Versuchsstrafbarkeit beim besonders schweren Fällen des Diebstahls von RA Stefan Koslowski

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Versuchsstrafbarkeit beim besonders schweren Fällen des Diebstahls“ von RA Stefan Koslowski ist Bestandteil des Kurses „Eigentumsdelikte“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Versuchsstrafbarkeit beim besonders schweren Diebstahl
  • Fallbeispiel: Ohne Moos nix los
  • Fallbeispiel: Geglückter Diebstahl
  • Fallbeispiel: Überraschter Dieb
  • Fallbeispiel: Der unverschlossene Tresor
  • Fallbeispiel: Lösung

Quiz zum Vortrag

  1. Aus § 23 II StGB folgt, dass sich die Strafe des Versuchs grds. nach dem Strafrahmen der vollendeten Tat richtet. Das heißt, dass die Anwendung von Zumessungsregeln (Qualifikationen, Privilegierungen, Regelbeispiele) nicht ausgeschlossen ist. Der Richter kann dann nach § 49 I StGB die Strafe mildern.
  2. Gem. §§ 23 I, 242 II StGB ist der Diebstahlsversuch mit Strafe bedroht. Da die Regelbeispiele gem. § 243 StGB keine selbstständigen Tatbestände darstellen, sondern den Grundtatbestand des § 242 StGB gebunden sind, gilt §§ 23 I, 242 II StGB auch für die Regelbeispiele.
  1. vom unmittelbar bevorstehenden Gewahrsamsangriff.
  2. der jeweiligen Handlungsmodalität des § 243 StGB.
  3. vom unmittelbar bevorstehenden Gewahrsamsangriff, allerdings nur, wenn auch schon zur jeweiligen Handlungsmodalität des § 243 StGB angesetzt wurde.
  1. zurücktreten, denn beim Rücktritt ist allein auf den Grundtatbestand nach §§ 242, 22 StGB abzustellen.
  2. nicht zurücktreten, denn von einer Vollendung kann man grds. nicht zurücktreten.
  1. keine Indizwirkung eines besonders schweren Falls begründet wird.
  2. eine Indizwirkung eines besonders schweren Falls begründet wird.
  1. gibt es nicht.
  2. gibt es.

Dozent des Vortrages Versuchsstrafbarkeit beim besonders schweren Fällen des Diebstahls

RA Stefan Koslowski

RA Stefan Koslowski

Stefan Koslowski hat in Berlin Rechtswissenschaften studiert und bereits im Studium den Schwerpunkt auf das Strafrecht gelegt. Beide juristischen Prüfungen bestand er mit Prädikat. Er bringt als Strafverteidiger die notwendige Kompetenz und Erfahrung mit, die strafrechtlichen Materien kompetent darzustellen. Seine Erfahrung als Korrekturassistent an verschiedenen Universitäten lässt er immer wieder in die Vorträge einfließen, um typische Fehlerquellen und Fallen aufzuzeigen und zu zeigen, wie man es besser macht. Die Ausbildung junger Juristen ist für Stefan Koslowski eine Herzensangelegenheit. Sein durch Studium und Praxis erworbenes Wissen gibt er gerne an Studierende weiter, online und auch als Dozent an der Akademie Kraatz in Berlin.


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