Archiv - Persönlichkeit von PD Dr. rer. medic. Sven Benson

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Über den Vortrag

Die Persönlichkeit des Menschen kann durch unterschiedliche Modelle beschrieben und erfasst werden. Diese Modelle werden hier vorgestellt, wobei der Schwerpunkt auf den faktorenanalytischen und psychodynamischen Modellen liegt. Darüber hinaus werden gesundheitsrelevante Verhaltensstile und Persönlichkeitsstörungen vorgestellt.

Der Vortrag „Archiv - Persönlichkeit “ von PD Dr. rer. medic. Sven Benson ist Bestandteil des Kurses „Psychologie und Soziologie für Mediziner“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Grundlagen
  • Typologien
  • Faktorenanalytische Modelle
  • Psychodynamische Persönlichkeitstheorien
  • Lerntheorien
  • Kognitive Theorien
  • Verhaltensstile
  • Persönlichkeitsstörungen


Dozent des Vortrages Archiv - Persönlichkeit

PD Dr. rer. medic. Sven Benson

PD Dr. rer. medic. Sven Benson

Prof. Dr. Sven Benson unterrichtet das Fach Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie. Er studierte von 1997 bis 2003 Psychologie an der Universität Trier. Seit 2004 ist er in der Forschung und Lehre am Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensimmunbiologie am Universitätsklinikum in Essen tätig. 2008 promovierte er zum Dr. rer. medic, 2013 erfolgte die Habilitation im Fach "Medizinische Psychologie". 2015 verlieh ihm die Med. Fakultät der Universität Duisburg-Essen den Titel "außerplanmäßiger Professor".

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Auszüge aus dem Begleitmaterial

... Stimulanzien und Opiaten ist die Toleranzentwicklung erheblich. Entzugssymptome entstehen, wenn die Blut- und Gewebekonzentration einer Substanz nach Absetzen der Droge absinken. 1.4.6 Persönlichkeit und Verhaltensstile Persönlichkeit bezieht sich auf die einzigartigen psychologischen Merkmale eines Individuums, die eine Vielzahl von (offenen und verdeckten) charakteristischen konsistenten Verhaltensmustern in verschiedenen Situationen und zu verschiedenen Zeitpunkten beeinflussen. Interaktionismus Interaktionale Ansätze versuchen die Vielschichtigkeit, Stabilität und die langfristige Veränderbarkeit menschlichen Verhaltens zu beschreiben. Der Interaktionismus erklärt individuelle Unterschiede im Verhalten durch Einflüsse von Personeigenschaften und der Situation. Ein klassische Beispiel ist ...

... den Sexualtrieb als einzige Motivationsquelle an. Später unterschied er zwischen Eros (Liebestrieb) und Thanatos (Todestrieb). Das Strukturmodell (Drei-Instanzen-Modell). Dieses Modell umfasst die Instanzen ES, ICH und ÜBER-ICH. 1.4.6 Persönlichkeit und Verhaltensstile Psychodynamische Persönlichkeitstheorie concious level preconcious level unconcious level EGO ID SUPER -EGO. Das ES ist in der Entwicklung zuerst da und strebt nach sofortiger Triebbefriedigung (Lustprinzip). Das ICH folgt dem Realitätsprinzip und vermittelt zwischen den Triebregungen des ES und den Anforderungen des ÜBER-ICH. Das ÜBER-ICH wiederum steht für die moralischen Vorstellungen (Gewissen). Aufgrund der unterschiedlichen Bedürfnisse der drei Instanzen kommt es häufig zu ...

... fragen nach Infos über OP, gehen Symptomen nach, Repressor wollen hingegen keine Infos, ignorieren Symptome etc. Sensation-seeking Tendenz, stimulierende Situationen aufzusuchen Sensation-seeker haben ein höheres Unfallrisiko Feldabhängigkeit Ausmaß der (Un-)Abhängigkeit einer Person von ihrer Umwelt und Umgebungseinflüssen („Feld“) Persönlichkeitsstörungen Charaktereigenschaften können in ihrer Intensität so ausgeprägt sein, ...

... Lächeln, zunächst auch bei Attrappen: Robben, Krabbeln, Silbengeplapper, Lallsprache (dadadadada), Nachahmung von Verhaltenweisen, Fremdeln (Kind kann zwischen bekannten und fremden Personen unterscheiden), Einzelwörter (Mama, wauwau), Einwortsätze (Kevin Hause gehen), Gehen ohne Hilfe, einfache Sätze mit Nomen und Verb, „Fragealter“, Freundschaften mit Gleichaltrigen Fremdeln/Fremdenangst. Mit sechs bis acht Monaten sind die ersten Anzeichen von Fremdenangst zu beobachten. Bis zum Alter von 10 bis 12 Monaten verstärkt sich diese Angstreaktion weiter, danach wird sie wieder schwächer. Bindungstheorie: Diese Theorie besagt, dass die soziale Entwicklung des Kindes mit dem Aufbau einer starken emotionalen Bindung zur Mutter oder einer anderen Bezugsperson beginnt. ...