Archiv - Primäre Entwicklung / Entwicklung im Lebenslauf / Soziodemographische Determinanten von PD Dr. rer. medic. Sven Benson

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Über den Vortrag

Primäre Entwicklung

Dieses kurze Kapitel beginnt mit den wichtigsten Eckpunkten der frühkindlichen Entwicklung. Zentral sind hier die Begriffe der sozialen Bindung und wie diese untersucht wird. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Intelligenzentwicklung nach Piaget

Entwicklung im Lebenslauf

Dieses Kapitel befasst sich mit der Entwicklung im Lebenslauf. Zunächst wird das Stufenmodell der pychosozialen Entwicklung nach Erickson vorgestellt. Im weiteren werden entwicklungspsychologische Aspekte der Adoleszenz, des mittleren und hohen Erwachsenenalters erläutert.

Soziodemographische Determinanten

In diesem Kapitel werden grundlegende demographische Begriffe vermittelt, wobei Kennwerte zu Geburt, Krankheit und Tod im Vordergrund stehen. Daneben sind insbesondere die Aspekte des Demographischen Altern und die Theorien zur demographischen Entwicklung von Bedeutung.

Der Vortrag „Archiv - Primäre Entwicklung / Entwicklung im Lebenslauf / Soziodemographische Determinanten “ von PD Dr. rer. medic. Sven Benson ist Bestandteil des Kurses „Psychologie und Soziologie für Mediziner“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Frühkindliche Entwicklung
  • Soziale Bindung
  • Intelligenzentwicklung nach Piaget
  • Sozialisation
  • Erziehungsstile
  • Hospitalismus
  • Entwicklungsaufgaben nach Erickson
  • Adoleszenz
  • Mittleres Erwachsenenalter
  • Anforderungs-Kontroll-Modell
  • Gratifikationskrisen
  • Theorien des Alters
  • Bevölkerungspyramiden
  • Methoden der Demographie
  • Kennwerte zu Geburt
  • Kennwerte zu Krankheit
  • Kennwerte zu Tod
  • Demographisches Altern
  • Epidemiologische Transitionn
  • Malthus-Gesetz
  • Demographischer Übergang


Dozent des Vortrages Archiv - Primäre Entwicklung / Entwicklung im Lebenslauf / Soziodemographische Determinanten

PD Dr. rer. medic. Sven Benson

PD Dr. rer. medic. Sven Benson

Prof. Dr. Sven Benson unterrichtet das Fach Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie. Er studierte von 1997 bis 2003 Psychologie an der Universität Trier. Seit 2004 ist er in der Forschung und Lehre am Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensimmunbiologie am Universitätsklinikum in Essen tätig. 2008 promovierte er zum Dr. rer. medic, 2013 erfolgte die Habilitation im Fach "Medizinische Psychologie". 2015 verlieh ihm die Med. Fakultät der Universität Duisburg-Essen den Titel "außerplanmäßiger Professor".

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Auszüge aus dem Begleitmaterial

... scheint es kritische Perioden für verschiedene kognitive Entwicklungsschritte (z.B. Spracherwerb) aber auch für die Bildung einer emotionalen Beziehung zu geben. Prä- und Postnatale Entwicklung - Die Phase der prä- und postnatale Entwicklung wird auch als frühe Kindheit bezeichnet und umfasst den Zeitabschnitt von der vorgeburtlichen Phase bis zum zweiten bzw. dritten Lebensjahr. Die vorgeburtliche Phase wird in Bezug auf die Mutter als Schwangerschaft, in Bezug auf das Kind als Gestationszeit bezeichnet. 1.4.7 Entwicklung und primäre Sozialisation. Frühkindliche Entwicklung Geburt: 3. Monat: 6. Monat: 8 Monate: 1 Jahr: 1;6 Jahre: 2 Jahre: 3 Jahre: - Sinnesorgane weitgehend funktionstüchtig - Urvertrauen - Soziales ...

... in derselben Abfolge durchlaufen, wobei allerdings Unterschiede im Entwicklungstempo auftreten. Bei der kognitiven Entwicklung ergänzen sich zwei Prozesse: Assimilation: Eindrücke aus der Umwelt werden in bestehende Denkstrukturen integriert. Akkomodation: Denkstrukturen werden verändert, wenn neue Informationen aus der Umwelt nicht in die bestehenden Denkstrukturen passen. Die Stufe des sensomotorische Denkens (0 bis 2 Jahre): Koordination von Funktionen (z.B. Sehen und Greifen). Das Kind entwickelt in dieser Phase die Fähigkeit der Objektpermanenz, d.h. es weiß, dass Gegenstände weiter existieren, auch wenn sie aktuell nicht sichtbar sind. Stufe des präoperationalen Denkens (2 bis 7 Jahre): Das Denken des Kindes ist noch an seine Wahrnehmung gebunden, ...

... eine Tendenz zur Aufrechterhaltung wichtiger Sozialbziehungen vor. Auf Stufe 3 werden lediglich die Beziehungen zur Kernfamilie beachtet. Auf Stufe 4 wird der Blick auf größere gesellschaftliche Systeme ausgedehnt (Recht und Ordnung). Ebene 3 postkonventionelle bzw. prinzipiengeleitete Moral: Es wird erkannt, dass kein Regelsystem als fraglos richtig gilt, sondern jede Regel immer frei verhandelbar zwischen den Mitgliedern ist. Auf Stufe 5 wird ausgehend vom allgemeinen Wohl der Gesellschaft Regeln des Systems nicht mehr als gegeben, sondern als aushandelbar begriffen. Auf Stufe 6 erfolgt die Orientierung an ethischen Prinzipien. Stadien der psychosexuellen Entwicklung Nach Freud bestehen ab Geburt Triebimpulse, deren Befriedigung Lustgewinn auslösen. Da Freud den ...

... es keinen universellen Prozess des Alterns gibt, sondern dass viele Arten des Alterns existieren. Von daher konzentriert sich die Forschung jetzt eher darauf, die Bedingungen zu analysieren, unter denen Menschen ein „erfolgreiches Altern“ erleben. Der wichtigste Faktor scheint dabei die subjektive Bewertung des eigenen Lebens zu sein. Lange Zeit wurde Altern als Entwicklungsprozess des ständigen Abbaus und Verlust von Fähigkeiten angesehen. Nachfolgend sind weitere Modelle des Alterns dargestellt: Disengagement-Theory: Die Grundannahme dieser Theorie ist, dass der Prozess des Alterns nicht nur durch den Verlust sozialer Rollen geprägt ist, sondern dass alte Menschen auch das Bedürfnis nach sozialem Rückzug haben. Aktivitätsansatz: Dieser Ansatz betont, dass gerade der ...

... von Bevölkerungspyramiden: - Pyramide: Diese Form ist typisch für Entwicklungsländer. - Glocke: Länder, in denen sich die Geburten- und Sterberate die Waage halten: Man spricht von stagnierendem Wachstum oder einer stationären Bevölkerung. - Urne (oder Pilz): Wenn sich die Basis gegenüber dem Mittelbau der Pyramide verengt (geringe Geburtenrate über längere Zeit), ist das ein Hinweis auf Bevölkerungsabnahme. Gliederungsprinzipien: Die Bevölkerung kann hinsichtlich verschiedener Merkmale beschrieben werden. Wichtige soziodemographische Merkmale, nach denen man eine Gesellschaft aufgliedern kann sind sozioökonomischer Status, Nationalität, Alter und Familienstand. Soziodemographische Merkmale: - sozioökonomischer Status: Anteil verschiedener Bildungsabschlüsse, beruflicher Stellungen oder Einkommensgruppen. Alter dargestellt in der Alterspyramide oder anhand der Altenquote. Methoden der Demographie ...