Besonders schwere Fälle der Nötigung (§ 240 IV StGB), Konkurrenzen von RA Stefan Koslowski

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Besonders schwere Fälle der Nötigung (§ 240 IV StGB), Konkurrenzen“ von RA Stefan Koslowski ist Bestandteil des Kurses „Straftaten gegen die Freiheit“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Besonders schwere Fälle und Konkurrenzen
  • Nötigen zu einer sexuellen Handlung
  • Nötigung zum Schwangerschaftsabbruch
  • Nötigung im Amt
  • Konkurrenzen
  • Fallbeispiel: Das Kaufhaus
  • Falllösung: Das Kaufhaus

Quiz zum Vortrag

  1. Seit dem 6. StrRG enthält § 240 IV StGB drei Regelbeispiele für besonders schwere Fälle der Nötigung.
  2. Seit dem 6. StrRG enthält § 240 IV StGB vier Regelbeispiele für besonders schwere Fälle der Nötigung.
  3. Seit dem 6. StrRG enthält § 240 IV StGB zwei Regelbeispiele für besonders schwere Fälle der Nötigung.
  4. Seit dem 6. StrRG enthält § 240 IV StGB fünf Regelbeispiele für besonders schwere Fälle der Nötigung.
  1. Nach der Schuld
  2. Nach dem objektiven Tatbestand
  3. Nach dem subjektiven Tatbestand
  4. Nach der Rechtswidrigkeit
  1. Voraussetzung der 1. Variante ist ein aktives Verhalten des Opfers an sich selbst oder an einem anderen, das einen Bezug zur Intimsphäre aufweist.
  2. Voraussetzung der 1. Variante ist ein passives Verhalten des Opfers an sich selbst oder an einem anderen, das einen Bezug zur Intimsphäre aufweist.
  3. Voraussetzung der 1. Variante ist ein aktives Verhalten des Opfers an sich selbst, das einen Bezug zur Intimsphäre aufweist.
  4. Voraussetzung der 1. Variante ist ein aktives Verhalten des Opfers an einem anderen, das einen Bezug zur Intimsphäre aufweist.
  5. Voraussetzung der 1. Variante ist ein aktives Verhalten des Opfers an sich selbst oder an einem anderen, das einen Bezug zur Sozialsphäre aufweist.
  1. Die Nötigung zu einer sexuellen Handlung hat nur dann selbstständige Bedeutung, wenn die Voraussetzungen des Verbrechens der sexuellen Nötigung gem. § 177 StGB nicht erfüllt sind, z.B. bei einer Drohung mit einem empfindlichen Übel.
  2. Die Nötigung zu einer sexuellen Handlung hat immer selbstständige Bedeutung!
  3. Die Nötigung zu einer sexuellen Handlung hat auch dann selbstständige Bedeutung, wenn die Voraussetzungen des Verbrechens der sexuellen Nötigung gem. § 177 StGB nicht erfüllt sind, z.B. bei einer Drohung mit einem empfindlichen Übel.
  1. Unter Schwangerschaftsabbruch versteht man das Abtöten der ungeborenen Leibesfrucht.
  2. Unter Schwangerschaftsabbruch versteht man das Abtöten des ungeborenen Kindes.
  3. Unter Schwangerschaftsabbruch versteht man jede Handlung, die zu einem lebensunfähigen Kind führt.
  4. Unter Schwangerschaftsabbruch versteht man das Abtöten der geborenen Leibesfrucht.
  1. Ein Missbrauch der Stellung als Amtsträger oder der Befugnisse setzt voraus, dass der Täter in seiner Eigenschaft als Träger staatlicher Gewalt tätig wird und der Kreis dienstlicher Obliegenheiten und Verpflichtungen bewusst überschritten wird.
  2. Der Täter muss nicht in seiner Eigenschaft als Träger staatlicher Gewalt tätig werden, es reicht wenn irgendwelche dienstliche Obliegenheiten oder Verpflichtungen bewusst überschritten werden.
  3. Der Täter muss zwingend in seiner Eigenschaft als Träger staatlicher Gewalt tätig werden, es reicht aber aus wenn irgendwelche Obliegenheiten oder Verpflichtungen fahrlässig überschritten werden.
  1. Ist die Nötigung bereits in einem anderen Delikt enthalten (z.B. §§ 177, 249, 253 StGB), dann tritt § 240 StGB kraft Spezialität zurück.
  2. Die Nötigung ist dann mitbestrafte Nachtat.
  3. Die Nötigung wird dann konsumiert.
  4. Die Nötigung ist dann formell subsidiär.

Dozent des Vortrages Besonders schwere Fälle der Nötigung (§ 240 IV StGB), Konkurrenzen

RA Stefan Koslowski

RA Stefan Koslowski

Stefan Koslowski hat in Berlin Rechtswissenschaften studiert und bereits im Studium den Schwerpunkt auf das Strafrecht gelegt. Beide juristischen Prüfungen bestand er mit Prädikat. Er bringt als Strafverteidiger die notwendige Kompetenz und Erfahrung mit, die strafrechtlichen Materien kompetent darzustellen. Seine Erfahrung als Korrekturassistent an verschiedenen Universitäten lässt er immer wieder in die Vorträge einfließen, um typische Fehlerquellen und Fallen aufzuzeigen und zu zeigen, wie man es besser macht. Die Ausbildung junger Juristen ist für Stefan Koslowski eine Herzensangelegenheit. Sein durch Studium und Praxis erworbenes Wissen gibt er gerne an Studierende weiter, online und auch als Dozent an der Akademie Kraatz in Berlin.


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