Gesundheitsförderung und -erhaltung von PD Dr. rer. medic. Sven Benson

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Über den Vortrag

Dieses Kapitel befasst sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit der Förderung und Erhaltung von Gesundheit. Zunächst werden unterschiedliche Präventionsbegriffe voneinander abgegrenzt. Gesundheitspsychologische Modelle wie das Health-Belief-Modell können helfen, die Bereitschaft zur Verhaltensveränderung bei einem Patienten einzuschätzen. Die Begriffe der Sensitivität und Spezifität beschreiben Gütekriterien für Screeningtests und werden häufig geprüft.

Der Vortrag „Gesundheitsförderung und -erhaltung“ von PD Dr. rer. medic. Sven Benson ist Bestandteil des Kurses „Psychologie und Soziologie für Mediziner“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Einführung
  • Prävention
  • Modelle gesundheitsbezogener Verhaltenssteuerung
  • Transtheoretisches Modell der Verhaltensänderung; Stufenmodell der Verhaltensänderung
  • Risikokennwerte
  • Sensitivität und Spezifität

Quiz zum Vortrag

  1. Untersuchung von Alkoholikern auf Leberschäden
  2. Fernsehkampagne zur Aufklärung über KHK
  3. Kostenlose Zahnbürsten bei einem Stadtfest
  4. Prophylaktische Mastektomie
  5. Drogenaufklärung in der Schule
  1. Kostenlose HIV-Tests in einem Kulturzentrum für homosexuelle Männer
  2. Herzsport für Patienten die einen Herzinfarkt erlitten haben
  3. Plakate zur Warnung vor übermäßigem Alkoholkonsum in Clubs
  4. Prophylaktische Mastektomie
  5. Impfung
  1. Maßnahmen, die Patienten mit chronisch erhöhtem Blutzucker auf einen Diabetes mellitus untersuchen
  2. Rauchentwöhnung von Patienten, die einen Herzinfarkt erlitten haben
  3. Maßnahmen zur Rezidivsenkung
  4. Maßnahmen, die die Folgeschäden von Krankheiten vermindern sollen
  5. Maßnahmen, die die Nierenschädigung bei Patienten mit Diabetes verhindern sollen.
  1. Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Autobahn
  2. Plakate an der Autobahn, die vor Raserei warnen
  3. Radiospots, die vor Alkohol am Steuer warnen
  4. Reha-Programme für durch Autounfälle Verletzte
  5. Psychologische Betreuung für Menschen die einen Autounfall hatten
  1. Verhältnisprävention
  2. Primäre Prävention
  3. Die Wichtigkeit der gesundheitsbezogenen Überzeugungen der Verbraucher sollen bestärkt werden
  4. Salutogenetisches Konzept
  5. Das Selbstwirksamkeitserwartung der Verbraucher soll bestärkt werden
  1. Ein Patient der den Schweregrad seiner Erkrankung als hoch einschätzt.
  2. Ein Patient mit geringer Selbstwirksamkeitserwartung.
  3. Ein Patient der seine eigene Gefährdung als gering einschätzt.
  4. Ein Patient der von vielen Barrieren an der Prävention behindert wird.
  5. Ein Patient der keinen Nutzen in seiner eigenen Verhaltensänderung sieht.
  1. Ein Patient mit Selbstwirksamkeitserwartung und Handlungsergebniserwartung wird wahrscheinlich ein verändertes Verhalten annehmen können.
  2. Ein Patient der weiß, dass Rauchen schlecht ist, wird leicht mit dem Rauchen aufhören können.
  3. Ein Patient der weiß, dass Lungekrebs gefährlich ist, wird leicht mit dem Rauchen aufhören können.
  4. Ein Patient, der von sich selbst überzeugt ist mit dem Rauchen aufzuhören, wird dieses auch tun.
  5. Ein Patient mit hoher Selbstwirksamkeitserwartung allein wird sein Verhalten mit hoher Wahrscheinlichkeit ändern.
  1. ...Vorbereitung.
  2. ...Handlung.
  3. ...Absichtslosigkeit.
  4. ...Bewusstwerdung.
  5. ...Aufrechterhaltung.
  1. Theorie der kognitiven Dissonanz
  2. Modell der sozialen Vergleichsprozesse
  3. Stufenmodell der Veränderung von Verhalten
  4. Modell der Selbstwirksamkeit
  5. Health-Belif-Modell
  1. Die abhängige Variable ist der Vergleich von Rauchern vs. Nichtrauchern.
  2. Alkoholkonsum könnte in dieser Studie eine intervenierende Variable sein.
  3. Das Baseline Risiko für Rachenkrebs beträgt 3%.
  4. Das Attributable Risiko für Rachenkrebs bei Rauchern beträgt 13%.
  5. Wenn man raucht ist es ungefähr fünf mal wahrscheinlicher Rachenkrebs zu bekommen.
  1. Es ist ungefähr fünf mal so wahrscheinlich mit einem Diabetes Endothelschäden zu bekommen.
  2. Ob Endothelschäden vorhanden sind oder nicht, war in dieser Studie die abhängige Variable.
  3. Das Alter der Patienten könnte hier eine Moderatorvariable sein.
  4. Das attributable Risiko für Diabetiker Endothelschäden zu bekommen liegt bei 17%.
  5. Unter den nicht-Diabetikern hatte ungefähr jeder 15. Endothelschäden.
  1. 3
  2. 29
  3. 48
  4. 12
  5. 17
  1. Exzessrisiko
  2. Absolutes Risiko
  3. Number needed to treat
  4. Attributales Risiko
  5. Odds ratio
  1. Ernährungsumstellung bei Hypertonie
  2. Verbot von Zigarettenwerbung
  3. Grippeschutzimpfungen
  4. Helmpflicht auf Baustellen
  5. Plakatkampagne „Gib AIDS keine Chance“ der BZGA
  1. ...das persönliche Ansprechen von drogenabhängigen Personen an typischen Treffpunkten.
  2. ...der Einsatz von Fernsehspots.
  3. ...der Einsatz von Plakatwerbung.
  4. ...das Angebot persönlicher Beratungsgespräche im Gesundheitsamt.
  5. ...ein Internet-basiertes Beratungsangebot.
  1. Selbstwirksamkeit
  2. Verantwortungsbewusstsein
  3. externale Kontrollüberzeugung
  4. Reaktanz
  5. Salutogenese
  1. Problembewusstsein wecken
  2. Die Familie einbeziehen
  3. Einen Furchtappell aussenden
  4. Stimuluskontrolltechniken vermitteln
  5. Ambivalente Motivation klären
  1. Die Selbstwirksamkeitserwartung des Patienten stärken
  2. Informationen über Risikofaktoren vermitteln
  3. Das Problembewusstsein des Patienten wecken
  4. Das soziale Umfeld des Patienten zur Unterstützung motivieren
  5. Die ambivalente Motivlage des Patienten in Richtung Veränderung auflösen
  1. Absichtslosigkeit
  2. Absichtsbildung
  3. Aufrechterhaltung
  4. Handlung
  5. Vorbereitung
  1. relatives Risiko
  2. Morbiditätsrisiko
  3. Exzessrisiko
  4. Absolutes Risiko
  5. Attributables Risiko
  1. ...attributables Risiko.
  2. ...Number needed to treat (NNT).
  3. ...relatives Risiko.
  4. ...Odds Ratio.
  5. ...absolutes Risiko.
  1. 20
  2. 5
  3. 10
  4. 25
  5. 50
  1. Sensitivität
  2. Positiver prädiktiver Wert
  3. Negativer prädiktiver Wert
  4. Spezifität
  5. Negative Korrektheit
  1. Positive Korrektheit (positiver prädiktiver Wert)
  2. Relatives Risiko
  3. Falsch-negatives Ergebnis
  4. Objektivität
  5. Negative Korrektheit (negativer prädiktiver Wert)
  1. ...ist der Anteil der durch das Testergebnis korrekt identifizierten Personen unter allen tatsächlich Erkrankten hoch.
  2. ...liegt bei einem positiven Testergebnis sehr wahrscheinlich auch in Wirklichkeit die Krankheit vor.
  3. ...ist der Anteil der korrekt (negativ) klassifizierten Gesunden hoch.
  4. ...ist der negative prädiktive Wert niedrig.
  5. ...ist der positive prädiktive Wert hoch.
  1. Positiver prädiktiver Wert
  2. Änderungssensitivität
  3. Sensitivität
  4. Spezifität
  5. Reliabilität
  1. d : (b+d)
  2. a : (a+b)
  3. a : (a+c)
  4. c : (b+d)
  5. d : (c+d)
  1. 0,89
  2. 0,85
  3. 0,95
  4. 0,05
  5. 0,14

Dozent des Vortrages Gesundheitsförderung und -erhaltung

PD Dr. rer. medic. Sven Benson

PD Dr. rer. medic. Sven Benson

Prof. Dr. Sven Benson unterrichtet das Fach Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie. Er studierte von 1997 bis 2003 Psychologie an der Universität Trier. Seit 2004 ist er in der Forschung und Lehre am Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensimmunbiologie am Universitätsklinikum in Essen tätig. 2008 promovierte er zum Dr. rer. medic, 2013 erfolgte die Habilitation im Fach "Medizinische Psychologie". 2015 verlieh ihm die Med. Fakultät der Universität Duisburg-Essen den Titel "außerplanmäßiger Professor".

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