Experimentelle Designs in der Psychologie von Dr. Gerlind Pracht

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Experimentelle Designs in der Psychologie“ von Dr. Gerlind Pracht ist Bestandteil des Kurses „Einführung in die Psychologie“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Experimentelle Designs - Einstieg
  • Definition und Ziel eines Experiments
  • Kausalität
  • Arten von Treatments
  • Beispiel 3x4 faktorielles Design mit Messwiederholung
  • Formen experimenteller Designs
  • Gütekriterien

Quiz zum Vortrag

  1. Verwendung von Kontroll- und Experimentalgruppe
  2. systematische Variation der abhängigen Variablen
  3. Messen der hervorgerufenen Effekte in der unabhängigen Variablen
  4. Einführung einer Mediatorvariable
  5. zwingender Ausschluss von Störvariablen
  1. Die Versuchspersonene stammen nicht aus derselben Grundgesamtheit.
  2. Die Kontrollgruppe ermöglicht die Schätzung kausaler Effekte durch Vergleich mit der Experientalgruppe.
  3. Experimental- und Kontrollgruppe unterscheiden sich nur im Treatment.
  4. Die Versuchpersonen der Experimental- und Kontrollgruppe sind exakt vergleichbar.
  5. Es gelten vollständig identische Randbedingungen in Experimental- und Kontrollgruppe.
  1. Die experimentelle Untersuchung von Reaktionszeiten und der Bedingung "heller versus dunkler Raum" erfolgt in einem einfaktoriellen Design.
  2. Die Durchführung eines Experiments in einer künstlichen Situation heißt Feldexperiment.
  3. Der Stooge ist eine der Versuchspersonen, die an einem Experiment teilnimmt.
  4. In einem zweifaktoriellen Design kann nur ein Haupteffekt bestimmt werden.
  5. In between-subjects-designs durchlaufen alle Probanden alle Treatments bzw. jede Stufe der unabhängigen Variable.
  1. Ein einfaktorielles Design bildet einen einzelnen Haupteffekt ab.
  2. Ein zweifaktorielles Design bildet einen Haupteffekte ab.
  3. Ein zweifaktorielles Design bildet zwei Interaktionseffekte ab.
  4. Ein einfaktorielles Design bildet einen Interaktionseffekt ab.
  5. Ein mehrfaktorielles Design bildet mehrere Haupt-, aber nur einen Interaktionseffekt ab.
  1. r = Randomisierung von Gruppen
  2. R = Randomisierung
  3. O = Observation
  4. X = Treatment
  5. KG = Kontrollgruppe
  1. Um einen Carry-over-Effekt ausschließen zu können, sind das within-subjects-design nötig.
  2. Beim between-subjects-design wird jede Person nur einer Stufe der unabhängigen Variable zugeordnet.
  3. Beim within-subjects-design durchlaufen dieselben Personene nacheinander alle Stufe der unabhängigen Variable.
  4. Um einen möglichen Positionseffekt beim within-subjects-design auszuschließen, bietet sich das cross-over-design an.
  5. Beim Carry-over-Effekt wird die abhängige Variable inhaltlich durch das zuvor erlebte Treatment beeinflusst.
  1. Wenn die Effekte in der abhängigen Variable eindeutig auf das erfolgte Treatment zurückgeführt werden können, dann ist die Untersuchung intern valide.
  2. Laborexperimente verfügen über eine hohe externe Validität.
  3. In Feldexperimenten ist eine genaue Kontrolle von Störvariablen möglich.
  4. Laborexperimente verfügen über geringere interne Validität als Feldexperimente.
  5. Wenn die Ergebnisse auf andere Personengruppen der Grundgesamtheit, auf ähnliche Treatments und Settings generalisierbar sind, liegt interdependente Validität vor.

Dozent des Vortrages Experimentelle Designs in der Psychologie

Dr. Gerlind Pracht

Dr. Gerlind Pracht

Dr. Gerlind Pracht ist Arbeits- und Organisationspsychologin aus Minden. Sie studierte Psychologie an der FernUniversität Hagen mit den Nebenfächern Erziehungs- und Rechtswissenschaft. Aktuell arbeitet sie in der virtuellen Fernlehre an der FernUniversität Hagen im Bachelorstudiengang Psychologie. Freiberuflich liegt ihr Schwerpunkt im Bereich (Online-)Coaching, Training, Beratung und Moderation sowie betriebliches Gesundheitsmanagement und Führung.

Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.gerlind-pracht.de

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Auszüge aus dem Begleitmaterial

... Ein Design legt fest, wer untersucht wird, ob die Teilnehmer in Gruppen eingeteilt werden, ob ...

... systematische Variation mindestens einer Variable (unabhängige Variable) und Messung des dadurch hervorgerufenen Effekts auf die so genannte abhängige Variable in einer/mehreren Experimentalgruppe/n (EG) im Vergleich zu ...

... der unabhängigen Variablen auf die abhängige Variable zu untersuchen, als Ursache aufzufassen „Königsweg“ Grundprinzipien ...

... Vortest zur Kontrolle gemessenen Variablen deterministische Zusammenhänge: von X von Y probabilistische Zusammenhänge: von X ...

... Zustandsänderung von y oder Verhalten V) als Teil einer Gesamtsituation S unter Randbedingungen, wenn Folgendes gilt: U ist notwendig, aber nicht hinreichend für das Eintreten von V. U und R gemeinsam sind hinreichend, aber nicht ...

... 3. Experimental- und Kontrollgruppe unterscheidet nur das Treatment, das in der Experimentalgruppe realisiert wird. Die Kontrollgruppe ermöglicht die Erhöhung der internen Validität und die Schätzung ...

... UV = Treatment = experimenteller Faktor. Variation bestimmter situativer Bedingungen: z.B. Reizdarbietung, Anwesenheit ...

... und Vorhersehbarkeit (rhythmisch-variabel) 2x2-faktorielles Design, mehrfaktorielles Design, mehrere Haupt- und Interaktionseffekte: z.B. Bobo-Doll-Experiment zum Imitationslernen, Faktor 1 aggressive vs. nicht aggressive vs. keine Modelle, Geschlecht des ...

... Vorteil: kaum personale Störgrößen, Einsatz abhängig von Reihenfolgeeffekten, Positionseffekt - kontrollierbar im cross-over-design, Carry-over-Effekt - unkontrollierbar, between-subjects-design nötig. ...

... Interne Validität: Kausale Interpretation der Ergebnisse ist inhaltlich eindeutig, d.h. Effekte eindeutig auf das Treatment ...

... hohe interne, geringe externe Validität. Feldexperiment: Treatments und Beobachtung von Effekten unter natürlichen Bedingungen, schwierige Kontrolle von ...