Hören von Dr. Verena Aliane

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Hören“ von Dr. Verena Aliane ist Bestandteil des Kurses „Physiologie Online-Kurs“.


Quiz zum Vortrag

  1. Der Schalldruckpegel wird in Watt/m2 angegeben.
  2. Schallwellen sind longitudinale Druckschwankungen im leitenden Medium.
  3. Schall kommt als Ton, Klang oder Geräusch vor.
  4. Der Klang ist die Überlagerung mehrerer Töne.
  5. Die Schwingungsamplitude bestimmt den Schalldruck.
  1. Verschiedene Töne, die in verschiedenen Frequenzen gehört werden, geben den gleichen Schalldruckpegel und auch die Lautstärke wird gleich laut empfunden.
  2. Wird der Schalldruckpegel um drei Dezibel erhöht, verdoppelt sich die Schallintensität.
  3. Die Schallintensität bezeichnet die Energie, mit der akustische Signale auf eine Fläche treffen.
  4. Die Intensität ist dem Quadrat des Schalldrucks proportional.
  5. Der Lautstärkepegel in phon spiegelt die subjektive Empfindung wider.
  1. Sprachbereich: 0,5 bis 4 Hz, 20 bis 60 dB
  2. Frequenz: 20 Hz bis 16 kHz hörbar
  3. Hörschwelle: 4 phon
  4. Intensitätsunterschiedsschwelle: 1 dB
  5. Frequenzunterschiedsschwelle: 0,3 %
  1. Insgesamt wird eine ca. 100-fache Verstärkung des Schalldrucks erreicht.
  2. Das äußere Ohr hat die Funktion des Richtungshörens.
  3. Das Mittelohr ist eine Schallbrücke.
  4. Die Schallbrücke ermöglicht eine Impedanzanpassung an die Medien Luft und Flüssigkeit.
  5. Durch die Mittelohrknochen wird die Reflexion auf ca. 35% reduziert.
  1. Für die Frequenzselektivität ist die Funktion der äußeren Haarzellen entscheidend.
  2. Die Hörschwelle Gesunder beträgt 0 Phon.
  3. Die maximale Hörempfindlichkeit liegt zwischen 300 Hz und 1000 Hz.
  4. Die Lautstärke eines Tones wird im Hörnerv durch die Amplitude der Aktionspotentiale kodiert.
  5. Der Stapediusreflex verringert die Reflexion des Schalls am Trommelfell.
  1. Das Protein, das für die Oszillation der äußeren Haarzellen von Bedeutung ist, heißt Pikrin.
  2. Verdoppelung der Frequenz eines Tones entspricht der Änderung der Tonhöhe um eine (harmonische) Oktave.
  3. Die Tonhöhen-Unterschiedsschwelle ist frequenzabhängig.
  4. Der Schalldruckpegel kann negative Werte annehmen.
  5. Wenn die Periodendauer einer harmonischen Schwingung 12,5 ms beträgt, dann hat die Schwingung eine Frequenz von 80 Hz.
  1. besitzen Kinozilien.
  2. sind sekundäre Sinneszellen.
  3. besitzen Stereovilli.
  4. sind auf dem Corti-Organ angeordnet.
  5. werden nach Anordnung und Funktion unterschieden.
  1. werden von 90 Prozent der afferenten Hörnervenfasern kontaktiert
  2. ca. 12000
  3. Kontakt zur Tektorialmembran
  4. Hohe Konvergenz
  5. Cochleäre Verstärker durch schnelle Änderung ihrer Zelllänge mit Hilfe von Motorproteinen
  1. 150mV = endocochleäres Potential
  2. Die mechanische Bewegung der Stereovilli erfolgt durch das Verschieben der Tektorialmembran (äußere Haarsinneszellen).
  3. Die mechanische Bewegung der Stereovilli erfolgt durch die Flüssigkeitsbewegung (innere Haarsinneszellen).
  4. Eine Öffnung K-permeabler Transduktionskanäle findet statt.
  5. Treibende Kraft für den Ioneneinstrom ist der Spannungsgradient.
  1. Mikorphonpotentiale werden hauptsächlich bei Neugeborenen getestet.
  2. Die Tonschwellenaudiometrie prüft Luft- und Knochenleitung.
  3. Akustisch evotierte Potentiale können ausgelöst werden.
  4. Evozierte otoakustische Emissionen entstehen durch Abstrahlung von Schallenergie aus Schwingungen im Innenohr über das Trommelfell. Bei Innenohrstörungen fehlen sie.
  5. Mikrophonpotentiale werden durch Nadelelektroden am runden Fenster registriert.
  1. Stimmgabel zunächst auf Warzenfortsatz hinter dem Ohr
  2. Vergleich der Hörleistungen beider Ohren
  3. Normalhörender: keine Lateralisation
  4. Schallleitungsstöhrung: Lateralisation ins kranke Ohr
  5. Schallempfindungsstöhrung: Lateralisation ins gesunde Ohr

Dozent des Vortrages Hören

Dr. Verena Aliane

Dr. Verena Aliane

Dr. Verena Aliane studierte an der Vrije Universität in Amsterdam und hat dort Ihren Master-Abschluss in Neurowissenschaften erworben. Im Anschluss hat sie im Bereich der Neurowissenschaften am Collège de France (Paris) und der Uniersité de la Mediterranèe Aix-Marseille II (Marseille) promoviert. Seit 2009 ist Sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung für Neurophysiologie an der Ruhr-Universität Bochum tätig. Dr. Verana Aliane hat durch Praktika, Seminaren oder Vorlesungen, vielfältige Lehrerfahrungen im Bereich der Neurophysiologie sammeln. Mittlerweile ist Sie sie als Prüferin bei mündlichen Prüfungen im Fach Physiologie tätig, und unterrichtet das Fach Neurophysiologie.

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