Sie sind aus dem Berufsalltag kaum noch wegzudenken: Business-Apps versprechen Unternehmen und Mitarbeitern beträchtliche Vorteile. Innovative Unternehmen haben sie auch für den Bereich Mitarbeiterschulung entdeckt. Hier erfahren Sie, was Sie von den Anwendungen erwarten können.
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Bild: „Mobilewood devices“ von Jeremy Keith. Lizenz: CC BY 2.0


Die Zahl von App-Downloads ist in den vergangenen Jahren geradezu explodiert. Nach Angaben des Hightech-Verbandes MMB-Instituts für Medien- und Kompetenzforschung aus dem vergangenen Jahr betrachten Experten das Mobile Learning über Smartphone und Tablet als wichtigsten Trend für das betriebliche Lernen bis zum Jahr 2016.

Mobile Endgeräte besitzen eine Vielzahl von Input- und Output-Möglichkeiten, wie z. B. ein hochauflösendes Farbdisplay und einen berührungsempfindlichen Touchscreen sowie eine Kamera. Diese Funktionen sind für das Lernen von großem Vorteil. Es verwundert darum nicht, dass zahllose Programme für diese Geräte auf dem Markt sind. Die Nutzung der Anwendungen ist schon lange nicht mehr auf den privaten Bereich begrenzt.

Anwendungsmöglichkeiten mobiler Apps

Business-Apps lassen sich in unterschiedlichen Bereichen des Unternehmens einsetzen: etwa für Controlling-Aufgaben, in der Bearbeitung von Daten, im Customer-Relationship-Management oder in der internen Kommunikation. Ihre Verwendung kann individuell auf die Bedürfnisse des Unternehmens abgestimmt werden.

Die Apps ermöglichen es den Mitarbeitern, die Unternehmensaktivitäten auch dann im Blick zu haben, wenn sie geschäftlich unterwegs und nicht vor Ort sind. Sie können, wann immer nötig, wichtige Informationen und Dokumente abrufen. Die Apps helfen so, Entscheidungen zu beschleunigen, Unternehmensabläufe zu optimieren und damit die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen.

In zunehmendem Maße werden unternehmensinterne Business-Apps inzwischen auch für Mitarbeiterschulungen eingesetzt. Mithilfe mobiler Anwendungen lassen sich nicht nur aktuelle unternehmensrelevante Informationen, sondern auch Weiterbildungsmaterialien wie Präsentationen, Lernvideos und interaktive Übungen übermitteln. Für die Nutzung gibt es zahlreiche Praxisbeispiele:

  • Industrieunternehmen informieren ihre Vertriebsmitarbeiter per App über neue Produkte und Verkaufsthemen.
  • Mitarbeiter von Hotels rufen ihre Lektionen über Umgangsformen, Deko- und Servicetechniken heute per Handy ab.
  • Pflegekräfte von Krankenhäusern werden mit Tablet-Computern ausgestattet und mit Hilfe einer App zu Micro-Learning-Inhalten, Blended-Learning-Kursen und Diskussionsforen geführt.
  • Bauunternehmen schulen ihre Mitarbeiter per App zu den Themen Arbeitssicherheit und Arbeitnehmerschutz.
  • Für den Garten- und Landschaftsbau gibt es viele nützliche Pflanzen-Apps, die Informationen über Standort, Blütezeit, Wuchshöhe u.v.m. bereithalten.
  • Monteure und Techniker können in kleinen Videos lernen, wie das Innenleben eines Ventils aussieht und wie es funktioniert. Da das Lernmodul wiederholt abrufbar ist, können sie es auch genau dann anschauen, wenn sie gerade an der Lösung eines entsprechenden technischen Problems arbeiten.

Fazit: Mobiles Lernen revolutioniert die Mitarbeiterschulung

Mobile Learning unterstützt das individuelle Lernverhalten und die Nutzergewohnheiten. Mit herunterladbaren Lerninhalten und Apps zum Scannen oder zur gemeinschaftlichen Bearbeitung von Dokumenten ist es möglich, ohne großen Aufwand situationsbezogene Hilfen abzurufen. Dabei sind die Lernenden nicht nur Empfänger von Informationen.

Sie können auch zu aktiven Produzenten werden, indem Sie Arbeitssituationen und Problemstellungen mit Ihren mobilen Endgeräten dokumentieren und an andere Mitarbeiter des Unternehmens weiterleiten.



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