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Bild: “Caber Toss” von Tracy Olson. Lizenz: CC BY-SA 2.0

Bild: “Caber Toss” von Tracy Olson. Lizenz: CC BY-SA 2.0

Das Neuro-Linguistische Programmieren (NLP) bezeichnet Kommunikationstechniken und Methoden zur Veränderung psychischer Prozesse beim Menschen. Wir erklären Ihnen die wichtigsten NLP-Techniken und zeigen, wie Sie durch einfache Übungen Ängste und Probleme steuern können.

Reframing

Als Framing (deutsch: „einrahmen“) wird die Darstellung eines Themas bezeichnet. Durch unterschiedliche Darstellungen desselben Sachverhaltes entstehen verschiedene Deutungsmöglichkeiten. Reframing bezeichnet demnach die Umdeutung eines Sachverhaltes. Bekannt ist das Beispiel des halb gefüllten Wasserglases. Ist es halb voll oder halb leer? Das kommt auf die Perspektive an.

Die Methode des Reframing wird bei Angstsituationen eingesetzt, um die Aufmerksamkeit umzulenken auf die positiven Aspekten der Angstsituation. Haben Sie zum Beispiel Angst davor ausgelacht zu werden? Beim Reframing lernen Sie diese Situation aus einer anderen, positiven Sichtweise zu betrachten und stellen fest: Wenn jemand lacht, ist er gut gelaunt.
Den Problemen wird einfach ein „anderer Rahmen“ gegeben, um emotionale Neubewertung zu erreichen.

Swish

„Swish“ bedeutet soviel wie „zischen“. Assoziiert wird damit eine schnelle Bewegung wie etwa bei dem schnellen Austausch zweier innerer Bilder. Ziel ist es dabei, sich bei der Vorstellung einer problematischen Situation intensiv mit den Gefühlen auseinanderzusetzen und sie bewusst zu erleben.

Im Anschluss sollen die Gefühle einer angenehmen Situation intensiv gefühlt werden und dieses positive Erlebnis mit den Gefühlen, die in der Problemsituation empfunden wurden auf einen gemeinsamen Punkt zu komprimieren und durch ein lautmalerisches Zischen auszutauschen. Dieser Austausch der Bilder bewirkt, die damit in Zusammenhang stehenden Emotionen zu verändern.

Ankern

Als Ankern bezeichnet man eine NLP-Technik, bei der mithilfe sogenannter Anker ein gewünschter Zustand im Menschen ausgelöst wird. Als Anker können beispielsweise Farben, Töne, Gerüche oder Bilder dienen, mit denen das Bewusstsein positive Gefühle verbindet.

Durch Training können Sie ihre Fähigkeit steigern, solche Anker wahrzunehmen und gezielt einzusetzen bzw. selbst zu erzeugen, um positive Gefühle hervorzurufen oder negative Situationen zu entmachten. Sie können so lernen ein selbstbestimmteres Leben zu führen und aktiv Einfluss auf ihr Empfinden zu nehmen.

Werden Sie aktiv! Steigern Sie Ihr Selbstbild und Selbstwertgefühl

Wie sehen Sie sich selbst? Ihre Eigenwahrnehmung projizieren Sie unbewusst auf das eigene Selbstbild. Sie sind in der Lage Ihr Selbstbild zu verändern, also die Wahrnehmung Ihrer Person durch andere zu verändern.

Werden Sie beispielsweise mutiger, dann ändert sich Ihr Selbstbild und somit auch Ihr Selbstwertgefühl. Anders herum geht das ebenfalls. Werden Sie dicker, fühlen Sie sich unwohl. Dann sinkt das Selbstwertgefühl. Das sieht man Ihnen an.

Möchten Sie gerne wissen, wie Ihr Selbstwertgefühl gerade aussieht? Ist es schlecht oder eher gut? Wie sehen Sie sich selbst und was denken Sie, wie andere Sie sehen? Mithilfe kleiner Übungen, die man einfach in den Alltag integrieren kann, können Sie Ihre Wahrnehmung erweitern und Ihr Wirken beeinflussen.

Übung: Sich selbst betrachten

Betrachten Sie sich einmal selbst mit einer rosaroten Brille im Spiegel. Durch die Brille sehen Sie nur die positiven Eigenschaften an sich selbst. Was können Sie sehen? Sie werden positive Eigenschaften wahrnehmen, die bisher verborgen lagen, von denen Sie nichts ahnten. Konzentrieren Sie sich auf diese Eigenschaften und steigern Sie Ihr Selbstwertgefühl. Sicheres Auftreten beeindruckt auch Ihr Gegenüber.

Übung: Schreiben Sie Ihr Leben auf

Diese Übung können Sie in Meditation ausführen oder mit Papier und Stift. Sie sitzen an einem Schreibtisch. Vor Ihnen liegen Zettel und Stift. Beginnen Sie Ihr Leben aufzuschreiben, gute und auch schlechte Dinge. Ebenso notieren Sie, wie Sie sich selbst dabei sehen. Wie sehen Sie andere? Notieren Sie das ebenfalls. Lassen Sie sich Zeit und lassen Sie die Gedanken fließen. Es muss keine Reihenfolge vorhanden sein. bringen Sie das zu Papier, was Sie gerade Denken und Fühlen.

Sobald der Zettel voll ist, machen Sie eine Pause. Versetzen Sie sich nun in einen lieben Menschen, der Sie mag und gut von Ihnen denkt. Drehen Sie den Zettel um und stellen Sie sich nun vor, diese Person würde über Sie schreiben. Welche positiven Eigenschaften sieht diese Person an Ihnen?
Nachdem alles notiert wurde, lesen Sie beide Seiten. Wo sind Sie gleich, wo unterschiedlich?

Denken Sie darüber nach und überlegen Sie, welche Betrachtung eher der Realität entspricht. Welche Auswirkungen hat das nun auf Ihr weiteres Leben und Ihre Denkweise? Steigt das Selbstwertgefühl? Ist das Selbstbild sehr vom Bild des Freundes entfernt? Durch Meditation lässt sich Ihr Selbstwertgefühl in eine unendlich weite Dimension steigern.

Probleme lösen leicht gemacht

Probleme gibt es viele, aber alle können drei Gruppen zugeordnet werden. Es gibt Probleme, die Sie sich selbst machen, solche, die ein Dritter verursacht und Probleme, die zu Unrecht von einer Dritten Person geschaffen werden und die Sie sich so stark zu Herzen nehmen bis Sie selbst daran glauben (z.B. unberechtigte Kritik am Arbeitsplatz).

In jedem dieser Fälle kann NLP helfen Ihre Probleme zu lösen. Oft bedarf es nur der Bekehrung der inneren Stimme. Mit ein wenig Übung können Sie diese davon überzeugen, dass die meisten Probleme gar keine sind. Denn eine Veränderung der Einstellung führt oft zu kleinen Wundern.

Übung: Problemstimme

Zunächst müssen Sie sich ihrer inneren Stimme bewusst werden. Diese unangenehme Stimme, die von Ihren Problemen erzählt, unterziehen Sie nun einer Veränderung. Egal ob Tonfall, Klang oder Richtung, Lautstärke oder Stimmfarbe.

Probieren Sie alle Möglichkeiten aus. Achten Sie darauf wann sich die Stimme am meisten verändert. In Zukunft besinnen Sie sich auf diese veränderte Stimme. Entkräften Sie die Stimme durch Veränderung und lösen Sie sich so von Ihren Problemen.

Übung: Probleme weglachen

Lachen ist gesund und hilft deshalb auch Probleme zu lösen. Stellen Sie sich ganz einfach eine Person vor (real oder fiktiv), der Sie vertrauen. Erzählen Sie von Ihren Problemen. Ihr Gegenüber hört Ihnen mit Freude zu, beginnt zu lächeln und bricht in schließlich in lautes Lachen aus, so laut und so lange, dass er oder sie scheinbar gar nicht mehr aufhören kann.

Fühlen Sie sich nun besser? Können Sie auch lachen? Sie werden eine andere Sichtweise entwickeln, Ihre Probleme erscheinen Ihnen nun nicht mehr so gravierend. Speichern Sie dieses Gefühl ab. Rufen Sie sich in Ausweglosen Situationen aus dem Gedächtnis ab, um Probleme zu entkräften.

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