Kinderurologie von Dr. med. Timo Strunk

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Über den Vortrag

Im Vortrag Kinderurologie werden die typischen Gesundheitsstörungen des Kindes skizziert. Es handelt sich dabei um Fehlbildungen, kongenital oder erworben, Harntransportstörungen, Maldeszensus testis oder Blasenfunktionsstörung. Kinder sind keine „kleinen Erwachsenen“, sondern stellen eine eigene Personengruppe mit ensprechenden Besonderheiten dar. Dennoch sind ggf. einzelne Aspekte (z. B. Infektionen) auch in separaten Vorträgen thematisiert.

Der Vortrag „Kinderurologie“ von Dr. med. Timo Strunk ist Bestandteil des Kurses „Urologie“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Vesikoureteraler Reflux
  • Phimose
  • Nondeszensus testis
  • Enuresis / Kindliche Inkontinenz
  • Kongenitale Fehlbildungen Niere / Ureter
  • Kongenitale Fehlbildungen Blase / Harnröhre
  • Zusammenfassung

Quiz zum Vortrag

  1. Vesikoureteraler Reflux
  2. Blasenstein
  3. Harnblasendivertikel
  4. Doppelniere mit Ureter fissus
  5. Meatusstenose
  1. Es kommt zur Druckatrophie der Blase.
  2. Es besteht eine Prädisposition für Infektionen.
  3. Es kommt zur Volumenbelastung der Blase.
  4. Es kann zur Schädigung der Niere kommen.
  5. Bis zum 5. Lebensjahr kommt es häufig zur Maturation.
  1. Gabe von Antibiotika mit breitem Erregerspektrum
  2. Antibiotika mit 1/4 der normalen therapeutischen Dosierung
  3. Infektionsprophylaxe über Monate bis Jahre
  4. Transvesikale Antirefluxplastik
  5. Ureterostiumunterspritzung
  1. Starke abdominelle Schmerzen
  2. Fieber >40°C
  3. Miktionsbeschwerden
  4. Harnsteinbildung
  5. Arterielle Hypertonie
  1. Die Vorhaut ist physiologisch mit der Glans verklebt und löst sich bei 90% der Kinder bis zum 3. Lebensjahr.
  2. Die mangelnde Hygiene bei nicht retrahierbarer Vorhaut führt zur erektiler Dysfunktion.
  3. Zur Therapie ist eine Salbenbehandlung mit Dexpanthenol indiziert.
  4. Es besteht die Indikation zur sofortigen operativen Therapie.
  5. Das Risiko für einen malignen Keimzelltumor des Hodens ist ab dem 1. Lebensjahr erhöht.
  1. Zur Therapie kann man eine antibiotikahaltige Salbe auf den Schnürring auftragen.
  2. Als Komplikation kann eine Balanitis auftreten.
  3. Es treten Schmerzen bei der Miktion auf.
  4. Bei einer Paraphimose handelt es sich um einen urologischen Notfall.
  5. Die Zirkumzision kommt es ebenso zur Prävention von Peniskarzinomen,
  1. Operative Funikolyse und Orchidopexie
  2. Injektion von Testosteron
  3. Baden im warmen Wasser
  4. Entfernung des Hodens
  5. Hodenbiopsie
  1. Beim Gleithoden handelt es sich um eine Normvariante.
  2. Das Risiko für einen Hodentumor ist je nach Lage um bis zu 20% erhöht.
  3. Bei Frühgeburten kommt es in 30% der Fälle zum Maldeszensus.
  4. Bei einer Hodenektopie liegt der Hoden außerhalb des üblichen Weges des Deszensus in der Fetalentwicklung.
  5. In etwa 1/3 der Fälle wird der Maldeszensus von einem offenen Processus vaginalis begleitet.
  1. Computertomographie
  2. Regelmäßige Palpation
  3. Sonographie
  4. HCG-Test
  5. Laparoskopie
  1. In 90% der Fälle liegt eine organisch-anatomische Ursache zu Grunde.
  2. Das ausschließliche Einnässen in der Nacht wird als Enuresis bezeichnet.
  3. Eine pathologische ADH-Sekretion kann eine Ursache sein.
  4. Aufklärung und Schulung von Eltern und Kindern ist eine wichtige Basis der Behandlung.
  5. Zur medikamentösen Therapie werden bevorzugt 5-Alpha-Reduktase Hemmer eingesetzt.
  1. Eine genetische Disposition für die Enuresis ist nachgewiesen.
  2. Die Spontanremissionsrate liegt bei circa 10 % pro Jahr im Verlauf.
  3. Etwa 70% der Kinder im Alter von 5 Jahren sind tags und nachts trocken.
  4. Harnwegsinfektionen zählen zu den auslösenden Faktoren der Enuresis.
  5. Bei einer sekundären Enuresis bestand nie eine trockene Phase.
  1. Harnableitung mittels perkutaner Nephrostomie
  2. Einlage eines transurethralen Katheters
  3. Anlage eines Shaldon-Katheters zur Dialyse
  4. Durchführung einer Nierenszintigrafie (MAG-3)
  5. Miktionszysturethrographie
  1. Bei der Nierenhypoplasie treten strukturelle Veränderungen am Parenchym auf.
  2. Die multizystische Nierendysplasie ist die häufigste zystische Fehlbildung.
  3. Die polyzstische Nierendegeneration ist ein genetischen Krankheitsbild.
  4. Eine Nierenagenesie tritt in bis zu 40% der Fälle mit Agenesien anderer Organsysteme auf.
  5. Bei einer Markschwammniere kann eine Hyperkalziurie auftreten.
  1. Bei einem refluxiven Megaureter kommt es durch die Windkesselfunktion zur Schädigung der Niere.
  2. Ein idiopathischer, nicht obstruktiver und nicht refluxiver Ureter bedarf in der regel keiner Therapie.
  3. Einen Megaureter kann man mit Hilfe einer Antirefluxplastik therapieren.
  4. Ein aperistaltische Segment im Bereich der Uretermüdung kann Folgeschäden für die Niere verursachen.
  5. Zur Therapie entfernt man meist nur das erkrankte Uretersegment.
  1. Eine Penisverkrümmung nach dorsal
  2. Das Vorliegen einer dorsalen Vorhautschürze
  3. Das Vorliegen einer Meatusstenose
  4. Ein narbiger Strang anstelle der distalen Urethra
  5. Ein begleitender Maldeszensus testis
  1. Hypoplasie der Niere
  2. Hypoplasie der Bauchdeckenmuskulatur
  3. Kryptorchismus
  4. Megazystitis
  5. Rezidivierende Harnwegsinfekte
  1. Fehlenden Entwicklung der hinteren Bauchwand
  2. Fehlende Entwicklung der Blasenvorderwand
  3. Fehlenden Ausbildung der penilen Harnröhre
  4. Fehlende Ringbildung der knöchernden Symphyse
  5. Gespaltene Glans
  1. Durch die Persistenz der umbilikalen Mündung entsteht eine Urachuszyste.
  2. Bei einem persistierenden Urachus kommt es zum tröpfelnden Urinabgang über den Nabel.
  3. Urachusdivertikel entstehen bevorzugt am Blasendach.
  4. Urachuszyten werden inklusive des Peritoneumanteils exzisiert.
  5. Der Urachus entwickelt sich normalerweise im Verlauf der Entwicklung zum Ligamentum umbilicale medianum.

Dozent des Vortrages Kinderurologie

Dr. med. Timo Strunk

Dr. med. Timo Strunk

Dr. med. Timo Strunk ist seit 2015 als selbständiger Arzt in der "Urologischen Partnerschaft Köln" tätig. Nach dem Abschluss seines Medizinstudiums in Bonn (2004) und seiner Facharztausbildung Urologie (2010) war er als Fach- und später Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie am Universitätsklinikum Bonn tätig. Dr. Strunk engagiert sich neben der Lehre auf Lecturio auch als Dozent an der Krankenpflegeschule Bonn und interessiert sich für die Herausforderungern in der Medizindidaktik.

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