Soziologische Modelle von Julia Wyrwich

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Soziologische Modelle“ von Julia Wyrwich ist Bestandteil des Kurses „Gesundheit und Krankheit“.


Quiz zum Vortrag

  1. Sekundärer Krankheitsgewinn
  2. Dissimulation
  3. Primärer Krankheitsgewinn
  4. Gravitation
  5. Depression
  1. Das Über-Ich reguliert als übergeordnete Instanz den Ausgleich zwischen Ich und Es.
  2. In der psychodynamischen Therapie werden unbewusste Konflikte bewusst gemacht.
  3. Das Es ist die Instanz der Bedürfnisse und Triebe.
  4. Werte und Normen sind ein Bestandteil des Strukturmodells.
  5. Das topographische Modell trifft eine Aussage über den Ort der psychischen Vorgänge.
  1. Das Kind die Beschwerden (Aggravation), um dem Mathetest zu entgehen.
  2. Das Kind dissimuliert, es geht ihm eigentlich gut.
  3. Ein Magen-Darm Virus geht um.
  4. Möglicherweise besteht ein Darmverschluss.
  5. Das Kind simuliert, durch die Krankschreibung bezweckt es einen primären Krankheitsgewinn.
  1. Der Patient zieht sich zurück und meidet das gesellschaftliche Leben (sekundäre Devianz).
  2. Der Patient sucht das Gespräch und bittet seine Freunde, bei ihm zu bleiben (soziale Konfrontation).
  3. Der Patient resigniert und akzeptiert seine Einsamkeit (Soziale Akzeptanz).
  4. Der Patient entwickelt selbst den Glauben, an einer Krebserkrankung zu leiden (Hypochondrie).
  5. Der Patient nimmt sich aus Scham das Leben (sekundäre Devianz).
  1. Soziale Normen sind nur grobe Richtlinien der Gesellschaft und haben keine absolute Verbindlichkeit.
  2. Soziale Normen regeln und erleichtern das Zusammenleben.
  3. Soziale Normen werden für wiederkehrende Situationen formuliert, für die sie feste Verhaltenserwartungen vorgeben.
  4. Unter Devianz versteht man die Abweichung von diesen Normen.
  5. Wenn Menschen den sozialen Normen nicht entsprechen, erhalten sie dafür Sanktionen.
  1. Es handelt sich um einen Intrarollenkonflikt, wenn die wirtschaftlichen Auflagen des Krankenhauses sich nicht mit der privaten, religiös motivierten Ansicht eines Arztes decken, dass ärztliche Versorgung frei zugänglich sein sollte.
  2. Ein Intrarollenkonflikt liegt vor, wenn ein Arzt zwischen seinem Berufsethos Leben zu erhalten und dem Wunsch der Angehörigen das Leiden des Patienten zu beenden steht.
  3. Ein Interrollenkonflikt liegt vor, wenn die Abholzeiten der Kita nicht zu den Dienstzeiten im Krankenhaus passen.
  4. Die Abwägung, die Einladung des Chefs anzunehmen oder den Abend mit dem Partner zu verbringen stellt einen Interrollenkonflikt dar.
  5. Wenn der Behandlungswunsch eines Patienten nicht mehr dem aktuellen Stand der Wissenschaft entspricht, an den sich der Arzt gebunden fühlt, dann erlebt er einen Intrarollenkonflikt.
  1. Um kognitive Dissonanz zu reduzieren ändern die meisten Menschen eher ihr Verhalten und bleiben ihren Einstellungen treu.
  2. Ein Student hört sehr gerne laute Musik über Kopfhörer. Er weiß, dass dieses Verhalten seiner Hörfähigkeit schadet. Die meiste Zeit über, denkt er aber einfach nicht darüber nach, dass es schaden könnte. (Subtraktion)
  3. Eine junge Raucherin erklärt, dass es noch lange dauern werde, bis das Rauchen zu Lungenkrebs führe und bis dahin wolle sie die Zeit genießen. Statt an das Krebsrisiko zu denken, freut sie sich über das tolle Lebensgefühl beim Rauchen. (Substitution)
  4. Eine adipöse Patientin weiß, dass sie dick ist und sie weiß auch, dass dadurch ihr Herzinfarktrisiko steigt. Sie sagt sich daher, dass ja nicht alle dicken Frauen an einem Herzinfarkt sterben. Schließlich kenne sie keine. (Addition)
  5. Das Bedürfnis zur Dissonanzreduktion entsteht, wenn eine Person feststellt, dass ihr Verhalten und ihre Einstellungen nicht miteinander in Einklang stehen.
  1. Staatliche Unterstützung
  2. Informationsweitergabe
  3. Emotionaler Rückhalt
  4. Instrumenteller Support
  5. Bewertungsunterstützung
  1. Durch soziale Unterstützung wird die Gesundheit gefördert.
  2. Es gibt keinen alleinigen Effekt durch soziale Unterstützung.
  3. Soziale Unterstützung kompensiert die Folgen negativer Belastung.
  4. Allein durch soziale Unterstützung bleiben Menschen gesund.
  5. Es gibt vier Hauptkomponenten der sozialen Unterstützung.
  1. Die Selektionshypothese besagt, dass Krankheit arm macht.
  2. Soziale Verursachung bedeutet, dass Krankheit arm macht.
  3. Sozialer Abstieg führt zu Krankheit.
  4. Die Millieuhypothese besagt, dass Krankheit arm macht.
  5. Die soziale Drifthypothese besagt, dass Arme noch ärmer werden.
  1. Drifttheorie
  2. Verursachungshypothese
  3. Soziogene Hypothese
  4. Millieutheorie
  5. Soziologischer Abstieg

Dozent des Vortrages Soziologische Modelle

 Julia Wyrwich

Julia Wyrwich

Schon während ihres Studiums war Julia Wyrwich an der Universität Marburg in der Lehre tätig. Die Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes gab dort unter anderem Seminare im Fach medizinische Psychologie. Dadurch kennt sie die Bedürfnisse von Medizinstudierenden und die Anforderungen des IMPP genau und weiß, worauf es für Sie bei der Prüfungsvorbereitung ankommt. Mittlerweile arbeitet Frau Wyrwich als Psychologin in einer Fachklinik für Essstörungen und absolviert die Weiterbildung zur Psychotherapeutin.


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