Prostatakarzinom von Dr. med. Timo Strunk

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Über den Vortrag

Das Prostatakarzinom ist schon seit vielen Jahren die häufigste maligne Erkrankung des Mannes in Deutschland. Bei ca. 60 000 Neuerkrankungen pro Jahr kommt es regelmäßig in der praktischen Tätigkeit von Ärzten vor. Die Früherkennung, die Diagnostik und die therapeutischen Schritte sind differenziert und erfordern Erfahrung. Detailwissen sprengt den Rahmen dieses Vortrages, aber die Grundsätze der Diagnostik und Therapie finden hier ausreichenden Raum.

Der Vortrag „Prostatakarzinom“ von Dr. med. Timo Strunk ist Bestandteil des Kurses „Urologie“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Diagnostischer Prozess
  • Pathologie des Prostatakarzinoms
  • Staging und Therapieplanung
  • Therapiemethoden
  • Zusammenfassung

Quiz zum Vortrag

  1. 60.000 Neurkrankungen/ jahr
  2. Zweithäufigster maligner Tumor bei Männern
  3. Erkrankungsgipfel im 50. Lebensjahr
  4. 100.000 Neuerkrankungen/Jahr
  5. 25.000 Sterbefälle/Jahr
  1. Bei Verdacht auf ein Prostatakarzinom besteht die Indikation zur Stanzbiopsie der Prostata.
  2. Aufgrund des Karzinomverdachtes sollte eine TUR-P durchgeführt werden.
  3. Bei eindeutiger Situation kann dem Patienten die radikale Prostatektomie vorgeschlagen werden .
  4. Da eine PSA-Erhöhung bei Prostatahyperplasie normal ist, ist eine Kontrolle in 1 Jahr ausreichend.
  5. Solange der Patient keine Beschwerden hat, muss der PSA-Wert nicht berücksichtigt werden.
  1. Der PSA-Wert eignet sich gut als Verlaufsparameter während der Karzinombehandlung.
  2. Das Prostatakarzinom stellt sich in der Sonografie als echoreiche Läsion dar.
  3. Durch die digital-rektale Untersuchung lassen sich 40% der Karzinome diagnostizieren.
  4. Der PSA-Wert ist ausschließlich bei malignen Erkrankungen erhöht.
  5. Kleine Prostatakarzinome lassen sich sehr gut mit Hilfe eines MRTs diagnostizieren.
  1. Die Entnahme wird stets untert Vollnarkose durchgeführt.
  2. Es werden mehrere Proben aus definierten Arealen entnommen.
  3. In Wiederholungsfällen werden 30-40 Proben entnommen.
  4. Es wird eine antibiotische Prophylaxe durchgeführt.
  5. Die Entnahme erfolgt häufiger transrektal als perineal.
  1. Skelettszintigrafie
  2. Computertomographie
  3. Magnetresonanztomographie
  4. Konventionelles Röntgen
  5. Osteodensometrie
  1. Es metastasiert hämatogen vor allem ins Rektum.
  2. Es handelt sich meist um ein Adenokarzinom.
  3. Es wächst unter dem dem Einfluss von Testosteron.
  4. Es wächst vor allem in der peripheren Zone der Prostata.
  5. Die Inzidenz steigt mit zunehmenden Alter.
  1. T3b
  2. T3c
  3. T4
  4. T2a
  5. T2b
  1. Ein Wert zwischen 2-4 weist auf ein mittelgradig differenziertes Karzinom hin.
  2. Er ist ein prognostischer Parameter zur Beurteilung von Prostatakarzinomen.
  3. Das Drüsenmuster ist beim Prostatakarzinom meist heterogen.
  4. Man unterscheidet zwischen 5 verschiedenen Wachstumsmustern.
  5. Bei mehr als zwei Wachstumsmustern wird die Summe aus dem flächenmaßig häufigsten und dem schlecht differenziertesten gebildet.
  1. Niedriges Risiko nach NCCN (National Comprehensive Cancer Network)
  2. Mittleres Risiko nach NCCN (National Comprehensive Cancer Network)
  3. Mittleres Risiko nach D´Amico et. al.
  4. Hohes Risiko nach WHO (World Health Organisation)
  5. Niedriges Risiko nach Bosniak-Klassifikation
  1. Mittleres Risiko nach D´Amico et. al.
  2. Niedriges Risiko nach NCCN (National Comprehensive Cancer Network)
  3. Hohes Risiko nach NCCN (National Comprehensive Cancer Network)
  4. Hohes Risiko nach D´Amico et. al.
  5. Mittleres Risiko nach WHO
  1. Radikale Prostatektomie
  2. Sofortige subkapsuläre Orchiektomie
  3. Medikamentöse Therapie mit Finasterid
  4. Transurethrale Resektion der Prostata
  5. Radikale Zystoprostatektomie
  1. Zystitis
  2. Erektile Dysfunktion
  3. Belastungsinkontinenz
  4. Blutung
  5. Lymphozele
  1. PSA-Wert von 12 ng/ml
  2. Tumorstadium cT2a
  3. Tumorstadium cT1b
  4. PSA-Wert von 8 ng/ml
  5. Gleason-Score von 3
  1. Die Radiatio-Therapie erfolgt über 2 Wochen.
  2. Die Therapieerfolge entsprechen etwa denen der radikale Prostatektomie.
  3. Liegt der PSA-Wert nach einer radikalen Prostatektomie bei 0.8 ng/ml wird zusätzlich eine Radiatio durchgeführt.
  4. Es werden auch Lymphabflusswege bestrahlt.
  5. Die Indikation zur Radiatio besteht bis zum Stadium T3.
  1. Die Gabe von Testosteronantagonisten führt zu Beginn der Therapie zum Flare-up-Phänomen.
  2. Gn-RH-Analoga sind Depotpräparate.
  3. Gn-RH-Analoga können zu Osteoporose führen.
  4. Testosteronanatagonisten lassen sich einfacher steuern als Gn-RH-Analoga.
  5. Arbirateron greift in die Testosteron-Biosynthese ein.
  1. Docatexel wird in der Erstlinientherapie bei Androgen-abhängigen Prostatakarzinomen eingesetzt.
  2. Bisphosphonate werden zur Schmerzreduktion bei Knochenmetastasen eingesetzt.
  3. Testosteronantagonisten können eine Gynäkomastie als unerwünschte Wirkung verursachen.
  4. Radionuklide werden zur Behandlung von disseminierten Metastasen eingesetzt.
  5. Die palliative Chemotherapie ist unter ambulanten Bedingungen möglich.

Dozent des Vortrages Prostatakarzinom

Dr. med. Timo Strunk

Dr. med. Timo Strunk

Dr. med. Timo Strunk ist seit 2015 als selbständiger Arzt in der "Urologischen Partnerschaft Köln" tätig. Nach dem Abschluss seines Medizinstudiums in Bonn (2004) und seiner Facharztausbildung Urologie (2010) war er als Fach- und später Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie am Universitätsklinikum Bonn tätig. Dr. Strunk engagiert sich neben der Lehre auf Lecturio auch als Dozent an der Krankenpflegeschule Bonn und interessiert sich für die Herausforderungern in der Medizindidaktik.

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Auszüge aus dem Begleitmaterial

  • ... Aufklärung, Antibiotische Prophylaxe; Entnahme von mehreren (10-12 Stanzzylindern) Proben aus definierten Arealen (Randombiopsie) ...

  • ... TUR: < 5% der Späne T1b  ...

  • ... Fernmetastasen M1 ...

  • ... und cT2b-2c und / oder cT3 oder PSA-Wert <10ng/ml und >10-20 ng/ml und / oder >20 ng/ml oder Gleason-Score  ...