Bücher gibt es nicht nur in der Bibliothek, sondern digital als E-Book, Zugang zum Uni-Netzwerk gibt es mit einem Client von jedem Ort der Welt aus und die Hausarbeit lässt sich auch ganz einfach am eigenen Laptop schreiben: Nicht nur in vielen freien Berufen, auch als Student ist man nicht fest an einen Arbeitsplatz in Uni oder Bibliothek gebunden. Es spricht also viel dafür, die eigenen vier Wände zum Büro oder Lernplatz zu machen – wenn da nicht ein paar Gefahren wären. Das Internet ist voll von Tipps, wie die Arbeit im Homeoffice effektiv wird. Lecturio hat sich mal umgeschaut und präsentiert euch die wichtigsten.

Wichtig ist, dass euer Arbeitsplatz zuhause auch wie ein Arbeitsplatz aussieht. Also am besten den Schreibtisch leerräumen und nur mit dem nötigsten ausstatten, anstatt in einem überfrachteten Raum zu arbeiten. Je mehr Dinge herumstehen, desto mehr Ablenkung ist auch da. Auch der Küchentisch ist nicht unbedingt der richtige Arbeitsort: Kühlschrank, Kaffeemaschine und Herd in unmittelbarer Nähe wirken oft anziehender als die Arbeit.

Arbeit ist Arbeit – auch zuhause

Wichtig ist zudem, dass euer Arbeitsplatz gut beleuchtet ist. Also macht die Vorhänge auf. Und wenn das nicht reicht, versucht durch indirekte Beleuchtung und Tageslichtlampe eine helle und freundliche Atmosphäre zu schaffen. Zusätzlich können frische Blumen und andere Pflanzen dem Raum einen neuen Charakter geben.

Im Homeoffice ist Ordnung wichtig.

Ordnung ist das halbe Büroleben Foto: Sandra bäm/jugendfotos.de

Auch wenn ihr den ganzen Tag von zuhause aus arbeitet, so müsst ihr geistig in die Bibliothek oder ins Büro gehen. Deswegen: Auch wenn die Schlabberhose verlockend ist, weil euch eh keiner sieht, zieht euch so an, als würdet ihr aus dem Haus und unter Menschen gehen. Damit bekommt ihr auch mental die richtige Einstellung.

Auch die Pausen einplanen

Die Freiheiten, die die Arbeit von zuhause aus bietet, können auch schnell gefährlich werden, wenn man seine Arbeitsweise nicht strukturiert. Deswegen ist es wichtig, sich Ziele zu setzen. Dadurch verliert man nicht die Übersicht bei all seinen Aufgaben und wenn man seine eigenen Vorgaben erreicht hat, kann man entspannt in den Feierabend gehen, ohne sich noch weitere Gedanken zu machen. Auch eine festgelegte Arbeitszeit hilft euch, nicht immer an die Arbeit zu denken, sondern auch die Freizeit genießen zu können.

Wichtig ist auch, dass man mit der unangenehmsten Aufgabe anfängt. Wenn die geschafft ist, kann man die anderen Dinge mit einem guten Gefühl erledigen. Zu einer vernünftigen Arbeitsorganisation gehören natürlich auch Pausen. Diese sollten genauso fest in euren Zeitplan gehören wie die Arbeit. Und auch wenn durch das Homeoffice Arbeitsplatz und Wohnung verschwimmen, ist es wichtig, auch mal aus dem Haus zu gehen. Das kann der Gang in den Supermarkt sein oder einfach nur eine Runde um den Block.

Diese Ratschläge sind nur eine kleine Auswahl von Tipps. Wie ihr Lernen und Arbeiten von zuhause aus noch verbessert könnt, findet ihr unter anderem noch hier und hier. Dabei sind das alles natürlich nur Vorschläge und jeder muss für sich selbst  herausfinden, was ihm am besten gefällt.

 

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