Makrohämaturie, Urothelkarzinom von Dr. med. Timo Strunk

(2)

video locked

Über den Vortrag

Ausgehend vom Leitsymptom Makrohämaturie werden Ursachen und Komplikationen der Makrohämaturie beleuchtet. Das Symptom Makrohämaturie hat vielfältige Ursachen, wobei die Tumoren des Harntraktes eine bedeutende Rolle spielen. Das Urothelkarzinom führt häufiger als Nierenzellkarzinome zur Makrohämaturie, letzteres ist aber nicht weniger wichtig. Neben der Darstellung typischer Erkrankungen ist auch die Erläuterung des Vorgehens bei Vorliegen einer Makrohämaturie Thema des Vortrages, da es sich dabei um eine Kernkompetenz eines jeden Arztes handelt.

Der Vortrag „Makrohämaturie, Urothelkarzinom“ von Dr. med. Timo Strunk ist Bestandteil des Kurses „Urologie“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Management bei Makrohämaturie
  • Diagnostisches Vorgehen bei Makrohämaturie
  • Urothelkarzinom / Tumoren der Harnblase
  • Urothelkarzinom des oberen Harntraktes
  • Nierentumoren
  • Zusammenfassung

Quiz zum Vortrag

  1. Nierenzyste
  2. Glomerulonephritis
  3. Urothelkarzinom
  4. Zytostatika
  5. Prostatahyperplasie
  1. Die schmerzlose Makrohämaturie unter Gerinnungshemmung ist in der Regel nicht weiter abklärungsbedürftig.
  2. Zur Spülung der Harnblase eines Erwachsenen ist ein Katheter mit einer Größe von ca. 22 Charr. geeignet.
  3. Einige Nahrungsmittel können Auslöser einer Rotfärbung des Urins sein.
  4. Das Risiko einer Blasentamponade kann durch Erhöhung der Diurese minimiert werden.
  5. Eine häufige Ursache der Makrohämaturie ist eine Harnwegsinfektion.
  1. Ausspülen mittels eines dicklumigen Katheters
  2. Operative Ausräumung durch eine transurethrale Endoskopie
  3. Zerkleinern der Koagel mit einer elektrischen Schlinge
  4. Operative Ausräumung über eine Schnitt-OP
  5. Gabe von Antikoagulanzien
  1. Durchführung einer Urethrozystoskopie
  2. Durchführung einer Computertomographie des Abdomens
  3. Durchführung einer Lungenfunktionsprüfung
  4. Ableiten eines Belastungs-EKG´s
  5. Meldung an die Berufsgenossenschaft
  1. pT2, high-grade
  2. pT1, high-grade
  3. pT3, high-grade
  4. pT2, low-grade
  5. pTa, low-grade
  1. Bis zu 40% der Urothelkarzinome wachsen bei der Erstdiagnose oberflächlich.
  2. Hämatogen metastasieren sie vor allem in die Leber und die Lunge.
  3. Chronische Harnwegsinfektionen gelten als ein gesichertes Risiko.
  4. Sie können auch im proximalen Teil des Ureters wachsen.
  5. Männer sind häufiger als Frauen betroffen.
  1. Schmerzlose Makrohämaturie
  2. Schmerzhafte Makrohämaturie
  3. Schmerzhafte Dysurie
  4. Harnstrahlabschwächung
  5. Inkontinenz
  1. Radikale Zystektomie
  2. Transurethrale Resektion des Tumors
  3. Instillation eines Chemotherapeutikums
  4. Radiatio der Blase
  5. Instillation von Bacillus-Calmette-Guerin
  1. Ileum-Conduit
  2. Ileum-Neoblase
  3. Ureterosigmoideostomie
  4. MAINZ-Pouch I
  5. MAINZ-Pouch II
  1. Nephroureterektomie rechts unter Mitnahme einer Blasenmanschette
  2. Radikale Tumornephrektomie rechts
  3. Transurethrale Resektion des Nierenbeckens rechts
  4. CT-gesteuerte Punktion der Raumforderung im Nierenbecken rechts
  5. Ureterorenoskopie und Laserkoagulation des Tumors rechts
  1. Ödeme
  2. Schmerzlose Makrohämaturie
  3. Flankenschmerzen
  4. Kachexie
  5. Fieber
  1. Computertomographie des Abdomens
  2. Gastroskopie
  3. Elektrokardiogramm
  4. Bestimmung von Cystatin C im Serum
  5. Koloskopie
  1. Flankenschmerzen zählen zu den häufigen Symptomen von Nierenzysten.
  2. Es treten flüssigkeitsgefüllte Erweiterungen in den Glomeruli und Tubuli der Niere auf.
  3. Sie werden nach der Bosniak-Klassifikation eingeteilt.
  4. Die polyzystische Nierendegeneration zählt zu den autosomal vererbaren Krankheiten.
  5. Es handelt sich hierbei meist um benigne Veränderungen an der Niere.
  1. Nierenzellkarzinom
  2. Nierenzyste
  3. Urothelkarzinom des proximalen Ureters
  4. Nephroblastom
  5. Angiomyolipom
  1. Er wird durch die ausgeprägte Symptomatik meist schon früh erkannt.
  2. Zu den Risikofaktoren zählt der Analgetikaabusus.
  3. Der Tumor kann sich entlang der Gefäße ausbreiten.
  4. In der Histologie stellt sich der Tumor meist hellzellig dar.
  5. Es tritt häufig zusammen mit einer B-Symptomatik auf.
  1. Nephrektomie
  2. Nierentumornukleation
  3. Palliative antitumoröse Therapie
  4. Radiatio
  5. Nephroureterektomie
  1. Stark erhöhte Kaliumwerte
  2. Karnowsky-Index <80%
  3. Keine Nephrektomie
  4. Hb unterhalb der Norm
  5. Stark erhöhte LDH-Werte
  1. Es wächst bevorzugt expansiv.
  2. Der Tumor betrifft mehr Männer als Frauen.
  3. Es ist in 80% der Fälle maligne.
  4. Es ist mit der multiplen Sklerose assoziiert.
  5. Es stellt sich reflexarm in der Sonografie dar.
  1. Der Häufigkeitsgipfel liegt zwischen dem 15. und 25. Lebensjahr.
  2. Es handelt sich um einen malignen Tumor.
  3. Zu den Leitsymptomen zählt unter anderem Fieber.
  4. Die Therapie erfolgt überwiegend durch eine Kombination aus Chemotherapie und Operation.
  5. Der Tumor ist palpabel.

Dozent des Vortrages Makrohämaturie, Urothelkarzinom

Dr. med. Timo Strunk

Dr. med. Timo Strunk

Dr. med. Timo Strunk ist seit 2015 als selbständiger Arzt in der "Urologischen Partnerschaft Köln" tätig. Nach dem Abschluss seines Medizinstudiums in Bonn (2004) und seiner Facharztausbildung Urologie (2010) war er als Fach- und später Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie am Universitätsklinikum Bonn tätig. Dr. Strunk engagiert sich neben der Lehre auf Lecturio auch als Dozent an der Krankenpflegeschule Bonn und interessiert sich für die Herausforderungern in der Medizindidaktik.

Kundenrezensionen

(2)
4,0 von 5 Sternen
5 Sterne
1
4 Sterne
0
3 Sterne
1
2 Sterne
0
1  Stern
0

2 Kundenrezensionen ohne Beschreibung


2 Rezensionen ohne Text


Auszüge aus dem Begleitmaterial

  • ... Risikokriterien (n. Motzer) Karnowsky-Index < 80% Keine Nephrektomie Korr. Serum-Ca > ...

  • ... Bevacizumab (Avastin®) Anti-VEGF-Antikörper Everolimus mTor-Inhibitor Pazopanib (Votrient®) Tyrosinkinasen In ausgewählten Fällen ...