Dominanzbeziehungen und Kennzahlen von Dipl.-Kfm. / Dipl.-Volksw. Rolf Stahlberger

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Dominanzbeziehungen und Kennzahlen“ von Dipl.-Kfm. / Dipl.-Volksw. Rolf Stahlberger ist Bestandteil des Kurses „Investition“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Einleitung
  • Entscheidungstheorie
  • Dominanzbeziehung
  • Absolute Dominanz
  • Zustandsdominanz
  • Wahrscheinlichkeitsdominanz
  • Zusammenhänge
  • Kennzahlen zur Verteilungsbeschreibung

Quiz zum Vortrag

  1. Bei einer Entscheidung unter Ungewissheit sind sowohl die Umweltzustände als auch die Alternativen unbekannt.
  2. Der Entscheidungsträger richtet sein Handeln an ökonomischen Zielen aus.
  3. Der Entscheidungsträger wählt bewusst und rational eine Handlungsalternative aus.
  4. Bei einer Entscheidung unter Unsicherheit sind sowohl die Umweltzustände als auch die Alternativen bekannt.
  1. Kein Ergebniszustand von a1 darf schlechter sein als ein Ergebniszustand von a2 und mindestens ein Ergebniszustand von a1 muss größer sein als derselbe Ergebniszustand von a2.
  2. Beide minimalen Ergebniszustände von a1 müssen größer sein als die minimalen Ergebniszustände von a2.
  3. Beide minimalen Ergebniszustände von a1 müssen größer sein als die maximalen Ergebniszustände von a2.
  4. Kein Ergebniszustand von a1 darf schlechter sein als ein Ergebniszustand von a2 und mindestens ein Ergebniszustand von a1 muss größer sein als ein Ergebniszustand von a2.
  1. ...sind die kumulierten Wahrscheinlichkeiten für die Zustandsräume immer größer/gleich als die der alternativen Aktionsfelder.
  2. ...sind die kumulierten Wahrscheinlichkeiten für die Aktionsfelder immer größer/gleich als die der alternativen Zustandsräume.
  3. ...sind die kumulierten Wahrscheinlichkeiten für die Entscheidungsfelder immer größer/gleich als die der alternativen Zustandsräume.
  4. ...sind die kumulierten Wahrscheinlichkeiten für die Aktionsfelder immer größer/gleich als die der alternativen Entscheidungsfelder.
  1. Herrscht eine Zustandsdominanz, muss auch eine absolute Dominanz herrschen.
  2. Herrscht eine Zustandsdominanz, muss auch eine Wahrscheinlichkeitsdominanz herrschen.
  3. Herrscht eine absolute Dominanz, muss auch eine Wahrscheinlichkeitsdominanz herrschen.
  4. Herrscht eine absolute Dominanz, muss auch eine Zustandsdominanz herrschen.
  1. Der Erwartungswert ist der Mittelwert, der sich aus dem Durchschnitt der Ergebniswerte ergibt.
  2. In der Investitionsrechnung ist der Median der Grenzwert bei dem man noch die Investition kaufen würde.
  3. Bei einem Fraktilswert wird eine geforderte Wahrscheinlichkeit vorgegeben.
  4. Der Modus ist der Wert, der die größte Eintrittswahrscheinlichkeit hat.
  1. ...indem man die quadrierte Differenzen zwischen den Ergebniswerten und dem Mittelwert mit ihrer Wahrscheinlichkeit multipliziert und aufsummiert.
  2. ...aus der Wurzel der mittleren absoluten Abweichung.
  3. ...indem man die betraglichen Differenz der Ergebniswert mit dem Mittelwert jeweils mit der Wahrscheinlichkeit multipliziertund die Produkte aufaddiert.
  4. ...indem man die Differenz zwischen Maximum und Minimum bildet.

Dozent des Vortrages Dominanzbeziehungen und Kennzahlen

Dipl.-Kfm. / Dipl.-Volksw. Rolf Stahlberger

Dipl.-Kfm. / Dipl.-Volksw. Rolf Stahlberger

Rolf Stahlberger hat Mathematik, Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre in Karlsruhe und Hagen studiert. Er hat langjährige Erfahrung als Dozent und Mentor in Vor-Ort Seminaren sowie Webinaren. Schwerpunkte seiner Forschung liegen bei Operations Research und dem Wirtschaftsingenieurwesen.

Weitere Informationen unter www.mathepress.de und www.fernstudium-guide.de

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Auszüge aus dem Begleitmaterial

... Teil 3 Fernstudium Guide. Dieses Werk ist urheberrechtlich geschützt. Jegliche unzulässige Form der ...

... 5.3.4 Streuungsmaße, Seite 21, 5.4 Entscheidungen unter Risiko, Seite 22, 5.4.1 Das Sicherheitsäquivalent, Seite 23, 5.4.2 Die Präferenzfunktion, Seite 34, 5.4.3 ...

... dieses Kapitels werden Sie gelernt haben, was man unter der Entscheidungstheorie versteht und wie sich diese in eine normative ...

... In der Entscheidungstheorie können zwei verschiedene Ansätze unterschieden werden: - Normative (auch präskriptive) - Entscheidungstheorie: Gesucht sind Entscheidungsregeln (= Normen), wie man rational handeln kann. Die Frage lautet also, wie eine Entscheidung getroffen werden sollte. Deskriptive Entscheidungstheorie: Dabei wird der Versuch unternommen, das tatsächlich menschliche Verhalten in der Realität zu beschreiben. ...

... - einer Ergebnisfunktion, welche eine Kombination aus Handlungsalternative ai und Umweltzustand sj beinhaltet. Der Zustandsraum beinhaltet alle möglichen Zustände sj. Beispiel: Je nach Wetterlage kann man mit dem Auto, mit dem Rad fahren oder zu Fuß gehen. Die Kosten sind dabei unterschiedlich. ...

... Der Entscheider wählt Alternative a. 1. 2.) Entscheidung unter Unsicherheit: Sowohl die Umweltzustände als auch die Alternativen sind bekannt aber unsicher. Beispiel: Je nach Projektentwicklung sind die Gewinne unterschiedlich. ...

... Sowohl die Umweltzustände als auch die Alternativen sind bekannt aber unsicher. Zur Beurteilung der Entscheidungssituation stehen Wahrscheinlichkeiten zur Verfügung. Beispiel: Situation 1 weist eine Wahrscheinlichkeit von 60 % auf, Situation ist mit 40 % etwas unwahrscheinlicher. In diesem Sinne wäre die ...

... Unsicherheit und unter Risiko durch Dominanzüberlegungen Aussagen über die Vorteilhaftigkeit gewisser Alternativen machen kann. ...

.. Danach ist eine Handlungsalternative a1 einer Handlungsalternative a2 immer vorzuziehen, wenn das schlechteste Ergebnis von a1 mindestens dem besten Ergebnis der Alternative a2 entspricht. Formal gilt Beispiel: In der nachfolgenden Tabelle ist der Gewinn selbst bei schlechter Gewinnermittlung unter Projektdurchführung immer größer ...

... das Ergebnis bei a1 besser (oder gleichwertig) also bei a2 ist. Achtung: Es liegt keine absolute Dominanz vor, da 1 Mio. > 1.000 ist. 105. Investition III -> 5.2 Dominanzbeziehungen ...

... mindestens so groß ist wie bei a2 und - die Wahrscheinlichkeit, dass ein gewisses Ergebnis erreicht wird, bei a1 größer ist wie bei a2. Beispiel 1: In der nachfolgenden Tabelle wird a1 gewählt. Zuerst müssen die Ergebniswerte geordnet werden. Diese Ordnung wid der Höhe der ...

... Auch hier wird wieder zuerst nach den Ergebniswerten geordnet und dann die Wahrscheinlichkeiten isoliert bzw. kumuliert eingetragen. Man erhält 5. Investition ...

... Zusammenhänge: Besteht absoluter Dominanz, dann liegt auch Zustandsdominanz und Wahrscheinlichkeitsdominanz vor. Besteht Zustandsdominanz, dann liegt auch Wahrscheinlichkeitsdominanz vor. Die Umkehrung dieser Sätze ...

... man als Zentralmaße, Extremmaße und Streuungsmaße bezeichnet, dass der Wert der Kennzahlen auch von Wahrscheinlichkeiten abhängig ...

... die einzelnen Handlungsalternativen isoliert betrachtet (Beispiele: Varianz oder Mittelwert) oder indem man Kennzahlen aus ein oder mehreren Handlungsalternativen berechnet (Beispiel: Covarianz). Auch die Einbeziehung der Wahrscheinlichkeiten kann ...

... und bildet daraus die Summe. 2.) Der wahrscheinlichste Wert (Modus): Der Modus ist jeder Wert, der die größte Eintrittwahrscheinlichkeit hat. Im Beispiel ist diese bei 35 % gelegen, also bei Umweltzustand. ...

... Der Median ist jener Wert ei, welcher mit mindestens 50 %-iger Wahrscheinlichkeit erreicht wird. Anhand der Datenkonstellation kann man erkennen, dass die Wahrscheinlichkeit, einen Wert zu erreichen der mindestens 200 ist, bei 0,55 ...

... wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass der (unsichere) Ereigniswert mindestens p entspricht. Beispiel: p(ei"e=200) = 0,55, denn die Wahrscheinlichkeit, dass man 200, 250 oder 300 erhält liegt bei 0,1 + 0,35 + 0,1. min(e j ) = min100, 150, 200,.. {} = 100 max(e j ) = max 100, 150, 200 ...

... in den ersten beiden Zeilen abgeändert, die dritte Zeile ergibt sich analog zu den vorherigen Ausführungen, wird jedoch nicht benötigt. Für die Verlusterwartung errechnet man dann ....

... (wenn man e1, e2, e3 oder e5 wählt). 10.) Maximales und minimales Frohlocken: „Frohlocken“ soll zum Ausdruck bringen, dass man „froh“ darüber ist, eine Alternative statt einer anderen Alternative gewählt zu haben. Die maximalen Frohlockenswerte der Alternative a1 ergeben sich aus den Werten des maximalen Bedauerns von a2. Dieser ist also gleich 150, denn dies wäre ...

... mit den Wahrscheinlichkeiten multipliziert und die Produkte aufaddiert. 13.) Die Varianz ergibt sich, indem man die Differenz der Ergebniswerte vom Mittelwert jeweils quadriert und mit den Wahrscheinlichkeiten multipliziert und die Produkte aufaddiert. 14.) Die Standardabweichung ist die Wurzel der Varianz: ...