18. Arbeitsmarkt von Diplom-Volkswirt Axel Hillmann

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Über den Vortrag

In diesem Modul geht es um den makroökonomischen Arbeitsmarkt. Zunächst wird die Arbeitsnachfragefunktion mikroökonomisch aus dem Gewinnmaximierungsansatz hergeleitet, was anschließend mit Hilfe zweier klausurtypischer Aufgaben vertieft wird. Bei der Gleichgewichtsanalyse für den Arbeitsmarkt wird auf den entscheidenden Unterschied zwischen neoklassischer und keynesianischer Auffassung abgestellt: der Lohnbildung. Daraus folgen unterschiedliche Beschäftigungssituationen im Gleichgewicht sowie Definitionen von Arbeitslosigkeit in beiden Denkschulen.

Am Ende folgt eine Übungsaufgabe zum Arbeitsmarkt.

Bitte beachten Sie, dass ich auch ein Buch - VWL-Fibel Makroökonomie - zu diesem Makrokurs herausgebe, in dem Sie neben dem zu vermittelnden Stoff die Lösungen zu allen Klausuraufgaben seit 1996 finden.

Der Vortrag „18. Arbeitsmarkt“ von Diplom-Volkswirt Axel Hillmann ist Bestandteil des Kurses „Makroökonomie B: Gesamtwirtschaftliches Angebot“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Herleitung der Arbeitsnachfrage (AN)
  • AN: Gewinnmaximierungsansatz
  • AN: Gewinnmaximierungsbedingung
  • AN: Reallohnabhängigkeit
  • AN: Klausurtypische Aufgabe 1
  • AN: Klausurtypische Aufgabe 2
  • Arbeitsmarktgleichgewicht (AG)
  • AG: Modellunterschied
  • AG: Neoklassisches Modell
  • AG: Keynesianisches Modell
  • AG: Arbeitslosigkeit
  • AG: Klausurtypische Aufgabe
  • Uebungsaufgabe

Quiz zum Vortrag

  1. Bei der Produktionsfunktion Y = N^a ∙ K^b mit 1 > a,b > 0 ist die optimale Arbeitsnachfrage abhängig vom Kapitaleinsatz.
  2. Die Optimierungsaufgabe lautet: max! G = Y – (W/P) ∙ N – P∙ i ∙ K.
  3. Je größer der Reallohn ist, umso mehr Arbeit wird nachgefragt.
  4. Wenn der Grenzerlös der Arbeit dem Reallohn entspricht, ist die Arbeitsnachfrage optimal.
  5. Keine der anderen Aussagen ist richtig.
  1. Wenn das Preisniveau bei gegebenem Nominallohn steigt, wird mehr Arbeit nachgefragt.
  2. Wenn die Grenzproduktivität der Arbeit den Reallohn übersteigt, wird weniger Arbeit nachgefragt.
  3. Wenn die Grenzproduktivität der Arbeit unter dem Reallohn liegt, senken die Unternehmen den Nominallohn.
  4. Wenn der Grenzerlös der Arbeit kleiner als der Nominallohn ist, wird nur Kapital nachgefragt.
  5. Keine der anderen Aussagen ist richtig.
  1. Die Arbeitsnachfrage steigt überproportional mit dem Preisniveau.
  2. Die Arbeitsnachfrage steigt mit steigendem Zins.
  3. Wenn das Preisniveau um 1 % steigt und der Nominallohn um 1 % sinkt, bleibt die Arbeitsnachfrage konstant.
  4. Für P = 2 ist N = 40.
  5. Keine der anderen Aussagen ist richtig.
  1. Keine der anderen Aussagen ist richtig.
  2. Im neoklassischen Modell gilt ε (W,P) = 1. Das heißt, wenn der Lohn um 1 % steigt, steigt auch das Preisniveau um 1 %.
  3. Im keynesianischen Modell gilt ε (W,P) < 0 oder vereinfachend sogar ε (W,P) = 0.
  4. ε (W,P) gibt näherungsweise an, um wie viel Prozent der Reallohn steigt, wenn das Preisniveau um 1 % steigt.
  5. Bei ε (W,P) = 1 bleibt der Nominallohn bei einer Preisniveauänderung stets unverändert.
  1. Die gleichgewichtige Beschäftigung bestimmt den Reallohn.
  2. Die Arbeitsnachfrage sinkt mit steigendem Nominallohn.
  3. Wenn das Preisniveau steigt, sinkt das Arbeitsangebot.
  4. Bei einer Überschussnachfrage steigt der Reallohn.
  5. Keine der anderen Aussagen ist falsch.
  1. Keine der anderen Aussagen ist richtig.
  2. Die Arbeitsnachfrage steigt mit sinkendem Preisniveau.
  3. Wenn das Preisniveau variiert, ändert sich der gleichgewichtige Nominallohn proportional.
  4. Der exogene Nominallohn bestimmt die Höhe des gleichgewichtigen Arbeitsangebots.
  5. Bei einem Überschussangebot bleibt der Nominallohn unverändert, der Reallohn sinkt jedoch, weil das Preisniveau steigt.
  1. Keine der anderen Aussagen ist falsch.
  2. Im neoklassischen Modell gibt es nur freiwillige Arbeitslosigkeit.
  3. Im keynesianischen Modell kann es Vollbeschäftigung geben.
  4. Im keynesianischen Modell ist die Existenz unfreiwilliger Arbeitslosigkeit der Regelfall.
  5. Im neoklassischen Modell sorgt der Reallohn stets für Vollbeschäftigung.

Dozent des Vortrages 18. Arbeitsmarkt

Diplom-Volkswirt Axel Hillmann

Diplom-Volkswirt Axel Hillmann

Diplom-Sozialpädagoge (Universität Bremen)

Diplom-Volkswirt (FernUniversität Hagen)

seit 1997 freiberuflicher Autor und Dozent für VWL

1998-2010 VWL-Mentor am Studienzentrum Hamburg (Universität Hamburg)

www.axel-hillmann.de | www.vwl-repetitorium.de www.facebook.com/Repetitorium.Axel.Hillmann


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Auszüge aus dem Begleitmaterial

... 1: Produktionsfunktion Teil 2: Arbeitsmarkt Arbeitsnachfrage ...

... Überblick In diesem Modul:B Gesamtwirtschaftliches Angebot ...

... Gewinnmaximierung als Entscheidungskalkül der Unternehmen ...

... Arbeitsnachfrage Lösung der Gewinnmaximierungsaufgabe: notwendige Bedingung ...

... zur Arbeitsnachfragefunktion: „Wie groß ist die Arbeitsnachfrage?“ ...

... schneller: bzw. nach Einsetzen der Zahlenwerte ...

... Problem Kapitalstock K? Lösung Produktionsfunktion: ...

... weitere Aufgabe zur Arbeitsnachfragefunktion: „Wie lautet die Arbeitsnachfragefunktion ...

... Makroökonomie Online-Vorlesung ...

... Preisniveaus in einem W-NS ,Nd -Diagramm. Im keynesianischen Modell herrsche im Ausgangsgleichgewicht Unterbeschäftigung. ...

... Arbeitsmarktgleichgewicht Neoklassik Keynes...