Pneumonie von Dr. med. Michael Kallenbach

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Pneumonie“ von Dr. med. Michael Kallenbach ist Bestandteil des Kurses „Pulmologie“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Einteilung
  • Erreger
  • Pathogenese
  • Klinik / Komplikationen
  • Diagnostik
  • Risikostratifizierung
  • Therapie

Quiz zum Vortrag

  1. Einteilung nach dem Aufenthaltsort während der Infektion
  2. Einteilung nach Erregern
  3. Einteilung nach dem Röntgen-Thorax Befund
  4. Einteilung nach den Vorerkrankungen, primär versus sekundär
  5. Einteilung nach dem Verlauf, akut versus chronisch
  1. Die Pneumonie spielt weltweit eine untergeordnete Rolle.
  2. Definiert ist die Pneumonie als akute oder chronische Infektion des Lungenparenchyms durch Bakterien, Viren oder Pilze.
  3. Die Inzidenz in Deutschland beträgt ca. 300.000/Jahr.
  4. Eine Einteilung der Pneumonie nach Erreger ist wenig sinnvoll, da der Erregernachweis meistens zu spät stattfindet, um eine sinnvolle Therapie zu generieren.
  5. Im klinischen Alltag wird häufig eine Einteilung der Pneumonie in Lobär-, Bronchopneumonie, interstitielle Pneumonie und Pleuropneumonie vorgenommen.
  1. Pseudomonas aeruginosa
  2. Viren
  3. Staphylococcus aureus (MSSA)
  4. Enterobacteriaceacae
  5. Streptococcus pneumoniae
  1. MRSA
  2. Streptococcus pneumoniae
  3. Haemophilus influenzae
  4. Legionellen
  5. Pseudomonas aeruginosa
  1. Clostridium difficile
  2. Pseudomonas aeruginosa
  3. MRSA
  4. ESBL-bildende Enterobacteriaceae
  5. Acinetobacter baumannii
  1. Eine Mikroaspiration entlang des Tubus bei einem intubierten Patienten ist sehr unwahrscheinlich, da der Cuff eine sichere Barriere bietet.
  2. Eine ambulant erworbene Pneumonie wird in der Regel durch Tröpfcheninfektion übertragen.
  3. Im Stadium 1 der Pneumonie kommt es zu einer Anschoppung.
  4. Im Stadium 3 der Pneumonie kommt es zu einer grauen Hepatisation.
  5. Im Stadium 4 der Pneumonie kommt es zu einer enzymatischen Verflüssigung des Fibrins.
  1. Anschoppung – rote Hepatisation – graue Hepatisation - Lyse
  2. Anschorfung – rote Hepatisation – graue Hepatisation – Lyse
  3. Rote Hepatsation – graue Hepatisation – Anschoppung – Lyse
  4. Rote Hepatisation – graue Hepatisation – Anschorfung – Lyse
  5. Anschoppung – graue Hepatisation – rote Hepatisation - Lyse
  1. Schleichender Beginn
  2. Tachypnoe
  3. Tachykardie
  4. Fieber
  5. Husten
  1. Pneumonie
  2. Tuberkulose
  3. Bronchialkarzinom
  4. Lungenembolie
  5. Exogen-allergische Alveolitis
  1. in der Echokardiographie Zeichen der chronischen Rechtsherzbelatung
  2. im Röntgen-Thorax zeigt sich ein neu aufgetretenes Infiltrat.
  3. CRP > 5mg/dl
  4. Körpertemperatur > 38°C
  5. produktiver Husten
  1. Leukozytose
  2. Antigennachweis im Urin bei Legionellen
  3. Rachenabstrich bei Influenza
  4. Blutkulturen, sofern eine korrekte Verarbeitung sichergestellt ist
  5. mikrobiologische Untersuchung aus bronchoalveolärer Lavage
  1. Urin
  2. Blut
  3. Liquor
  4. Bronchioalveoläre Lavage
  5. Sputum
  1. B steht für body mass index.
  2. C steht für confusion.
  3. U steht für Urea.
  4. R steht für respiratory rate.
  5. B steht für blood pressure.
  1. Patient ohne Vorbehandlung seit gestern auf Station
  2. Patient mit struktureller Lungenerkrankung seit einer Woche auf Station
  3. Patient liegt seit mehreren Tagen auf der Intensivstation
  4. Patient mit invasiver Beatmung seit fünf Tagen
  5. Patient hat ein Tracheostoma, seit fünf Tagen auf Station
  1. Der Patient sollte auf die Intensivstation oder eine andere Überwachungsstation verlegt werden.
  2. Der Patient kann nach Hause gehen.
  3. Der Patient sollte weiter normal stationär behandelt werden.
  4. Die Genesung des Patienten sollte engmaschig vom Hausarzt ambulant kontrolliert werden.
  5. Der Patient sollte auf der normalen Station engmaschiger überwacht werden.
  1. Alle Antworten sind falsch.
  2. Von Krankengymnastik ist abzusehen, da sich der Patient erst einmal erholen muss.
  3. Antibiotika werden wegen der Gefahr der Entwicklung multiresistenter Keime im klinischen Alltag nicht mehr eingesetzt.
  4. Von Inhalation mit 0,9%iger Kochsalzlösung ist abzuraten, da der Nutzen den Schaden nicht überwiegt.
  5. Eine Thromboseprophylaxe ist nicht erforderlich.
  1. Gentamycin wird aufgrund seiner guten Verträglichkeit häufig eingesetzt.
  2. Für die Wahl des Antibiotikums spielt es eine Rolle, ob der Patient auf einer Normal- oder Intensivstation liegt.
  3. Für die Wahl des Antibiotikums spielt es eine Rolle, ob Risikofaktoren für eine Infektion mit Pseudomonas aeruginosa vorliegen.
  4. Bei intensivpflichtigen Patienten kommt häufig eine Kombination mehrerer Antibiotika zur Anwendung.
  5. Bei intensivpflichtigen Patienten werden anfangs häufig Breitbandantibiotika eingesetzt.
  1. Ein zu vernachlässigender Risikofaktor für eine Pneumonie mit Pseudomonas aeruginosa sind strukturelle Lungenerkrankungen.
  2. Zu den Komplikationen einer Pneumonie gehört die Entstehung einer Sepsis.
  3. Eine Legionellenpneumonie behandelt man mit Levofloxacin oder einem Makrolid.
  4. Anhand des CURB-/CRB-65-Scores lässt sich entscheiden, ob ein Patient mit ambulant erworbener Pneumonie vom Hausarzt oder im Krankenhaus behandelt werden sollte.
  5. Eine Pneumocystis jirovecii-Pneumonie ist die häufigste opportunistische Infektion bei AIDS-Patienten.

Dozent des Vortrages Pneumonie

Dr. med. Michael Kallenbach

Dr. med. Michael Kallenbach

Dr. med. Michael Kallenbach, Facharzt für Innere Medizin, studierte Humanmedizin an der Universität Leipzig. Er promovierte auf dem Gebiet der kardialen Resynchronisationstherapie bei Herzinsuffizienz am Herzzentrum in Leipzig. Seine Assistenzzeit hat Dr. med. Kallenbach im Fachbereich Innere Medizin an verschiedenen Krankenhäusern absolviert (Ulm, Blaubeuren, Hamburg). Bereits seit dem Jahr 2007 engagiert er sich in der Lehre, so zum Beispiel als Tutor in EKG- und Ultraschallkursen sowie im Rahmen der Anleitung von assistenzärztlichen Kollegen.

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Auszüge aus dem Begleitmaterial

  • ... Problem: im klinischen Alltag wenig sinnvoll, da z. B. Erregernachweis ...

  • ... Aufenthaltsort während Infektion sowie Risikobeurteilung ...

  • ... Begleiterkrankungen...

  • ... Risikofaktoren für multiresistente Erreger ...

  • ... rote Hepatisation(Fibrin, Erythrozyten, Leukozyten); graue Hepatisation(Neutrophileund Makrophagen) ...

  • ... Schüttelfrost, Krankheitheitsgefühl –Husten, erst trocken, nach 2-3 d mit Auswurf ...