Sensorische Systeme und ihre Funktionsprinzipien von Nicolas Paul

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Sensorische Systeme und ihre Funktionsprinzipien“ von Nicolas Paul ist Bestandteil des Kurses „Das Nervensystem und seine Funktionsprinzipien“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Funktionsweisen sensorischer Systeme
  • Transduktion, Transformation, Konduktion, adäquater Reiz
  • Primäre und sekundäre Sinneszelle
  • Transduktion und adäquater Reiz
  • Transformation
  • Adaptation und Akkomodation
  • Arbeitsbereich von Rezeptoren
  • Die Psychophysik
  • Zusammenfassung

Quiz zum Vortrag

  1. Geschmackssensoren sind klassische Beispiele für primäre Sinneszellen.
  2. Jedes Sinnessystem vollbringt die Funktionen Transduktion, Transformation und Konduktion.
  3. Man unterscheidet Sinnesmodalitäten von denen ihnen untergeordneten Submodalitäten.
  4. Ein adäquater Reiz ist genau eben jene Reizart, durch die eine Sinneszelle optimal erregt wird.
  5. Bei der primären Sinneszelle ist der Sensor Teil des afferenten Neurons.
  1. Mittels Proportionalsensoren lassen sich insbesondere Änderungen der Reizstärke gut erfassen.
  2. Das bei der Transduktion entstehende elektrotonische Potential an der Sensorzelle bezeichnet man auch als Sensorpotential.
  3. Die Amplitude des Sensorpotentials entspricht in einem weiten Bereich der Reizstärke.
  4. Die Wahrnehmung von Bitterstoffen ist an einen metabotropen Rezeptor gekoppelt.
  5. Ist ein Sensorpotential überschwellig, so wird es kodiert in eine Aktionspotentialfrequenz.
  1. Große rezeptive Felder sind die Grundvorraussetzung für eine große Diskriminationsfähigkeit von Reizen.
  2. Die Gewöhnung des Sensors an einen Dauerreiz auf Ebene der schnellen spannungsgesteuerten Natriumkanäle bezeichnet man auch als Akkomodation.
  3. Die meisten Rezeptoren haben einen sehr spezifischen Arbeitsbereich.
  4. Man unterscheidet SA- (slowly adapting) und RA-Rezeptoren (rapidly adapting).
  5. Das umschriebene Gebiet, von dem eine Sensorzelle mit Informationen versorgt wird, bezeichnet man als rezeptives Feld.
  1. Der Weber-Quotient ist konstant und errechnet sich, indem man die Unterschiedsschwelle durch die ursprüngliche Reizintensität teilt.
  2. Die Psychophysik untersucht die Beziehung zwischen Reizintensität und Sensordepolarisation.
  3. Am Oberschenkel ist die Schwelle für die Zweipunktdiskrimination sehr niedrig.
  4. Das Weber-Fechner-Gesetz beschreibt die Beziehung zwischen Reizintensität und Unterschiedsschwelle.
  5. Die von Stevens etablierte Beziehung zwischen Reizintensität und Empfindungsstärke gilt nur die Reizmodalität "Wärme".

Dozent des Vortrages Sensorische Systeme und ihre Funktionsprinzipien

 Nicolas Paul

Nicolas Paul

Nicolas Paul hat die Vorklinik selbst vor nicht sehr langer Zeit durchlaufen und mit einem hervorragenden Physikum in allen vorklinischen Fächern abgeschlossen. 
Dadurch weiß er bestens, worauf es beim Lernen für das Examen ankommt. Parallel studiert er Gesundheitsökonomie im Master und promoviert am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim.

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