Grundlagen der Finanzierung von Dipl.-Kfm. / Dipl.-Volksw. Rolf Stahlberger

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Grundlagen der Finanzierung“ von Dipl.-Kfm. / Dipl.-Volksw. Rolf Stahlberger ist Bestandteil des Kurses „Investition“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Grundlegendes
  • Außenfinanzierung
  • Aufgabe

Quiz zum Vortrag

  1. Die Finanzierung des Unternehmens durch Zuflüsse externer Kapitalgeber
  2. Die Finanzierung von Projekten des Unternehmens, die nicht zum Unternehmen gehören
  3. Finanzierungen, die etwa für Steuern zu zahlen sind
  4. ausschließlich Bargeldfinanzierungen
  1. ...wird der tatsächlich erwirtschaftete Gewinn verringert.
  2. ...wird der versteuerte Jahresgewinn zur Finanzierung herangezogen.
  3. ...werden die Gewinne aus der Umsatztätigkeit unmittelbar investiert.
  4. ...werden die stillen Rücklagen unmittelbar investiert.
  1. Anleihen sind festverzinsliche Wertpapiere, die von Unternehmen oder Staaten ausgegeben werden.
  2. Anleihen sind festverzinsliche Wertpapiere, die nicht von Unternehmen oder Staaten ausgegeben werden.
  3. Anleihen sind variabel verzinsliche Wertpapiere, die von Unternehmen oder Staaten ausgegeben werden.
  4. Anleihen sind festverzinsliche Wertpapiere, die nur Staaten ausgegeben werden.
  1. ...werden die Zinsen erst mit der Rückzahlung der Anleihe ausbezahlt.
  2. ...werden die Zinsen schon mit der Einzahlung in die Anleihe ausbezahlt.
  3. ...werden keine Zinsen ausbezahlt.
  4. ...fallen höhere Zinsen an als bei einem Aktienkauf.
  1. Aktienemission
  2. Privatvermögenszufuhr
  3. Gewinnschuldverschreibung
  4. Anleihenausgabe
  1. Ein festbetraglicher Kredit, der gegen Verpfändung beweglicher und marktverkäuflicher Gegenstände eingegangen wird.
  2. Ein Unternehmen gewährt seinen Kunden einen Lieferantenkredit, der an eine Bank abgetreten wird.
  3. Eine Bank übernimmt eine Bürgschaft für ihre Kunden gegenüber einer dritten Partei.
  4. Die Bank gesteht dem Kunden das Recht zu, einen Wechsel auf die Bank zu ziehen.

Dozent des Vortrages Grundlagen der Finanzierung

Dipl.-Kfm. / Dipl.-Volksw. Rolf Stahlberger

Dipl.-Kfm. / Dipl.-Volksw. Rolf Stahlberger

Rolf Stahlberger hat Mathematik, Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre in Karlsruhe und Hagen studiert. Er hat langjährige Erfahrung als Dozent und Mentor in Vor-Ort Seminaren sowie Webinaren. Schwerpunkte seiner Forschung liegen bei Operations Research und dem Wirtschaftsingenieurwesen.

Weitere Informationen unter www.mathepress.de und www.fernstudium-guide.de

Kundenrezensionen

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Auszüge aus dem Begleitmaterial

... Lernziele: Nach der Bearbeitung dieses Kapitels werden Sie gelernt haben: - Finanzierung ...

... aller Kapitalgeber (Gesamtkapitalrentabilität) oder dem betriebsnotwendigen Kapital (Betriebskapitalrentabilität). Liquidität bezeichnet allgemein die Fähigkeit von Wirtschaftssubjekten, die fälligen finanziellen Verpflichtungen zeit- und betragsgenau bedienen zu können. Ist dies nicht mehr möglich, so ist das finanzielle Gleichgewicht gestört, es liegt Zahlungsunfähigkeit vor. Häufig bezeichnet man Zahlungsmittel selbst auch als Liquidität. ...

... die Zahlungsmittel dem Unternehmen vor allem durch die Geschäftsbeziehungen zu Kunden zu, also durch Umsatztätigkeiten. Ebenfalls hierzu zu zählen sind Verkäufe von Betriebsmitteln und die Finanzierung aus Abschreibungen. Bei der offenen Selbstfinanzierung wird der versteuerte Jahresgewinn zur Finanzierung herangezogen. Bei Personengesellschaften spricht man in diesem Falle von einem Anstieg des Kapitalkontos, wohingegen bei Kapitalgesellschaften die Gewinnrücklagen ansteigen. Davon zu unterscheiden ist die stille Selbstfinanzierung. Hierbei wird der tatsächlich erwirtschaftete Gewinn verringert, wodurch ...

... Hingegen ist bei Fremdfinanzierung der Kapitalgeber in einer Gläubigerstellung, sodass sich ein Rechtsanspruch auf Rückzahlung ergibt. Typisch ist dies bei Kreditfinanzierung und Finanzierung aus Rückstellungen (etwa auf Pensionszahlungen). ...

... Lernziele: Nach der Bearbeitung dieses Kapitels werden Sie gelernt haben: ...

... genehmigte Kapital oder die Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln (vgl. Vorlesungen zu „Finanzierung und Investition“). 2.) Außenfinanzierung durch Fremdfinanzierung: Bei einer Kreditfinanzierung gewährt der Kreditgeber (Gläubiger, Kreditor) dem Kreditnehmer (Schuldner, Debitor) für einen bestimmten Zeitraum einen festen Kapitalbetrag. Diese Verbindlichkeit muss der Schuldner samt Zinsen zu einem oder mehreren Terminen zurückzahlen. Zentral dabei ist die (persönliche und ökonomische) Kreditwürdigkeit des Schuldners, die Bonität. ...

... Stückelung am Wertpapiermarkt gehandelt werden. Die Ausgabe erfolgt von Staaten, Banken und Großunternehmen (sog. Industrieobligationen). Bezüglich der Zinszahlungen ist es üblich, dass diese entweder am Laufzeitende oder kontinuierlich während der Laufzeit (z.B. jeweils am Jahresende) ausgezahlt werden. Zudem ist es üblich, dass die Emittenten entweder einen Ausgabeaufschlag (Agio) verlangen oder ein Disagio (einen Ausgabeabschlag) einbehalten. ...

... erst zum Laufzeitende und werden thesauriert, also angespart. Man unterscheidet Zuwachsanleihen und echte Nullcouponanleihen. Bei Ersteren entspricht der Emissionskurs dem Nennwert (Pari-Ausgabe) und die Rückzahlung beinhaltet die Tilgung und die Zinsen bzw. Zinseszinsen. Bei den echten Nullcouponanleihe erfolgt die Ausgabe als Unter-Pari unterhalb des Nennwerts und die Rückzahlung wird in der Höhe des Nennwerts (Pari-Rückzahlung) vorgenommen. Die Differenz zwischen Rückzahlungskurs und Emissionskurs entspricht ...

... 1,05% Nullcouponanleihen beinhalten während der Laufzeit keine Zinszahlungen. Diese werden erst bei Endfälligkeit zusammen mit dem Anleihebetrag vom Schuldner an den Gläubiger zurück gezahlt. Eine echte Nullcouponanleihe wird unterhalb ihres Nennwertes ausgegeben (Unter-Pari-Ausgabe) und die Tilgung erfolgt zum Nennwert (Pari-Rückzahlung). Beispiel Finanzierungsschätze: (entnommen von Bundeswertpapiere.de) Gesucht ist die Emissionsrendite ...

... Kapitalbetrag eines Investors pro Jahr bezogen auf den Kapitaleinsatz steigt. Problem: Der Kapitalbetrag, welcher in t=0 angelegt wurde, bleibt in jedem Jahr „gleich“, d.h. die Zinseszinseffekte fallen heraus: Das Vermögen steigt also pro Jahr um durchschnittlich 5,15. Prozentual entspricht das einer Steigerung von der durchschnittliche Wertzuwachs vernachlässigt also unrealistischerweise die Zinseszinseffekte. Es wird unterstellt, dass sich der zu Laufzeitbeginn eingezahlte Kapitalbetrag ...

... folgende Daten gegeben: Emissionsstichtag: 01.07.2010, Laufzeit 10 Jahre, Emissionskurs 30%, Rückzahlungskurs 100%. Berechnen ...

... in 10 Jahren 100 erhalten. Dann würde gemäß der obigen Rechnung jedes Jahr das Vermögen um 7 zunehmen: DWZ= durchsch. Ertrag/Jahr ...

... der eingesetzte Kapitalbetrag eines Investors pro Jahr bezogen auf den Kapitaleinsatz steigt. Problem: Der Kapitalbetrag, welcher in t=0 angelegt wurde, bleibt in jedem Jahr „gleich“, d.h. Zinseszinseffekte fallen heraus: Angenommen, man würde 30 anlegen und in 10 Jahren 100 erhalten. Dann würde gemäß ...

... berechnen den Kapitalwert der Investition und setzen diesen gleich Null. Stellen wir nach dem Zins r um, so finden wir die Emissionsrendite. C = 0 = Emissionskurs + Rückzahlungskurs (1 +r) Laufzeit Emissionskurs = Rückzahlungskurs (1+ r) Laufzeit Emissionskurs (1+r) Laufzeit = Rückzahlungskurs ...

... Emissionskurs 20%, Rückzahlungskurs 100%. Berechnen Sie den durchschnittlichen Wertzuwachs und die Emissionsrendite. Was sagen diese beiden Größen aus? Lösung: Setzen wir die Daten ein: ...

... Die Zinsen verringern sich mithin während der Laufzeit, da die Restschuld sich sukzessive verkleinert. Bei der Annuitätentilgung ist über die gesamte Laufzeit die Summe der Raten aus Tilgung und Zins konstant. Die Annuität berechnet sich übrigens über den Annuitätenfaktor. Beispiel: Ein Ratenkredit laufe über 3 Jahre. Die Kreditsumme betrage 10.000 ...

... Grundpfandrechte oder Sachsicherheiten in Frage. Es sind vor allem drei Tilgungsmodalitäten für langfristige Bankkredite üblich. Bei der endfälligen Tilgung werden zum Ende der Laufzeit hin die Zinsen und die Kreditsumme getilgt. Wurde Ratentilgung vereinbart, erfolgt die Kreditzurückzahlung in gewissen Raten. Dabei ist die Tilgungssumme auf die Anzahl der Raten umzulegen. Die Zinsen verringern sich mithin während der Laufzeit, da die Restschuld sich sukzessive verkleinert. ...

... Der kurzfristige, festbetragliche Kredit wird gegen Verpfändung beweglicher und marktverkäuflicher Gegenstände eingegangen. Typisch sind als Sicherheiten Aktien und Anleihen (Effektenlombardkredit), Lagerscheine und Ladescheine (Warenlombardkredit) und Lombardkredite auf Edelmetalle, Münzen, Lebensversicherungen usw. - Avalkredit: Eine Bank übernimmt eine Bürgschaft für ihre Kunden gegenüber einer dritten Partei. - Akzeptkredit: Die Bank gesteht dem Kunden das Recht zu, einen Wechsel auf die Bank zu ziehen. Die Bank ist als Akzeptkreditgeber dann verpflichtet, ...