Pankreastumore von PD Dr. Michael Hocke

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Pankreastumore“ von PD Dr. Michael Hocke ist Bestandteil des Kurses „Gastroenterologie“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Pankreaskarzinom
  • Diagnosemöglichkeiten
  • Weitere Pankreastumore
  • Fallbeispiel
  • Neuroendokrine Tumoren
  • Fallbeispiel 2
  • seltene Neuroendokrine Pankreastumore

Quiz zum Vortrag

  1. Das Pankreaskarzinom metastasiert frühzeitig, insbesondere in die Leber.
  2. CA 19-9 eignet sich als Marker zur Diagnostik des Pankreaskarzinoms.
  3. Das Adenokarzinom des Pankreas ist in ca. 50% der Fälle im Pankreaskopf lokalisiert.
  4. Zeigen sich radiologisch tumoröse Raumforderungen im Pankreas, sollte präoperativ eine histologische Diagnosesicherung angestrebt werden.
  5. Ist der Tumor im Processus uncinatus lokalisiert, ist klinisch typischerweise das Courvoisier-Zeichen (schmerzloser Ikterus) frühzeitig zu beobachten.
  1. Im Stadium T4 hat eine Infiltration des Tumors bspw. in den Truncus coeliacus stattgefunden.
  2. Alle Antworten sind zutreffend.
  3. Im Stadium T2 ist der Tumor kleiner als 2 cm und auf das Pankreas begrenzt.
  4. Im Stadium T3 ist der Tumor größer als 2 cm und auf das Pankreas begrenzt.
  5. Bei Infiltration des Duodenums liegt ein Stadium M1 vor.
  1. Alle Aussagen treffen zu.
  2. Das Courvoisier-Zeichen bezeichnet den schmerzlosen Ikterus bei prall-elastisch tastbarer Gallenblase.
  3. Das Pankreaskopfkarzinoms geht sehr selten mit Frühsymptomen einher.
  4. Das erste klinische Zeichen können sehr starke Rückenschmerzen sein.
  5. Rezidivierende Thrombosen sind stets malignomverdächtig.
  1. Eine systemische Chemotherapie mit Gemcitabin oder Kombinationspräparaten führt im Durchschnitt zu einer Lebenszeitverlängerung von ca. 24 Monaten.
  2. Die palliative Therapie ist bei Inoperabilität oder Metastasierung indiziert.
  3. Cannabis ist in der Schmerztherapie ein wirkungsvolles Analgetikum.
  4. Bei sehr starken Tumorschmerzen kommen u.a. eine Plexusneurolyse oder die Anlage eines periduralen Schmerzkatheters in Frage.
  5. Eine Stenteinlage in den Ductus choledoches kann einen regelhaften Galleabfluss gewähren.
  1. Adenokarzinome wie das Pankreaskarzinom weisen in der Regel eine Hypovaskularisation auf.
  2. Besteht der Verdacht auf ein Pankreaskarzinom, sollte dieser schnellstmöglich histologisch gesichert werden.
  3. Die Elastografie erlaubt eine Differenzierung zwischen chronischer Pankreatitis und Pankreaskarzinoms.
  4. Die sonografisch gestützte Feinnadelpunktion ist bei unklarer Raumforderung indiziert.
  5. Der kontrastmittelverstärkte Ultraschall hat den Vorteil einer erhöhten Sensitivität, die Spezifität in der Diagnostik bleibt jedoch gegenüber dem konventionellen Ultraschall unverändert.
  1. Bei Patienten mit einem Gastrinom sollte zusätzlich eine Schilddrüsendiagnostik erfolgen.
  2. In mehr als der Hälft der Fälle handelt es sich um einen malignen Tumor.
  3. Therapierefraktäre Ulcerationen des Magens oder Duodenums sind typisch für das Vorliegen eines Gastrinoms.
  4. Durch den hohen Säuregehalt des Magensaftes kann es zur Steatorrhö kommen.
  5. Sekretin hemmt physiologisch die Magensäureproduktion.
  1. Beim MEN-Syndrom Typ 1 kommt es gehäuft zu Hypophysentumoren.
  2. Die MEN-Syndrome werden X-chromosomal rezessiv vererbt.
  3. Leittumor des MEN 2a ist u.a. das Insulinom.
  4. Das MEN 2b ist mit Hyperparathyreoidismus vergesellschaftet.
  5. Beim MEN 1 findet man in der Hälfte der Fälle ein Phäochromozytom.
  1. Alle Aussagen sind richtig.
  2. Es handelt sich um einen meist gutartigen endokrinen Pankreastumor.
  3. Die typische Whipple-Trias umfasst Spontanhypoglykämien, autonome Symptome und rasche Symptombesserung durch Glukosezufuhr.
  4. Die Therapie der Wahl ist die chirurgische Adenomentfernung.
  5. Diagnostisch kommt der Fastentest zum Einsatz, bei dem bei einer 72-stündigen Nahrungskarenz regelmäßig Blutzucker und C-Peptid gemessen werden.
  1. lässt sich durch eine Serumgastrinbestimmung diagnostizieren.
  2. ist in der Hälfte der Fälle im Pankreas lokalisiert.
  3. ist in den meisten Fällen ein gutartiger Tumor.
  4. wird in den meisten Fällen kurativ operiert.
  5. tritt in ca. 25% im Rahmen eines MEN-Syndroms Typ 2a auf.
  1. Vanillinmandelsäure
  2. Neuronenspezifische Enolase
  3. Serotonin
  4. Hydroxyindolessigsäure
  5. Chromogranin A
  1. Insulinom
  2. Verner-Morrison-Syndrom
  3. Glukagonom
  4. Gastrinom
  5. Somatostatinom
  1. Sehstörungen
  2. Endokardfibrose
  3. Tachykardie
  4. Diarrhö
  5. Asthmaanfälle
  1. Intestinal lokalisierte Karzinoide werden in der Regel frühzeitig symptomatisch.
  2. Einen hohen diagnostischen Wert besitzt die Bestimmung der 5-Hydroxyindolessigsäure im 24-h-Urin.
  3. Zur Behandlung des Karzinoid-Syndroms kommt Octreotid zum Einsatz.
  4. Die häufigste Lokalisation ist an der Appendix vermiformis.
  5. Hormonaktive Karzinoide sezernieren in der Regel v.a. Serotonin.
  1. Glukagonom
  2. Insulinom
  3. Verner-Morrison-Syndrom
  4. Karzinoid
  5. Gastrinom

Dozent des Vortrages Pankreastumore

PD Dr. Michael Hocke

PD Dr. Michael Hocke

PD Dr. med.habil. Michael Hocke studierte von 1988 bis 1994 in Jena Medizin und spezialisierte sich auf dem Gebiet der Gastroenterologie (Magen-Darm-Erkrankungen). Von 2004 an bis 2008 leitete der promovierte Mediziner in Jena die Internistische und Chirugische Endoskopie. Er ist Chefarzt der Klinik für Innere Medizin II im Klinikum Meiningen und war viele Jahre Sekretär der Gesellschaft für Innere Medizin Thüringens.

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