wirken nicht analgetisch.
  5. Ketamin führt nicht zu einem Blutdruckabfall, jedoch kommt es häufiger zu unangenehmen Halluzinationen.
  1. Etomidat
  2. Ketamin
  3. Propofol
  4. Barbiturate
  5. Isofluran
  1. Bortezomib
  2. Trastuzmab
  3. Cetuximab
  4. Rituximab
  5. Imatinib
  1. Bleomycin
  2. Cyclophosphamid
  3. Platinkomplexe
  4. Vinca-Alkoide
  5. Anthracycline
  1. Acetylcystein
  2. Silibinin
  3. Naloxan
  4. Dantrolen
  5. Flumazenil

Dozent des Vortrages Zusatzfragen - Pharmakologie

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