Das Verdauungssystem von Justin Große Feldhaus

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Über den Vortrag

Dieser Vortrag soll einen grundlegenden Überblick des Basiswissens Anatomie und Physiologie des Abdomens und der Verdauung verschaffen. Ziel ist es, die Grundlage dafür zu schaffen, insbesondere häufig auftretende Krankheitsbilder in ihrer Entstehung, ihren Auswirkungen auf den Organismus und der Symptomatik zu verstehen und zu erkennen, was fundierte Kenntnisse der Grundlagen voraussetzt.

Der Vortrag „Das Verdauungssystem“ von Justin Große Feldhaus ist Bestandteil des Kurses „Anatomie-Recap für Gesundheitsfachberufe“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Verdauungstrakt
  • Schleimhaut
  • Peristaltik
  • Lagebeziehungen
  • Mund
  • Speiseröhre
  • Magen
  • Darm
  • Bauchspeicheldrüse
  • Leber
  • Galle
  • Zusammenfassung

Quiz zum Vortrag

  1. Squamosa
  2. Submukosa
  3. Mukosa
  4. Adventitia
  5. Serosa
  1. Das Pankreas liegt retroperitoneal.
  2. Das Pankreas liegt extraperitoneal.
  3. Die Leber liegt intraperitoneal.
  4. Der gesamte Dickdarm liegt extraperitoneal.
  5. Die Nieren liegen intraperitoneal.
  1. Das Pfortadersystem führt venöses Blut aus den unpaarigen Bauchorganen.
  2. Das Blut des Pfortadersystems wird in der Leber von vielen Schadstoffen befreit.
  3. Das Pfortadersystem dient dem Transport von Hormonen.
  4. Resorbierte Nahrungsbestandteile im Blut können von der Leber weiterverarbeitet werden.
  5. Ein Umgehungskreislauf über die Venen der Speiseröhre ist möglich, aber nicht gefährlich.
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  1. Er wird vor allem in der Glandula parotidea, der Glandula sublingualis und der Glandula submandibularis gebildet.
  2. Durch das Einwirken des Parasympathikus wird der Speichel verflüssigt.
  3. Bei einer dauerhaft geringeren Produktion von Speichel, kann Karies eine Folge sein.
  4. Der Speichel dient unter anderem der chemischen Verdauung.
  5. Hauptsächlich wird er aus Enzymen und Elektrolyten gebildet.
  1. Das herrschende Milieu ist mit einem pH - Wert von unter 3 stark basisch.
  2. Der Magen wird in fünf Anteile unterteilt, Kardia, Fundus, Korpus, Antrum und Pylorus.
  3. Längsfalten des Magens werden als Magenstraßen bezeichnet.
  4. Im Prinzip ist der Magen ein Schlauch mit zwei Sphinkteren.
  5. Im Magenfundus sammelt sich Gas.
  1. Hier wird der Speisebrei zum Magen transportiert.
  2. Sie bildet die Abgrenzung zum Ösophagus.
  3. In der Speiseröhre wird vor allem Wasser resorbiert.
  4. Sie produziert zum Beispiel Salzsäure.
  5. Hier werden Nahrungsbestandteile in den Blutkreislauf aufgenommen.
  1. relativ wenig Salzsäure produziert wird.
  2. sehr viel Pepsinogen nachzuweisen ist.
  3. ein erhöhter Gehalt an basischem Schleim vorliegt.
  4. in den Blutgefäßen des Magens ein hoher Erythrozytengehalt des Blutes vorliegt.
  5. eine Störung der Hauptzellen vorliegt.
  1. Die Nebenzellen sind in ihrer Funktion gestört.
  2. Die Hauptzellen produzieren weniger Pepsinogen.
  3. Die Hauptzellen produzieren zu viel Pepsinogen.
  4. Die Belegzellen produzieren zu wenig von dem Instrinsic - Faktor.
  5. Die Belegzellen produzieren zu wenig Salzsäure.
  1. Der Dickdarm resorbiert deutlich mehr Wasser als der Dünndarm.
  2. Vom Ileum geht die Appendix vermiformis (Wurmfortsatz) ab.
  3. Dünn und Dickdarm trennt die Ileozäkalklappe (Bauhin-Klappe).
  4. Mikrovilli finden sich auf allen resorbierenden Zellen des Darmtraktes.
  5. Der Sphinkter Oddi der Papilla Vateri findet sich im Caecum.
  1. Magen - Duodenum - Jejunum - Ileum - Colon
  2. Magen - Jejunum - Duodenum - Ileum- Colon
  3. Magen - Duodenum - Colon - Ileum - Jejunum
  4. Magen - Ileum - Jejunum - Duodenum - Colon
  5. Magen - Ileum - Duodenum - Jejunum - Colon
  1. Mikrovilli
  2. Zotten
  3. Krypten
  4. lymphatisches Gewebe
  5. Kohlrausch - Falten
  1. Eindicken der Faeces
  2. Wasserresorption
  3. Resorption von Nahrungsbestandteilen
  4. Verdauung mit Hilfe von Bakterien
  5. Puffern der Magensäure
  1. Die Leber ist mit dem Zwerchfell verwachsen, beim Gesunden reicht ihr unterer Rand gerade an den Rippenbogen heran.
  2. Glukagon regt die Leber zur Zuckerneubildung (Gluconeogenese) an.
  3. Das Pankreas produziert in endokriner Funktion Verdauungsenzyme.
  4. Aufgabe der Leber beim Erwachsenen ist die Produktion roter Blutkörperchen.
  5. Insulin senkt den Blutzucker, indem es Zuckermoleküle im Blut spaltet.
  1. Es besteht eine enge Lagebeziehung zum Duodenum.
  2. Der Schwanz des Pankreas kann bis zur Milz reichen.
  3. Es liegt intraperitoneal.
  4. In den exokrinen Inseln werden Insulin, Somatostatin und Glukagon produziert.
  5. Im endokrinen Teil werden Enzymvorstufen gebildet.
  1. Speicherung fettunlöslicher Vitamine
  2. Blutbildung beim Fetus
  3. Produktion von Gerinnungsfaktoren
  4. Entgiftung
  5. Speicherung von Glycogen
  1. Leber
  2. Gallenblase
  3. Bauchspeicheldrüse
  4. Duodenum
  5. Milz

Dozent des Vortrages Das Verdauungssystem

 Justin Große Feldhaus

Justin Große Feldhaus

Herr Justin Große Feldhaus absolvierte nach seiner Ausbildung zum Rettungsassistenten eine Weiterbildung zum Lehrrettungsassistenten und hat fünf Jahre im hauptamtlichen Rettungsdienst gearbeitet. Darauf folgte sein Studium der Humanmedizin. Bei der Ausübung seines Berufes legt er stets höchsten Wert auf eine kontinuierliche Weiterbildung, welche durch mehrere Zertifizierungslehrgänge der präklinischen und innerklinischen Notfallmedizin nachgewiesen sind. Seit mehr als sechs Jahren ist er zudem als Dozent im Gesundheitswesen tätig, u.a. als Ausbildungsleiter der Antamius-Heilpraktikerschule sowie für die Med-Ecole, Lehrinstitut für Notfallmedizin. Dort ist er aktuell auch Mitglied des Leitungsteams.

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Auszüge aus dem Begleitmaterial

  • ... Peristaltik: Schrittmacherzellen, moduliert durch das vegetative Nervensystem, aktiviert durch den Parasympathikus, Sympathikus hemmt, drosselt Blutzufuhr, Reize für Änderungen der Aktivität ...

  • ... Retroperitonealraum: hinter dem Bauchfell gelegen, Peritoneum, Organe, die nicht vollständig vom Peritoneum umhüllt sind: Bauchspeicheldrüse, Teilevon Dünn-/Dickdarm, Die großen Blut und Lymphgefäße (Aorta) verlaufen retropereonal ...

  • ... Pfortadersystem: venöses Blut aus allen unpaarigen Bauchorganen z.B. Speiseröhre (teilweise), Magen, Dünndarm, Dickdarm, Milz,  Aufgabe: Transport resorbierter Nahrungsbestandteile zur Leber, Transport von Hormonen oder Abbauprodukten im Stoffwechsel zur Leber ...

  • ... Zunge: Leitet Schluckvorgang ein •Geschmacks-und Tastempfindung •Lautbildung ...

  • ... Nervensystem •Feuchthalten von Lippen und Zunge •An Regulation ...

  • ... Magensaft: schützt Magenwand •Magenzellen produzieren Pepsin (Verdauungsenzym) •Peristaltik durchmischt den Speisebrei zur besseren ...

  • ... Belegzellen bilden Salzsäure & Intrinsic-Faktor •Hauptzellen bilden Pepsinogen •Nebenzellen produzieren den ...

  • ... Magensäure(Duodenum) -enzymatischeVerdauung -Resorptionvon Nahrungsbestandteilen -Resorptionvon Wasser •DurchSphinkterfunktionellvomMagengetrennt ...

  • ... Dickdarm: Caecum, Colon ascendens, Colon transversum Colon descendens, ...

  • ... Bauchspeicheldrüse: Insulin -Enzymvorstufen -senktBZ -D-Zellen: Somatostatin ...

  • ... Leber Aufgaben: Neubildungvon Glucose (Gluconeogenese) •Am Fettstoffwechselbeteiligt •Speicherungvon fettlöslichenVitaminen(z.B. Vit. A) ...

  • ... Enterohepatischer Kreislauf: Kreislauf der Gallensäuren zwischen Leber und Darm, Werden dort wieder in die Galle abgegeben •Führt so zur Entlastung ...

  • ... Zusammenfassung: Peristaltische Bewegungen spielen in der Verdauung eine große Rolle • Das Peritoneum umgibt viele Bauchorgane, kleidet Bauchhöhle aus • Es werden intra-und extraperitoneale Organlagen unterschieden • Die ...