Physische und psychische Belastung von Dr. med. Gerd Enderle

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Über den Vortrag

Schwerpunkt dieses Vortrags sind mentale und körperliche Arbeitsbelastungen und deren Folgen. Das Thema Stress wird in kompakter und strukturierter Weise abgehandelt. Warum hätte Selye dieses Phänomen besser „Strain“ taufen sollen? Wie kann man körperliche Belastungen und die Leistungsfähigkeit eines Mitarbeiters einschätzen? Dieser Vortrag gibt die Antworten auf diese und weitere Fragen. Lernen Sie außerdem, wie z. B. eine Ergometrie bei einem Feuerwehrmann durchgeführt wird.

Der Vortrag „Physische und psychische Belastung“ von Dr. med. Gerd Enderle ist Bestandteil des Kurses „Arbeitsmedizin“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Psychische Belastungen und Beanspruchungen
  • Physische Belastungen und Beanspruchungen

Quiz zum Vortrag

  1. Hohe Belastung, wenig Kontrolle.
  2. Niedrige Belastung, wenig Kontrolle.
  3. Niedrige Belastung, viel Kontrolle.
  4. Hohe Belastung, viel Kontrolle.
  5. Hohe Belastung, unabhängig von der Kontrollmöglichkeit.
  1. Hohe Belastung, wenig Anerkennung.
  2. Niedrige Belastung, wenig Anerkennung
  3. Niedrige Belastung, viel Anerkennung.
  4. Hohe Belastung, viel Anerkennung.
  5. Hohe Belastung, unabhängig von der Anerkennung.
  1. Lungenfibrosen
  2. kardiovaskuläre Erkrankungen
  3. Depression, Schlafstörungen
  4. Magen-Darm-Erkrankungen
  5. Muskel-Skelett-Erkrankungen
  1. Modell der beruflichen Gratifikationskrise
  2. Anforderungs-Kontroll-Modell
  3. Stress-Modell nach Lazarus
  4. Notfallreaktion
  5. Allostase-Modell
  1. Anforderung-Kontroll-Modell
  2. Modell beruflicher Gratifikationskrisen
  3. Modell der beruflichen Deprivation
  4. Allostase-Modell
  5. Stress-Modell nach Lazarus
  1. über 6 Monate hinweg midestens einmal pro Woche.
  2. über 12 Monate hinweg midestens einmal pro Woche.
  3. über 6 Monate hinweg täglich.
  4. über 3 Monate hinweg midestens einmal pro Woche.
  5. über 12 Monate hinweg täglich.
  1. Maligne Tumoren
  2. Muskel-Skelett-Erkrankungen
  3. Magen-Darm-Erkrankungen
  4. Infektionen
  5. Kardiovaskuläre Erkrankungen
  1. der O2-Aufnahme pro kg Körpergewicht.
  2. der Sauerstoffsättigung.
  3. der Methämoglobinämie pro kg Körpergewicht.
  4. des Sauerstoffpartialdrucks in der Atemluft.
  5. des O2-Redoxpotentials.
  1. der Beanspruchung.
  2. der Sauerstoffsättigung.
  3. der Qualifikation.
  4. der Ergonomie.
  5. der Schilddrüsenhormonlage.
  1. trotz Unterbrechung vermehrte Arbeitsergebnisse bringt.
  2. mit Nebenerwerbstätigkeit gefüllt wird.
  3. mit einer verbesserten Gefühlslage einhergeht.
  4. unter voller Bezahlung stattfindet.
  5. gewerkschaftlich anerkannt ist.
  1. Die ermüdungsähnlichen Zustände Monotonie, herabgesetzte Wachsamkeit und psychische Sättigung sind durch Reizänderung sofort beendbar.
  2. Eine optimale Pause zur Regenertation, nach der durch erhöhte Leistungsfähigkeit die verlorene Zeit überkompensiert werden kann, nennt man lohnende Pause.
  3. Ermüdung kann eingeteilt werden in psychische Ermüdung und ermüdungsähnliche Zustände.
  4. Um ausreichende Leistungsfähigkeit zu erbringen, sind Arbeitspausen bei psychischer Ermüdung unverzichtbar.
  5. Psychische Sättigung kann als Vorstufe des Burnouts gewertet werden.
  1. Alter
  2. Blutvolumen
  3. Hämoglobin
  4. Herzzeitvolumen
  5. Atemzeitvolumen
  1. Die Leistung in Watt, die zu einer Erhöhung des Pulses auf 150 Schläge/min führt
  2. Die Herzfrequenz bei einer Belastung von 150 Watt
  3. Das Atemminutenvolumen bei einer Belastung von 150 Watt
  4. Die Leistung in Watt, die zu einer Erhöhung des MAD auf 150 mmHg führt
  5. Der MAD bei einer Belastung von 150 Watt
  1. Ein Laktatanstieg von > 4 mmol/l spricht für Arbeit oberhalb der Dauerleistungsgrenze.
  2. Unterhalb der Dauerleistungsgrenze wird der Gesamtenergiebedarf aerob und anaerob bereitsgestellt.
  3. Oberhalb der Dauerleistungsgrenze
  4. Bei leichter dynamischer Arbeit kommt es zum Aufbau einer großen O2-Schuld.
  5. Bei Arbeit unterhalb der Dauerleistungsgrenze kommt es zum Anstieg der Herzfrequenz > 35 Schläge/min.

Dozent des Vortrages Physische und psychische Belastung

Dr. med. Gerd Enderle

Dr. med. Gerd Enderle

Dr. med. Dipl.-Chem. Gerd Enderle war von 1994 bis 2003 als Betriebsarzt an Universität & Universitätsklinikum Ulm und als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Universität Ulm tätig. Er ist seit 1996 bei der Sozial- und Arbeitsmedizinischen Akademie Baden-Württemberg e.V. (SAMA) zuständig für den Fachbereich Arbeitsmedizin und unterhält eine umfangreiche Lehrtätigkeit im Bereich Arbeitsmedizin/Umweltmedizin.

Die SAMA ist ein gemeinnütziger eingetragener Verein, der satzungsmäßig mit der Universität Ulm in Verbindung steht. Aufgabe der SAMA ist u. a. die Fort- und Weiterbildung in den Fachgebieten Arbeits-, Umwelt-, Sozial-, Präventivmedizin und Rehabilitation.

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Auszüge aus dem Begleitmaterial

  • ... psychische Belastungen / Beanspruchungen ...

  • ... Erleben der Stressreaktion je nach Individuum und Situation sehr unterschiedlich! Stress (II) und Bewältigungsmöglichkeiten ...

  • ... Zeitknappheit, Störungen; unergonomische Arbeitsgestaltung; Lärm, Hitze, Kälte, ... Erschwerend wirken Belastungen aus ...

  • ... Handlungsfreiheit ( Anforderungs- Kontroll-Modell - „job strain“); hohe Belastung, aber mangelnde Anerkennung, ...

  • ... Arbeitszeitbegrenzung, Pausenkultur, Einbeziehung der Mitarbeiter in Planungen Unterstützung und Anerkennung durch Vorgesetzte und Kollegen. Qualifikation, ...

  • ... Muskelrelaxation, autogenes Training ...

  • ... : Zustand chronischer emotionaler Erschöpfung, physischer Ermüdung, Depersonalisierung (verminderter Empathie) und reduzierter Leistungsfähigkeit ...

  • ... Beweglichkeit, motorische Koordination; Kardiopulmonale Leistungsfähigkeit ...

  • ... Handlungsbedarf Geringe Belastung, Gesundheitsgefährdung durch körperliche Überbeanspruchung ist unwahrscheinlich ...