Messen und Testen in der Psychologie von Dr. Gerlind Pracht

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Messen und Testen in der Psychologie“ von Dr. Gerlind Pracht ist Bestandteil des Kurses „Einführung in die Psychologie“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Definition der klassischen Messtheorie
  • Drei Kardinalprobleme der psychologischen Messtheorie
  • Grundlagen des Messens: Begriffe
  • Skalenniveaus
  • Welche mathematischen Operationen sind auf welchen Skalenniveaus erlaubt?

Quiz zum Vortrag

  1. Zuordnungsproblem
  2. Bedeutsamkeitsproblem
  3. Eindeutigkeitsproblem
  4. Repräsentationsproblem
  5. keine der genannten Antwortmöglichkeiten trifft zu
  1. Das Bedeutsamkeitsproblem bezieht sich auf die Frage, welche statistischen Verfahren sinnvoll und zulässig sind.
  2. Das Repräsentationsproblem beschäftigt sich mit der Frage, welche Messwerte zu empirisch sinnvollen Aussagen führen.
  3. Das Eindeutigkeitsproblem betrifft die Frage, ob Merkmale so messbar sind, dass numerische Relationen der Messwerte den empirischen Relationen der Objekte eindeutig entsprechen.
  4. Das Bedeutsamkeitsproblem nimmt Bezug auf die Frage, welche Transformationen der Messwerte möglich sind, ohne dass enthaltene Informationen verloren gehen.
  5. Das Bedeutsamkeitsproblem nimmt Bezug auf die Frage, inwiefern Transformationen der Messwerte möglich sind, ohne dass die abzubildenden Relationen verändert werden.
  1. Das Merkmal "Temperatur in Grad Celsius" wird auf der Intervallskala gemessen.
  2. Das Merkmal "Schulnoten" wird auf Intervallskalenniveau gemessen.
  3. Das Merkmal "Intelligenz" wird auf der Verhältnisskala gemessen.
  4. Das Merkmal "Blutgruppe" wird auf Ordinalskalenniveau gemessen.
  5. Das Merkmal "Gewicht in kg" wird auf Absolutskalenniveau gemessen.
  1. Nominalskala
  2. Ordinalskala
  3. Intervallskala
  4. Verhältnisskala
  5. Absolutskala
  1. Intervallskalenniveau
  2. Nominalskalenniveau
  3. Rangskalenniveau
  4. Absolutskalenniveau
  5. Ordinalskalenniveau
  1. Verhältnisskalenniveau
  2. Nominalskalenniveau
  3. Ordinalskalenniveau
  4. Intervallskalenniveau
  5. Absolutskalenniveau

Dozent des Vortrages Messen und Testen in der Psychologie

Dr. Gerlind Pracht

Dr. Gerlind Pracht

Dr. Gerlind Pracht ist Arbeits- und Organisationspsychologin aus Minden. Als Orthoptistin besitzt sie eine mehr als 10-jährige Berufserfahrung. Die Mutter zweier Kinder studierte Psychologie, an der FernUniversität Hagen mit den Nebenfächern Erziehungs- und Rechtswissenschaft und schloss dieses erfolgreich mit dem Magister Artium ab. Aktuell arbeitet sie in der virtuellen Fernlehre an der FernUniversität Hagen im Bachelorstudiengang B. Sc. Psychologie. Freiberuflich liegt ihr Tätigkeitsspektrum im Bereich (Online)Coaching, Training, Beratung und Moderation sowie Betriebliches Gesundheitsmanagement und Führung. Die Themen ‚Stressbewältigung für verschiedene Zielgruppen‘ und ‚Entwicklung von Stressmanagement-Training und Online-Coaching‘ sind ihre ausgewiesenen Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte. Gerlind Pracht ist Mitglied im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP). Weiter Informationen finden Sie hier: http://www.gerlind-pracht.de

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Auszüge aus dem Begleitmaterial

... Definition aus der klassischen Messtheorie: Messen ist die regelhafte und eindeutige Zuordnung von Zahlen zu Merkmalsausprägungen von Objekten, wobei den mathematischen Beziehungen zwischen den Zahlen analoge ...

... nur ein Zahlenwert, unterschiedliche Ausprägungen erhalten jeweils eigene Werte. Werte bilden eine Skala, deren Güte ...

... Kardinalprobleme der psychologischen Messtheorie: Repräsentationsproblem: Gibt es eine numerische Relation zum empirischen Relativ im Sinne einer homomorphen Abbildung? Lässt sich ein gegebenes empirisches Relativ durch ein numerisches ...

... dass die in ihnen enthaltene Information verloren geht ? Je weniger Transformationen möglich sind, umso eindeutiger ist die Messung. Beispiel: Proband A braucht 2 min Zeit, ...

... in der Psychologie. Drei Kardinalprobleme der psychologischen Messtheorie: Bedeutsamkeitsproblem: Welche mathematischen Operationen in der statistischen Auswertung der Messwerte führen zu empirisch ...

... Lehrer, Merkmal = Unterrichtsstil, Merkmalsausprägung = autoritär. Variable: Merkmal mit mindestens zwei Merkmalsausprägungen. Merkmalsraum: Gesamtheit aller zu einem Merkmal gehörenden ...

... Theorie zu konkreten Variablen und Daten. Operationalisierung: Angabe der Verfahren zum Messen hypothetischer Konstrukte (z.B. Umweltbewusstsein, Stress) - Quantitativer Gehalt der Merkmalsausprägung (Informationsgehalt der Messwerte) ...

... Skalenniveaus nach Stevens (1951): Nominalskala, Ordinalskala, Intervallskala ...

... nominale oder klassifikatorische Variablen. Aussage- und Interpretationsmöglichkeit: gleich/ungleich, willkürliche Zuordnung von Zahlen zu Merkmalsausprägungen. Mathematische Operation: Zählen - Lagemaß: Modus ...

... Quartilabstand Transformation: Rangreihe der Messwerte muss erhalten bleiben; monoton steigend

... Größe des Unterschieds zwischen verschiedenen Merkmalsausprägungen kann empirisch ermittelt werden (d.h. gleich/ungleich; kleiner/größer; Differenz X-mal kleiner/größer) Maßeinheit definiert (aber kein absoluter Nullpunkt, sondern relativer) Mathematische Operationen: ...

... Lagemaß: geometrisches Mittel, Dispersion: Variationskoeffizient, weitere Berechnungen: alle in der Psychologie gängigen statistischen Verfahren. Transformationen: Ähnlichkeitstransformationen, y = ax, proportional, z.B. 1000m = 1 ...

... Größe des Unterschieds zwischen verschiedenen Merkmalsausprägungen kann empirisch ermittelt werden (d.h. gleich/ungleich; kleiner/größer; X-mal kleiner/größer) und inhaltlich bedeutungsvoller Nullpunkt sowie eine ...

... Nominalniveau X, Ordinalniveau XX, Intervallniveau XXX, Verhältnisniveau XXXX ...

... Relationen mit empirischer Bedeutung. Ein-eindeutige streng monoton steigende Positiv-Lineare y = ax + b Ähnlichkeit y ...