Zerebellum und Basalganglien von Dr. Verena Aliane

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Zerebellum und Basalganglien“ von Dr. Verena Aliane ist Bestandteil des Kurses „Physiologie Online-Kurs“.


Quiz zum Vortrag

  1. primär-motorischre Kortex (M1, Area 4)
  2. primär-motorischer Kortex (PM, Area 6)
  3. sekundär-motorischer Kortex (M1, Area 4)
  4. primär-motorischre Kortex mit dem prämotorischen Kortex (PM, Area 4)
  5. sekundär-motorischer Kortex mit dem supplementär-motorischen Kortex (M1, Area 4)
  1. Er hat die wichtige Aufgabe eine Bewegung zu planen.
  2. Der primär-motorische Kortex liegt am Gyrus präcentralis.
  3. Hier findet die Somatotopie statt (entlang des Kortexes sind also die verschiedenen Körperteile repräsentiert).
  4. Hat die wichtige Aufgabe Willkürbewegungen zu steuern.
  5. Eine Läsion im motorischen Kortex führt zu einer kontralateralen schlaffen Lähmung, die in eine dauerhafte spastische Lähmung übergehen kann.
  1. hat eine geringe Somatotopie.
  2. ist bei selbstiniziierten Willkürbewegungen aktiv.
  3. ist wichtig für das beidhändige Manipulieren.
  4. zeigt eine Hyperreflexie bei einer Schädigung der hemmenden extrapyramidal-motorischen Fasern.
  5. ist hauptsächlich bei der Ausführung einer Sequenz von Bewegungen aktiv.
  1. Selektion von Neuronensystemen (motorischer Kortex, limbischer Kortex)
  2. Handlungsantrieb (limbischer Kortex)
  3. Entwicklung einer Strategie (assoziatiations Kortizes, sensorsische Kortizes)
  4. Einstellung eines Bewegungsprogramms (motorische Kortizes, Kleinhirn, Basalganglien)
  5. Bewegung (motorische Einheiten, Koordination der Muskelkontraktion)
  1. Durch die "Afferenzkopie" kontrolliert es die Ausführung von Willkürbewegungen.
  2. Es wird hauptsächlich in drei Gebiete unterteilt.
  3. Es besitzt Eingangs- und Ausgangssysteme.
  4. Es ist an der zeitlichen Sequenz eines Bewegungsablaufes beteiligt.
  5. Es ist an motorischen Lernvorgängen beteiligt.
  1. Im Ausgangssystem befindet sich das Kletterfasersystem, welches den einzigen Ausgang bildet.
  2. Das Moosfasersystem erhält vestibuläre, spinale und pontine Afferenzen.
  3. Die Fasern des Moosfasersystems bilden Synapsen mit Köernerzellen, die über ihre Parallelfasern die Purkinje-Zellen erregen.
  4. Das Kletterfasersystem erhält Afferenzen aus der unteren Olive.
  5. Der einzige Ausgangspunkt sind Fasern der Purkinje-Zellen, die Kleinhirnkerne hemmen.
  1. Es projiziert über Kleinhirnkerne auf deszendierende motorische Bahnen.
  2. Es erhält Eingänge aus sensorischen und motorischen Kortizes.
  3. Eine wichtige Funktion ist die Planung und Programmierung der Bewegung.
  4. Es projiziert über den Nucleus Dentatus und den Thalamus auf den Kortex zurück.
  5. Bei einer Schädigung kann es zu einer Verlangsamung der Sprache kommen.
  1. Ataxie, Dysmetrie, Intentionstremor
  2. Ataxie, Schwindel
  3. Monotone Sprache, Schwindel
  4. Spontannystagmus, Dysarthrie, monoton verlangsamte Sprache
  5. Dysmetrie, Adiadochokinese
  1. Beide Ausgangskerne haben eine tonische, exzitatorische Aktivitaet.
  2. Basalganglien sind wichtig fuer die Bewegungsausfuehrung.
  3. Der zerebrale Kortex projiziert auf das Striatum.
  4. Das Striatum hat zwei Ausgangswege: Globus pallidus, Substantia nigra (pars regicularis)
  5. Beide Wege vom Striatum zu den Ausgangskernen sind hemmend.
  1. Nucleus subthalamicus
  2. Nucleus olivaris
  3. Globus pallidus, pars externa
  4. Substantia nigra, pars reticularis
  5. Colliculus superior
  1. der Bewegungsausführung.
  2. der Selektion motorischer Verhaltensmuster.
  3. bei der Initiation von Bewegungen.
  4. Affekt und Emotionen.
  5. der Schnittstelle von Motorik.
  1. durch Zerstörung von DA-Neuronen.
  2. durch Zerstörung des N. subthalamicus.
  3. durch Zerstörung striataler GABA-Neurone.
  4. durch Zerstörung striataler Enkephalin-Neurone.
  5. durch Hemmung des N. subthalamicus.

Dozent des Vortrages Zerebellum und Basalganglien

Dr. Verena Aliane

Dr. Verena Aliane

Dr. Verena Aliane studierte an der Vrije Universität in Amsterdam und hat dort Ihren Master-Abschluss in Neurowissenschaften erworben. Im Anschluss hat sie im Bereich der Neurowissenschaften am Collège de France (Paris) und der Uniersité de la Mediterranèe Aix-Marseille II (Marseille) promoviert. Seit 2009 ist Sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung für Neurophysiologie an der Ruhr-Universität Bochum tätig. Dr. Verana Aliane hat durch Praktika, Seminaren oder Vorlesungen, vielfältige Lehrerfahrungen im Bereich der Neurophysiologie sammeln. Mittlerweile ist Sie sie als Prüferin bei mündlichen Prüfungen im Fach Physiologie tätig, und unterrichtet das Fach Neurophysiologie.

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