Fortsetzung: Spezielle Bakteriologie von Dr. Henrik Holtmann

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Über den Vortrag

Die beiden Vorträge zur speziellen Bakteriologie stellen in kurzen Lerneinheiten alle medizinisch- und prüfungsrelevanten bakteriellen Erreger vor, sowie die von ihnen verursachten Erkrankungen und deren (antibiotische) Therapie. Die Darstellungen zu Staphylo- und Streptokokken, Mykoplasmen und Clostridien stehen dabei im Mittelpunkt.

Der Vortrag „Fortsetzung: Spezielle Bakteriologie “ von Dr. Henrik Holtmann ist Bestandteil des Kurses „Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Sporenlose grampositive Stäbchen
  • Sporenbildende grampositive aerobe Stäbchen
  • Grampositive sporenbildende Anaerobe Stäbchen
  • Mykobakterien
  • Spirochäten
  • Chlamydien
  • Coxiellen und Rickettsien
  • Mykoplasmen

Quiz zum Vortrag

  1. Nocardien verursachen Gastroenteritiden.
  2. Es handelt sich um sporenlose Stäbchen.
  3. Einige Corynebakterien zählen zur Normalflora der Schleimhäute.
  4. Die Infektion mit C. diphteriae ist meldepflichtig.
  5. Cephalosporine wirken nicht bei L. monocytogenes.
  1. C. diphteriae können den Rachenraum verlassen und zu einer Sepsis führen.
  2. Bei einer Laryngitis kommt es zur Bildung von Pseudomembranen.
  3. Bei Neugeborenen kann eine Nabelschnurdiphterie auftreten.
  4. Als Impfstoff wird ein inaktiviertes Toxin verwendet.
  5. Das Bakterium von auf einem Tellurit-Agar nachgewiesen.
  1. Komplikation eines Lungen- oder Darmanthrax kann eine Milzbrandsepsis sein.
  2. Der Anthratoxinkomplex ist ein Exotoxin, das ausschließlich aus den Untereinheiten protektives und letales Antigen besteht.
  3. B. cereus löst Lebensmittelintoxikationen aus.
  4. Ein diagnostisch nachgewiesener Milzbrandbefall des Darmes ist eine Indikation für einen operativen Eingriff am Darm.
  5. Es existiert kein Impfstoff gegen B. anthracis.
  1. Hämorrhagische interstielle Pneumonie
  2. Hämorrhagische Bronchopneumonie
  3. Nicht-hämorrhagische interstielle Pneumonie
  4. Nicht-hämorrhagische Lobärpneumonie
  5. Hämorrhagische alveoläre Pneumonie.
  1. Die durch Clostridium difficile verursachte pseudomembranöse Enterokolitis entsteht nicht selten nach einer langdauernden oralen Antibiotikatherapie mit Clindamycin.
  2. Clostridium botulinum und Clostridium tetani können bei progredienter Infektion eine Sepsis auslösen.
  3. Clostridium botulinum kann zum Risus sardonicus führen.
  4. Clostridium tetani kann eine anerobe Zellulitis auslösen.
  5. Clostridien sind ausschließlich pathogene Bakterien,
  1. Trismus, Risus sardonicus, Opisthotonus
  2. Tremor, Risus sardonicus, Dysphagien
  3. Trismus, Diplopien, Risus sardonicus
  4. Trismus, Tremor, Toxiämie
  5. Toxiämie, Opisthotonus, Trismus
  1. Es handelt sich um gramnegative anaerobe Stäbchen, deren Sporen in der Erde vorkommen.
  2. Das Tetanustoxin spaltet Synaptobrevine.
  3. Die passive Immunisierung erfolgt mit einem Hyperimmunglobulin.
  4. Die tonisch-klonischen Krämpfe können zur Atemlähmung führen.
  5. Das Tetox ist ein AB-Toxin.
  1. Es hemmt die Motoneurone zentral auf der Rückenmarksebene indem es Synaptobrevinkomplexe spaltet.
  2. Die Antitoxintherapie wirkt ausschließlich, wenn sich das Toxin extraneuronal befindet.
  3. Die Sporen können sich unter anaeroben Bedingungen in ihre vegetative Form umwandeln.
  4. Das Toxin kann zu schlaffen Lähmungen führen.
  5. Die sicherste Nachweismethode stellt der Tierversuch dar.
  1. Gabe von Metronidazol
  2. Gabe von Clindamycin
  3. Ausschließliche Flüssigkeits- und Elektrolytsubstitution
  4. Gabe von Sulfamethoxazol
  5. Gabe eines Antitoxins
  1. Milzbrand
  2. Darmbrand
  3. Gelenkbrand
  4. Gasbrand
  5. Lebensmittelintoxikation
  1. Der Nachweis von Clostridien im Muskelpräparat stellt die klinische Diangnose eines Gasbrands sicher.
  2. Bei einer anaeroben Zellulitis tritt keine Toxiämie auf.
  3. Bei der Therapie spielt die hyperbare Sauerstoffbehandlung eine Rolle.
  4. C. perfingens findet sich auch in der Darmflora des Menschen.
  5. Bei Kompression auf befallene Muskelareale kommt es zu Krepitationen.
  1. Mykobakterien gehören zu den Bakterien mit den längsten Teilungszeiten.
  2. Reservoir für M. tuberculosis sind lediglich erkrankte Menschen.
  3. Die Miliartuberkulose kann aus einer sekundären Tuberkulose bei relativ guter Abwehrlage hervorgehen.
  4. Die lepromatöse Lepra entsteht bei relativ guter Abwehrlage und wird auch als benigne Form der Lepra bezeichnet.
  5. Die H.E.-Färbung ist die Standardmethode zur Darstellung von Mykobakterien.
  1. Der TNF-γ-Spiegel steigt im Laufe der Infektion an und ist ursächlich für einen Gewichtsverlust.
  2. Die Erkrankung zeigt viele Gemeinsamkeiten mit der B-Symptomatik von onkologischen Erkrankungen.
  3. Der Husten ist von Auswurf begleitet.
  4. Im Röntgenbild sind Granulome sichtbar.
  5. Die Keime persistieren in den Makrophagen der Lunge.
  1. Isoniazid
  2. Rifampicin
  3. Ethambutol
  4. Streptomycin
  5. Pyrazinamid
  1. Es wird auf MacConkey-Agar angezüchtet.
  2. Die tuberkuloide Lepra ist eine benigne Form der Erkrankung mit M. leprae.
  3. Die lepromatöse Lepra tritt bei einer schlecht funktionierenden zellulären Abwehr auf.
  4. Bei der tuberkoloiden Lepra treten starke Sensibilitätsstörungen auf.
  5. Unter der Leprareaktion versteht man den Wechsel von einer besseren in eine schlechtere Immunitätslage.
  1. Dapson und Rifampicin über 6 Monate
  2. Dapson über 6 Monate
  3. Dapson, Rifampicin und Clofazimin über 6 Monate
  4. Dapson und Clofazimin über 24 Monate
  5. Dapson und Rifampicin über 12 Monate
  1. Das M. avium kann auch bei Immunkompeten eine Infektion auslösen.
  2. Sie werden auch als MOTT bezeichnet.
  3. Sie kommen ubiquitär auf Schleimhäuten vor.
  4. Ihr Nachweis erfolgt mit einer 16sRNA-Sequenzanalyse.
  5. Sie verursachen ebenfalls Granulome.
  1. B. duttoni wird genau wie B. burgdorferi durch Zecken auf den Menschen übertragen.
  2. Der Erreger B. recurrentis verursacht das endemische Rückfallfieber.
  3. Leptospiren, Listerien und Staphylokokken sind typische bakterielle Hepatitiserreger.
  4. bei der Leptospirose handelt es sich um eine generalisierte Dermatitis.
  5. Tetrazykline sind das Mittel der Wahl zur Behandlung einer Syphilis.
  1. Faszialisparese
  2. Erythema migrans um die Eintrittstelle herum
  3. Reaktive Lyme-Arthritis
  4. Enzephalomyelitis
  5. Acrodermatitis
  1. Dunkelfeldmikroskopie
  2. Hellfeldmikroskopie
  3. HE-Färbung
  4. TPHA-Test
  5. FTA-Abs-Test
  1. Ulcus durum
  2. Kleinfleckige Exantheme
  3. Alopexie
  4. Condylomata lata
  5. Generalisierte Lymphknotenschwellung
  1. Innenohrschwerhörigkeit, Keratitis luetica, Tonnenzähne
  2. Innenohrschwerhörigkeit, Tonnenzähne, Katarakt
  3. Nystagmus, Klauenzähne, Innenohrschwerhörigkeit
  4. Innenohrschwerhörigkeit, Trapezzähne, Keratitis luetica
  5. Keratitis luetica, Katarakt, Trapezzähne
  1. Penicillin G
  2. Penicillin V
  3. Makrolide
  4. Cephalosporine der 3. Generation
  5. Tetrazykline
  1. Die Major outer membrane proteins dienen der Stabilisierung der Bakterienhülle.
  2. Retikularkörperchen sind die infektiösen Verbreitungsformen der Chlamydien.
  3. Das durch die Chlamydia trachomatis-Serotypen D-K verursachte Trachom stellt die wichtigste infektiöse Erblidungsursache der Welt dar.
  4. Die Clamydien befallen ausschließlich die Epithelzellen des Urogenitaltrakts.
  5. Eine Clamydieninfektion wird bei Kindern bevorzugt mit Tetrazyklinen therapiert.
  1. Lymphgranuloma venerum
  2. Neugeborenenkonjunktivitis
  3. Reaktive Arthritis
  4. Interstitielle Pneumonie
  5. Urethritis
  1. C. burnetti
  2. R. prowazekii
  3. R. rickettsii
  4. C. psittaci
  5. M. pneumoniae
  1. Sie sind besonders empfindlich gegenüber Tetrazyklinen und Glykopeptiden.
  2. Sie sind zellwandlos.
  3. Sie können Salpingitiden auslösen.
  4. Sie sind empfindlich gegenüber Austrocknung.
  5. Das Untersuchungsmaterial stammt häufig aus Punktaten oder Sputum und wird in der Dunkelfeldmikroskopie untersucht.
  1. Die Erreger sind für etwa 50% der ambulant erworbenen Pneumonien verantwortlich.
  2. Der Altersgipfel der Infektion liegt unterhalb des 16. Lebensjahres.
  3. Als Komplikation einer Mykoplasmenpneumonie können Perikarditiden auftreten.
  4. Die durch Mykoplasmen ausgelöste Phyryngotracheitis bedarf in der Regel keiner Therapie.
  5. Das Bakterium besitzt keine Fimbrien.
  1. C. perfringens
  2. C. dipheriae
  3. L. monocytogenes
  4. B. anthracis
  5. M. leprae

Dozent des Vortrages Fortsetzung: Spezielle Bakteriologie

Dr. Henrik Holtmann

Dr. Henrik Holtmann

Dr. Henrik Holtmann studierte zunächst Humanmedizin an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, dann Zahnmedizin an der Universität des Saarlandes in Homburg (Saar). Seit 2009 ist er Assistenzarzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Mehrere Bücher von ihm sind im Elsevier Urban & Fischer Verlag erschienen.

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