Glomeruläre Erkrankungen von Dr. med. Saskia Merkel

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Glomeruläre Erkrankungen“ von Dr. med. Saskia Merkel ist Bestandteil des Kurses „Nephrologie“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Ödeme & Proteinurie
  • Ursachen des nephrotischen Syndroms:
  • - Glomerulonephritiden
  • - Diabetes mellitus
  • - Amyloidose
  • Therapie
  • Nephrotisches & Nephritisches Syndrom
  • Glomerulonephritis mit nephritischen Verlauf
  • Vaskulitiden

Quiz zum Vortrag

  1. Ein Albuminwert von 60% des Blutserums.
  2. Eine Proteinurie von 5,6 g in den letzten 24 Stunden.
  3. Schäumender Urin
  4. Ödeme, die auch an den Zehen sichtbar sind.
  5. Ein Cholesterinwert von 210 mg/dl.
  1. Ein Lymphödem kann bei schlechtem Verlauf in einer Elephantiasis resultieren.
  2. Venöse Ödeme betreffen das gesamte Bein, den Fuß und die Zehen.
  3. Mangelernährung, vor allem von Lipiden, kann zu Ödemen führen.
  4. Bei der Hyperthyreose lagern sich Mucopolysaccharide ab und führen zu Ödemen.
  5. Als Ödem bezeichnet man eine Ansammlung von Flüssigkeit in den Kapillaren, die zu einer eindrückbaren Schwellung führt.
  1. Die normale Proteinausscheidung im Urin liegt zwischen 60-150 mg in 24 h.
  2. Jede Überschreitung des Grenzwerts der physiologischen Proteinurie ist als pathologisch anzusehen.
  3. Beta-2-Mikroglobulin ist ein Marker für glomeruläre Proteinurie.
  4. Ein einmaliges Untersuchungsergebnise von 200 mg Albumin in 24 h ist bereits alarmierend.
  5. Bence-Jones-Proteine deuten auf eine postrenale Proteinurie hin.
  1. Alle Aussagen treffen zu.
  2. Diabetes mellitus
  3. Plasmozytom
  4. Mesangioproliferative Glomerulonephritis
  5. Kollagenose
  1. Sie beruhigen die Patientin und verordnen Steroide. Es ist mit einer günstigen Prognose zu rechnen.
  2. Es handelt sich um eine seltene membranproliferative Glomerulonephritis, die sofort behandelt werden muss.
  3. Im Lichtmikroskop werden auch sklerotische Veränderungen der Kapillarschlingen erkennbar sein.
  4. Diese Glomerulonephritis gehört zu den häufigsten im Erwachsenenalter.
  5. Die Minimal-Change Glomerulonephritis hat sowohl im Kindes-als auch im Erwachsenenalter eine günstige Prognose.
  1. Im Lichtmikroskop: Sklerose der Sammelrohre bei der Fokalen und Segmentalen Glomerulosklerose.
  2. Im Elektronenmikroskop: "Spikes" an der Außenseite der Membran bei Membranöser Glomerulonephritis.
  3. Im Lichtmikroskop: mesangiale Ablagerung von IgA und C3 mit Mesangiumproliferation bei Mesangioproliferativer Glomerulonephritis.
  4. Im Lichtmikroskop: Proliferation und Verdickung der Basalmembran bei Membranoproliferativer Glomerulonephritis.
  5. Im Elektronenmikroskop: Verschmelzung der Podozyten bei Minimal-change Glomerulonephritis.
  1. Als Frühsymptom hätte eine Makroalbuminurie auffallen können.
  2. Im Lichtmikroskop sieht man wahrscheinlich hyaline Ablagerungen.
  3. Diabetiker sollten sich alle 6-12 Monate auf Mikroalbuminurie testen lassen.
  4. Eine Therapie mit ACE Hemmern ist indiziert.
  5. Eine Nephropathie ist bei Diabetikern erst nach einigen Jahren nach Erkrankungsbeginn zu erwarten.
  1. Eine kausale Therapie ist nicht möglich.
  2. In der Kongorot-Färbung gibt es eine Lichtbrechung im nicht-polarisierten Licht.
  3. Es wird zwischen AM und AL-Amyloidose unterschieden.
  4. Amyloidose ist ein Sammelbegriff für Ablagerungen abnorm veränderter Proteine in Zellen.
  5. Die Ablagerungen in den Organen sind reversibel.
  1. Kochsalzarme Kost, ACE Hemmer, Statine, Thromboseprophylaxe, Immunsuppression
  2. Antibiotika, Eiweißkarenz, wöchentliche Biopsie zur Kontrolle
  3. Alkoholkarenz, Diuretika, Ursachenbehandlung
  4. Immunsuppression für mindestens 2 Wochen, Lipidsenker, Infektionsprophylaxe
  5. Keine der Aussagen ist richtig.
  1. Das Nephrotische Syndrom ist durch arterielle Hypertonie gekennzeichnet.
  2. Die Proteinurie bei der akuten Glomerulonephritis ist gering.
  3. Bei beiden Verläufen kann es zu Ödemen kommen.
  4. Die Prognose des Nephrotischen Syndroms ist besser.
  5. Akanthozyten sind pathognomonisch für den Nephritischen Verlauf.
  1. Es finden sich Kapillarnekrosen im Lichtmikroskop.
  2. Ein schleichender Verlauf ermöglicht es nicht sie früh zu erkennen.
  3. Zur Therapie eignen sich am besten hochdosierte Antibiotika um die Prognose zu verbessern.
  4. Es handelt sich um eine T-Zell-vermittelte Erkrankung.
  5. Die Prognose ist immer schlecht.
  1. Im Elektronenmikroskop sind "humps" zu sehen ( Immunkomplexe, die sich unter dem Epithel ablagern).
  2. Die Therapie erfolgt meist mit Immunsuppression und Diuretika.
  3. Im Lichtmikroskop sieht man Verklumpungen, sogenannte " spikes", an der Membran.
  4. Diese Erkrankungen kommt heute noch sehr häufig vor, meist bei Säuglingen.
  5. Keine der Aussagen trifft zu.
  1. Hämoptysen und Bluthusten machen diesen Verlauf zu einem akuten Notfall.
  2. Das Pulmorenale Syndrom ist eine angeborene Erkrankung, die bei regelmäßiger Kontrolle gut kontrollierbar ist.
  3. Häufigste Ursache ist eine ANA-assoziierte Vaskulitis.
  4. Es bedarf einer hochdosierten Antibiotikagabe zur Kontrolle von Schüben.
  5. Kortikosteroide sind kontraindiziert.
  1. tiefe Beinvenenthrombose
  2. nephrotisches Syndrom
  3. renale Insuffizienz
  4. Rechtsherzinsuffizienz
  5. Malnutrition
  1. Arterielle Hypertonie
  2. Hypercholesterinämie
  3. Hypalbuminämie
  4. Ödeme
  5. Proteinurie > 3g/die
  1. ... eine große Proteinurie.
  2. ... Mikrohämaturie.
  3. ... chronische Niereninsuffizienz Stadium IV.
  4. ... Erythrozytenzylinder.
  5. ... konzentrierten Urin.
  1. Fokal und segmentale Glomerulosklerose
  2. IgA-Nephropathie
  3. Amyloidose
  4. Purpura-Schönlein-Henoch
  5. ANCA-assoziierte Vaskulitis
  1. ...proteinreiche Ernährung.
  2. ... Thromboseprophylaxe.
  3. ... Diuretika.
  4. ... eine RAAS-Blockade.
  5. ... natriumarme Kost.
  1. "aktives" Urinsediment
  2. große Proteinurie
  3. Pneumonie
  4. Herzinsuffizienz
  5. Leukozytenzylinder
  1. Bei Erstmanifestation einer pANCA-pos. Vaskulitis mit akutem Nierenversagen.
  2. Bei langjähriger IgA-Nephropathie mit nun fortgeschrittener Niereninsuffizienz.
  3. Bei Membranöser Glomerulonephritis als Phänomen bei Malignem Melanom.
  4. Bei Membranoproliferativer Glomerulonephritis bei replikativer HepatitisC-Infektion.
  5. Bei Amyloidose bei chronischer Osteomyelitis.

Dozent des Vortrages Glomeruläre Erkrankungen

Dr. med. Saskia Merkel

Dr. med. Saskia Merkel

Saskia Merkel ist Fachärztin für Innere Medizin und Nephrologie in der Überörtlichen Nephrologischen Gemeinschaftspraxis in Springe und Gehrden. Bis Ende 2012 war sie Assistenzärztin in der Abteilung für Nephrologie im Zentrum Innere Medizin der Medizinischen Hochschule Hannover, wo sie Humanmedizin studiert hatte. Dies ergänzte sie durch ein Studium der Mathematik sowie zahlreichen Fortbildungen und Seminaren. Nicht nur in der Theorie ist die promovierte Ärztin eine Expertin, auch praktisch sammelte sie schon früh zahlreiche Erfahrungen im Klinikalltag, im Laborbereich sowie durch die Mitarbeit an Klinischen Studien. Seit 2002 ist sie auch als Referentin tätig. Im Rahmen von Fortbildungen, Patientenveranstaltungen etc. gibt sie ihr Wissen an den medizinischen Nachwuchs und an Interessierte weiter.

Zu ihren Publikationen, die sie gemeinsam mit weiteren Autoren und Fachärzten verfasst hat, zählen u.a. „The effect of cinacalcet on bone remodeling and renal function in transplant patients with persistent hyperparathyreoidism transplantation” (2011) und “Renal cell carcinoma in transplant recipients with acquired cystic kidney disease” (2007).

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Auszüge aus dem Begleitmaterial

  • ... Elektrolytstörungen; Arterielle Hypertonie Nierenkrankheiten ...

  • ... Welche der Erkrankungen liegt der Symptomatik am ehesten zugrunde? (A) akute Linksherzinsuffizienz (B) Nierenarterienstenose ...

  • ... untersucht, in dem sich neben massenhaft Erythrozyten mit einem hohen Anteil von Akanthozyten auch mehrere Erythrozytenzylinder ...

  • ... sind kennzeichnend für eine diabetische Nephropathie. (D) Eine membranöse Glomerulonephritis, die sekundär zu einem Lungentumor aufgetreten ist, kommt vorrangig in Frage. ...

  • ... von Systemerkrankungen, kein eigenständiges Krankheitsbild, Antikörper-vermittelt Therapie: Glukokortikoide, Cyclophosphamid, Plasmapherese ...