Medizinprodukteberater*in: Einführung und Grundlagen von Hans-Jörg Gröber

Über den Vortrag

Der Vortrag „Medizinprodukteberater*in: Einführung und Grundlagen“ von Hans-Jörg Gröber ist Bestandteil des Kurses „Medizinprodukteberater*in“.


Quiz zum Vortrag

  1. Nein, es gilt innerhalb der gesamten EU gleich, national dürfen lediglich Durchführungsverordnungen erlassen werden.
  2. Das aktuelle Medizinprodukte-Gesetz (MDR2017/745) ist ein EU-Gesetz und daher in der gesamten EU gültig.
  3. Ja, das Gesetz gilt lediglich für deutsche Hersteller bzw. Inverkehrbringer.
  4. Ja, das Gesetz gilt ausschließlich für den deutschen Medizinmarkt.
  5. Das Gesetz dient ausschließlich der Marktregulierung, um europäische Hersteller vor Non-EU Importen zu schützen.
  1. Grundsätzlich jeder Teilnehmer am europäischen Medizinmarkt
  2. Der Regelung unterliegen lediglich reine Hersteller von Medizinprodukten.
  3. Das MDR gilt nur für nach dem 25.5.2021 auf den Markt gebrachte neue Medizinprodukte.
  4. Die Regelung muss ausschließlich von Anwendern/Betreibern von Medizinprodukten beachtet werden.
  5. Die Regelung gilt für alle Hersteller bzw. Inverkehrbringer von Medizinprodukten mit Ursprung außerhalb der EU.
  1. Der Hersteller legt per Zweckbestimmung fest, ob das Produkt für medizinische Zwecke eingesetzt wird bzw. für einen medizinischen Einsatz gedacht ist.
  2. Jedes Produkt, dass für medizinische Zwecke eingesetzt wird, wird automatisch zu einem Medizinprodukt, dass den Regelungen der MDR genügen muss.
  3. Der Anwender/Betreiber bestimmt über den Einsatz, ob es als Medizinprodukt zugelassen werden muss.
  4. Die Aufsichtsführende Behörde weist an, ob ein Produkt als Medizinprodukt geführt werden muss.
  5. Wird vom Gesundheitsministerium festgelegt
  1. Fachkreise beraten, Medizinprodukte an Anwender/Betreiber einweisen und über die komplette Nutzung beobachten, Vorkommnisse/Ereignisse an den Hersteller bzw. dessen Bevollmächtigen/Verantwortlichen zu melden
  2. Mitteilungen der Fachkreise über Fehlfunktionen oder nachlassende Effizienz schriftlich aufzuzeichnen und unverzüglich zu melden
  3. Den Markt beobachten und Meldungen weitergeben über Entwicklungen oder andere in Bezug auf das Medizinprodukt relevante Informationen
  4. Meldungen zu Vorkommnissen/Ereignissen mit Risikopotential an die zugehörige Behörde melden
  5. In medizinischen Einrichtungen Vorträge und Schulungen für Betroffene über die Möglichkeiten des Medizinprodukts zu halten
  1. Frau X ist ausgebildete Physiotherapeutin und arbeitet seit mehreren Jahren als Berater für das Hersteller-Unternehmen intensiv mit dem Medizinprodukt, dessen Handhabung und dessen Nutzung.
  2. Eine Assistentin der Geschäftsleitung eines Medizinprodukteherstellers, die seit mehreren Jahren sich intensiv mit dem Medizinprodukt beschäftigt hat und in Handhabung und Einweisung geschult ist.
  3. Herr X hat Medizin studiert und will nach seinem Abschluss direkt bei einem Medizinproduktehersteller als MPB einsteigen.
  4. Ein langjährig tätiger Arzt lässt sich von einem Medizinproduktehersteller als Berater engagieren und übernimmt bereits nach kurzer Zeit Beratungsgespräche zu den Medizinprodukten.

Dozent des Vortrages Medizinprodukteberater*in: Einführung und Grundlagen

 Hans-Jörg Gröber

Hans-Jörg Gröber

Hans-Joerg Groeber, Sportlehrer und Physiotherapeut (1988), Fachlehrer Physiotherapie für physikalische Therapie, Biomechanik, Trainingslehre (seit 1996), eigenes Medizintechnik-Unternehmen mit Muskelstimulation bei Querschnittlähmung und neurologischen Indikationen, seit 1990 medizinischer Fachberater national/international für Medizintechnik-Unternehmen mit den Aufgabenbereichen Produktentwicklung, Anwendungsberatung, Fachvorträge, Marketing und Präsentation.

Kundenrezensionen

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