Urkundenfälschung (§ 267 I S. 1 Var. 1 StGB): Herstellen einer unechten Urkunde von RA Stefan Koslowski

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Urkundenfälschung (§ 267 I S. 1 Var. 1 StGB): Herstellen einer unechten Urkunde“ von RA Stefan Koslowski ist Bestandteil des Kurses „Urkundendelikte“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Herstellung unechter Urkunden
  • Begriff des Ausstellers
  • Fallbeispiel: Die Examensklausur
  • Fallbeispiel: Lösung

Quiz zum Vortrag

  1. Unter Herstellen versteht man jede zurechenbare Verursachung der Existenz einer Urkunde.
  2. Unter Herstellen versteht man jede Verbindung mit einer Urkunde.
  3. Unter Herstellen versteht man das Verfälschen des Inhalts einer Urkunde.
  1. Unecht ist eine Urkunde dann, wenn sie nicht von demjenigen stammt, der sich als ihr Aussteller ergibt.
  2. Unecht ist eine Urkunde dann, wenn sie von demjenigen stammt, der sich als ihr Aussteller ergibt.
  3. Unecht ist eine Urkunde dann, wenn eine Kopie vom Original angefertigt wurde.
  4. Unecht ist eine Urkunde dann, wenn sich niemand zu ihr bekennen möchte.
  1. Die h.M. vertritt die Geistigkeitstheorie: Von dem die Erklärung geistig herrührt, weil er sich als Urheber zu ihr bekennt: derjenige, der sich die Erklärung zurechnen lassen will.
  2. Die h.M. vertritt die Körperlichkeitstheorie: Der, der körperlich herstellt.
  3. Die h.M. vertritt die Verursachungstheorie: Derjenige, der die Existenz verursacht hat.
  4. Die h.M. vertritt die Verfälschungstheorie: Derjenige, der die Urkunde verfälscht hat.
  1. Die m.M. vertritt die Körperlichkeitstheorie: Der, der körperlich herstellt.
  2. Die m.M. vertritt die Geistigkeitstheorie: Von dem die Erklärung geistig herrührt, weil er sich als Urheber zu ihr bekennt: derjenige, der sich die Erklärung zurechnen lassen will.
  3. Die m.M. vertritt die Verursachungstheorie: Derjenige, der die Existenz verursacht hat.
  4. Die m.M. vertritt die Verfälschungstheorie: Derjenige, der die Urkunde verfälscht hat.
  1. Geistiger Diebstahl unterhält nicht dem Tatbestand des § 267 I Var. 1 StGB, so dass eine unechte Urkunde dann nicht hergestellt wird.
  2. Geistiger Diebstahl unterhält dem Tatbestand des § 267 I Var. 1 StGB, so dass eine unechte Urkunde dann nicht hergestellt wird.
  3. Geistiger Diebstahl kann dem Tatbestand des § 267 I Var. 1 StGB unterfallen, wenn es sich um offizielle Dokumente handelt.
  1. Die schriftliche Lüge ist straffrei!
  2. Auch die schriftliche Lüge wird strafrechtlich sanktioniert.
  3. Die schriftliche Lüge kann strafrechtlich sanktioniert werden, wenn sich daraus prozesserhebliche Konsequenzen abzeichnen.
  4. Die schriftliche Lüge kann straffrei sein, wenn der Richter dies anordnet.
  1. Die Identitätstäuschung ist strafbar nach § 267 I Alt. 1 StGB.
  2. Die Identitätstäuschung ist nicht strafbar nach § 267 I Alt. 1 StGB.
  3. Die Identitätstäuschung ist strafbar nach § 267 I Alt. 1 StGB, wenn sich daraus prozesserhebliche Konsequenzen abzeichnen.
  1. Eine wirksame Vertretung bei der Herstellung zerstört nicht die Ausstellereigenschaft!
  2. Eine wirksame Vertretung bei der Herstellung zerstört die Ausstellereigenschaft!
  3. Auch eine unwirksame Vertretung bei der Herstellung zerstört nicht die Ausstellereigenschaft!
  4. Auch eine unwirksame Vertretung bei der Herstellung zerstört die Ausstellereigenschaft!
  1. Maßgebliches Kriterium für die Unechtheit ist die Identitätstäuschung.
  2. Maßgebliches Kriterium für die Unechtheit ist die Namenstäuschung.
  3. Maßgebliches Kriterium für die Unechtheit ist der Wille des Urkundenausstellers.
  4. Maßgebliches Kriterium für die Unechtheit ist die Originalurkunde.

Dozent des Vortrages Urkundenfälschung (§ 267 I S. 1 Var. 1 StGB): Herstellen einer unechten Urkunde

RA Stefan Koslowski

RA Stefan Koslowski

Stefan Koslowski hat in Berlin Rechtswissenschaften studiert und bereits im Studium den Schwerpunkt auf das Strafrecht gelegt. Beide juristischen Prüfungen bestand er mit Prädikat. Er bringt als Strafverteidiger die notwendige Kompetenz und Erfahrung mit, die strafrechtlichen Materien kompetent darzustellen. Seine Erfahrung als Korrekturassistent an verschiedenen Universitäten lässt er immer wieder in die Vorträge einfließen, um typische Fehlerquellen und Fallen aufzuzeigen und zu zeigen, wie man es besser macht. Die Ausbildung junger Juristen ist für Stefan Koslowski eine Herzensangelegenheit. Sein durch Studium und Praxis erworbenes Wissen gibt er gerne an Studierende weiter, online und auch als Dozent an der Akademie Kraatz in Berlin.


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