Tathandlungen und Konkurrenzen des Hausfriedensbruchs von RA Stefan Koslowski

(1)

video locked

Über den Vortrag

Der Vortrag „Tathandlungen und Konkurrenzen des Hausfriedensbruchs“ von RA Stefan Koslowski ist Bestandteil des Kurses „Straftaten gegen den persönlichen Lebens- und Geheimbereich“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Tathandlungen, Konkurrenzen
  • Sonderfälle im Zusammenhang mit § 123 StGB
  • Konkurrenzen des § 123 StGB
  • Fallbeispiel: Der günstige Einkauf
  • Lösung Fallbeispiel

Quiz zum Vortrag

  1. Ein Einverständnis schließt bereits den Tatbestand aus.
  2. Das Einverständnis hat keinerlei Auswirkungen auf den Tatbestand.
  3. Das Einverständnis ist erst auf Ebene der Rechtswidrigkeit zu prüfen.
  4. Das Einverständnis muss schon vor dem Tatbestand geprüft werden.
  1. Nach ganz herrschender Ansicht ist ein Eindringen durch Unterlassen möglich, wenn: 1. Ein Überwachergarant bei Eindringen seines Schützlings nicht einschreitet. 2. Sich jemand nach schuldlosem Eindringen nicht entfernt. 3. Wenn jemand eine zeitlich begrenzte Zutrittserlaubnis überschreitet.
  2. Nach ganz herrschender Ansicht ist ein Eindringen durch Unterlassen immer möglich.
  3. Nach ganz herrschender Ansicht ist ein Eindringen durch Unterlassen möglich, wenn: 1. Ein Überwachergarant bei Eindringen seines Schützlings nicht einschreitet. 2. Sich jemand nach schuldlosem Eindringen nicht entfernt.
  4. Nach ganz herrschender Ansicht ist ein Eindringen durch Unterlassen möglich, wenn: 1. Ein Überwachergarant bei Eindringen seines Schützlings nicht einschreitet. 2. Wenn jemand eine zeitlich begrenzte Zutrittserlaubnis überschreitet.
  5. Nach ganz herrschender Ansicht ist ein Eindringen durch Unterlassen möglich, wenn: 1. Sich jemand nach schuldlosem Eindringen nicht entfernt. 2. Wenn jemand eine zeitlich begrenzte Zutrittserlaubnis überschreitet.
  1. Nach herrschender Ansicht nach h.M. ist auch ein auf Täuschung beruhendes erschlichenes Einverständnis wirksam, es beseitigt die Wirksamkeit der Verfügung über das Hausrecht nicht.
  2. Nach herrschender Ansicht nach h.M. ist ein auf Täuschung beruhendes erschlichenes Einverständnis nicht wirksam.
  3. Nach herrschender Ansicht nach h.M. ist ein auf Täuschung beruhendes erschlichenes Einverständnis nur wirksam, wenn eine Nähebeziehung besteht.
  1. Ein generelles Einverständnis entfällt nicht deshalb, weil der Täter es zu widerrechtlichen oder unerwünschten Zwecken ausnutzen will!
  2. Ein generelles Einverständnis entfällt, weil der Täter es zu widerrechtlichen oder unerwünschten Zwecken ausnutzen will!
  3. Ein generelles Einverständnis entfällt nur dann, wenn ein besonderes Näheverhältnis besteht.
  1. Nach ganz herrschender Meinung reicht bei mehreren Hausrechtsinhabern das Einverständnis eines Berechtigten aus, um ein Eindringen auszuschließen.
  2. Nach ganz herrschender Meinung reicht bei mehreren Hausrechtsinhabern das Einverständnis von zwei Berechtigten aus, um ein Eindringen auszuschließen.
  3. Nach ganz herrschender Meinung muss bei mehreren Hausrechtsinhabern das Einverständnis aller vorliegen, um ein Eindringen auszuschließen.
  1. Hausverbote durch Verwaltungsakte sind strafrechtlich unwirksam, wenn das Hausverbot: 1. nichtig ist. 2. mit aufschiebender Wirkung angefochten ist. 3. mit aufschiebender Wirkung noch angefochten werden kann.
  2. Hausverbote durch Verwaltungsakte sind stets strafrechtlich unwirksam.
  3. Hausverbote durch Verwaltungsakte sind strafrechtlich unwirksam, wenn das Hausverbot: 1. nichtig ist. 2. mit aufschiebender Wirkung angefochten ist.
  4. Hausverbote durch Verwaltungsakte sind strafrechtlich unwirksam, wenn das Hausverbot: 1. nichtig ist. 2. mit aufschiebender Wirkung noch angefochten werden kann.
  5. Hausverbote durch Verwaltungsakte sind strafrechtlich unwirksam, wenn das Hausverbot: 1. mit aufschiebender Wirkung angefochten ist. 2. mit aufschiebender Wirkung noch angefochten werden kann.
  1. Es besteht Tateinheit.
  2. Es besteht Tatmehrheit.
  3. Materielle Subsidiarität.
  4. Konsumption
  5. § 123 StGB ist spezieller (Spezialität)
  1. Idealkonkurrenz
  2. Realkonkurrenz
  3. Tateinheit
  4. Tatmehrheit
  5. § 123 StGB ist spezieller (Spezialität)
  1. Tatmehrheit
  2. Tateinheit
  3. Konsumption
  4. Spezialität
  5. Subsidiarität

Dozent des Vortrages Tathandlungen und Konkurrenzen des Hausfriedensbruchs

RA Stefan Koslowski

RA Stefan Koslowski

Stefan Koslowski hat in Berlin Rechtswissenschaften studiert und bereits im Studium den Schwerpunkt auf das Strafrecht gelegt. Beide juristischen Prüfungen bestand er mit Prädikat. Er bringt als Strafverteidiger die notwendige Kompetenz und Erfahrung mit, die strafrechtlichen Materien kompetent darzustellen. Seine Erfahrung als Korrekturassistent an verschiedenen Universitäten lässt er immer wieder in die Vorträge einfließen, um typische Fehlerquellen und Fallen aufzuzeigen und zu zeigen, wie man es besser macht. Die Ausbildung junger Juristen ist für Stefan Koslowski eine Herzensangelegenheit. Sein durch Studium und Praxis erworbenes Wissen gibt er gerne an Studierende weiter, online und auch als Dozent an der Akademie Kraatz in Berlin.


Kundenrezensionen

(1)
5,0 von 5 Sternen
5 Sterne
5
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1  Stern
0