Methodische Grundlagen - Psychobiologische Methoden der Datengewinnung von PD Dr. rer. medic. Sven Benson

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Über den Vortrag

In dieser Session sind zwei Kapitel des Gegenstandskatalogs zusammengefasst, die inhaltlich eng verbunden sind. Das bei der letzten Revision des Gegenstandskatalogs neu entstandene Kapitel 1.3.6 befasst sich mit den psychobiologischen Methoden der Datengewinnung wie dem EEG. Das direkt anschließende Kapitel 1.4.1 erläutert dann die Bedeutung dieser psychobiologischen Daten, etwa im Kontext von Schlaf und Aktiviation, physiologischer Stressreaktionen und im Kontext neuropsychologischer Störungen.

Der Vortrag „Methodische Grundlagen - Psychobiologische Methoden der Datengewinnung“ von PD Dr. rer. medic. Sven Benson ist Bestandteil des Kurses „Psychologie und Soziologie für Mediziner“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Einführung
  • 1.3.6 Methodische Grundlagen - Psychobiologische Methoden der Datengewinnung
  • 1.4.1 Psychobiologische Grundlagen
  • Schlaf
  • Physiologische Stressreaktion
  • Grundlagen der Neuropsychologie

Quiz zum Vortrag

  1. Im spontan-EEG sind keine Potenzialschwankungen zu beobachten.
  2. Je höher die Frequenz des EEGs wird, umso kleiner wird meist seine Amplitude.
  3. Je höher die Frequenz des EEGs desto höher ist der Grad der Aufmerksamkeit.
  4. Das EEG wird auch heute noch aufgrund seiner hohen zeitlichen Auflösung genutzt.
  5. Um ein Bereitschaftspotenzial im EEG zu messen benötigt man zwei Reize.
  1. Für leichten Schlaf ist eine EEG Frequenz von ungefähr 6 Hz typisch.
  2. Delta-Wellen sind charakteristisch für den aufmerksamen Wachzustand.
  3. Für den Wachzustand ist eine EEG Frequenz von 24 kHz typisch.
  4. Im entspannten Wachzustand misst man Betha-Wellen.
  5. Hohe Aufmerksamkeit bedeutet eine hohe EEG-Amplitude.
  1. Der Hautwiderstand nimmt aufgrund der Schweißabsonderung zu.
  2. Die Sympathikusaktivität nimmt zu.
  3. Katecholamine und Cortisol werden vermehrt ausgeschüttet.
  4. Es kommt zu einer Alpha-Blockade, das heißt die Frequenz im EEG nimmt zu.
  5. Im ZNS kommt es zu einer Vasodilatation.
  1. ...zeigt das EEG synchrone Wellen.
  2. ...kann man im EEG Betha-Wellen beobachten.
  3. ...kann man keinen Muskeltonus messen.
  4. ...kann es zu einer Vaginalsekretion kommen.
  5. ...träumt man.
  1. Lebhafte Träume
  2. EEG-Synchronisation
  3. Mittlerer Muskeltonus
  4. Kaum Augenbewegungen
  5. Keine genitale Aktivität
  1. Positronenemissionstomographie
  2. Computertomograhie
  3. Elektroenzephalographie
  4. funktionelle Magnetresonanztomographie
  5. Zyklotron
  1. Die contingent negative Variation zählt zu den evozierten Potentialen
  2. Schlafstadien werden durch das Spontan-EEG differenziert
  3. Die Begriffe EEG und Spontan-EEG sind synonym gebräuchlich.
  4. Als contingent negative Variation (CNV) wird eine hirnelektrische Aktivität bezeichnet, die auf eine motorische Reaktion folgt.
  5. Für die Orientierungsreaktion ist ein Wechsel von Beta- zu Alpha-Wellen charakteristisch
  1. erhöhte Herzfrequenzvariabilität
  2. erhöhte Serumcortisolspiegel
  3. erhöhtes Risiko für Schäden des Gefäßendothels
  4. erhöhter systolischer / diastolischer Blutdruck
  5. erhöhte Aktivität der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse
  1. Wernicke-Aphasie
  2. Broca-Aphasie
  3. Globale Aphasie
  4. Perseveration
  5. Wortfindungsstörungen
  1. Agnosie
  2. Aphasie
  3. Apraxie
  4. Konfabulation
  5. Perseveration
  1. Narkolepsie zählt zu den primären Schlafstörungen.
  2. Menschen die unter einem Schlaf-Apnoe-Syndrom leiden, schnarchen sehr regelmäßig.
  3. Zwischen Alter und dem Auftreten von Schlafstörungen gibt es keinen Zusammenhang.
  4. Adipositas ist ein Risikofaktor für Narkolepsie.
  5. Bruxismus ist keine Schlafstörung.
  1. Lobus frontalis- Hören
  2. Lobus temporalis- Gedächtnis
  3. Lobus occipitalis- Sehen
  4. Lobus parietlalis- Objekterkennung
  5. Hippocampus- Gedächtnis
  1. Apraxie
  2. Agnosie
  3. Ataxie
  4. Broca-Aphasie
  5. Globale Aphasie

Dozent des Vortrages Methodische Grundlagen - Psychobiologische Methoden der Datengewinnung

PD Dr. rer. medic. Sven Benson

PD Dr. rer. medic. Sven Benson

Prof. Dr. Sven Benson unterrichtet das Fach Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie. Er studierte von 1997 bis 2003 Psychologie an der Universität Trier. Seit 2004 ist er in der Forschung und Lehre am Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensimmunbiologie am Universitätsklinikum in Essen tätig. 2008 promovierte er zum Dr. rer. medic, 2013 erfolgte die Habilitation im Fach "Medizinische Psychologie". 2015 verlieh ihm die Med. Fakultät der Universität Duisburg-Essen den Titel "außerplanmäßiger Professor".

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