Archiv-Entwicklung von Kopf, Hals und knöcherne Anteile des Schädels von Dr. rer. nat. Dorothee Krause-Finkeldey

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Archiv-Entwicklung von Kopf, Hals und knöcherne Anteile des Schädels“ von Dr. rer. nat. Dorothee Krause-Finkeldey ist Bestandteil des Kurses „Anatomie II“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Entwicklung des Kopfes
  • Schlundbogen, Schlundtaschen, Schlundfurchen
  • Entwicklung des Gesichts
  • adulter Schädel - Besonderes
  • Fossa pterygopalatina
  • Gaumen

Quiz zum Vortrag

  1. Das Os Nasale ist Bestandteil der Orbita.
  2. Das Neurocranium besteht aus der Schädelbasis und dem Schädeldach.
  3. Die Schädelbasis ist eine knorpelige Anlage und wird durch chondrale Ossifikation verknöchert.
  4. Das Schädeldach ist bindegewebiger Anlage und ensteht aus desmaler Ossifikation.
  5. Das Viscerocranium entsteht aus Kiemenbögenderivaten.
  1. Os sphenoidale
  2. Vomer
  3. Mandibula
  4. Os ethmoidale
  5. Os palatinum
  1. Sutura parietalis
  2. Sutura coronalis
  3. Sutura sagittalis
  4. Sutura frontalis
  5. Sutura lambdoidea
  1. Die große Fontanelle ist dreieckig.
  2. Fonticuli heißt übersetzt "die kleine Quelle".
  3. Fonticulus anterior ist rautenförmig.
  4. In äußersten Notfällen lässt sich bei Säuglingen an den Fontanellen Liquor entnehmen, da sich der Liquorraum unmittelbar unter den Fontanellen befindet.
  5. Fonticulus posterior ist die kleine Fontanelle.
  1. Die vordere Fontanelle verschließt sich im 2. Lebensjahr.
  2. Die Hinterhauptsfontanelle wird vom Os temporale und Os occipitale begrenzt.
  3. Die Sutura coronalis ist die Schädelnaht zwischen Os parietale und Os occipitale.
  4. Die wichtigste Fontanelle ist die Fonticulus sphenoidalis.
  5. Die Hinterhaupts-Fontanelle ist größer als die vordere Fontanelle
  1. Der Fonticulus posterior verschließt sich bereits kurz nach der Geburt.
  2. Der Fonticulus anterior verschließt sich mit Vollendung des 12 Lebensjahres.
  3. Die Sutura sagittalis schließt sich bereits im dritten Lebensmonat.
  4. Von allen der vier Suturen verschließt sich die Sutura coronalis zuerst.
  5. Eine Fontanelle ist schon beim Neugeborenen verschlossen.
  1. Metopismus beschreibt den Prozess der vorzeitigen Nahtverknöcherung.
  2. Möglicher Ort zur Liquorpunktion bei Meningitisverdacht bei Säuglingen ist die vordere Fontanelle.
  3. Die vorzeitige Verknöcherung der Schädelnähte führt zur Deformation des Kopfes.
  4. Der sogenannte Hydrocephalus "Wasserkopf" entsteht, weil Liquor nicht ausreichend abfließen kann und sich dadurch im Schädel sammelt.
  5. Im Falle eines Hydrocephalus kann die Sutura frontalis als Sutura metopica persistieren.
  1. Die Schlundtaschen, sozusagen der innere Pharynxbereich, sind mit Mesoderm überzogen.
  2. Die erste Schlundfurche bildet den äußeren Gehörgang bis zum Trommelfell.
  3. Die anderen Schlundfurchen verschwinden im Laufe der Embryonalentwicklung.
  4. Die Schlundfurchen sind mit Ektoderm überzogen.
  5. Das Trommelfell hat von innen einen entodermalen und von außen einen ektodermalen Überzug.
  1. Lymphknoten
  2. Nerv
  3. Arterie
  4. Muskelanlage
  5. Knorpelspange
  1. Der Steigbügel, Processcus styloideus, Teile des Os hyoideum (Cornus minus) und das Ligamentum stylohyoideum entstehen aus der knorpeligen Anlage des 2. Schlundbogens.
  2. Aus dem 2. Schlundbogen entwickelt sich die Kaumuskulatur.
  3. Die gesamte mimische Muskulatur entwickelt sich aus dem 1. Schlundbogen. Diese wird vom Nervus facialis innerviert.
  4. Die Nervenanlage des 2. Schlundbogens ist der Nervus trigeminus.
  5. Nervus accessorius innerviert nicht Musculus trapezius.
  1. Thymus
  2. Paukenhöhle
  3. C-Zellen der Schilddrüse
  4. Glandula parathyroidea superior
  5. Tonsilla palatina
  1. Nieren
  2. Hoden
  3. Glandula Thyroidea
  4. Ovarien
  5. Herz
  1. Die sogenannte "Hasenspalte" kann pathologisch zwischen Oberkieferwulst und medialem Nasenwulst bestehen bleiben.
  2. Die Mundbucht wird nicht "Stomatodeum" bezeichnet.
  3. Die Lippen-Kiefer-Spalte wird als "Hasenscharte" bezeichnet, wenn sie bis in den Rachen hinein reicht.
  4. Die laterale Nasenwulst bildet das Philtrum.
  5. Die mediale Nasenwulst bildet die Nasenflügel.
  1. Eine Epiduralblutung wird immer durch eine Ruptur der Arteria meningea posterior verursacht.
  2. Die Wiederspiegelung des Sinus sagittalis superior ist im Schädeldach zu finden.
  3. Pacchionische Granulationen sind kleine Wülste entlang des Sinus sagittalis superior. Hier wird der Liquor resorbiert.
  4. Die Arteria meningea media liegt so dicht am Schädeldach, dass sie bei einem Sturz rupturieren kann.
  5. Im Schädeldach befinden sich Impressionen der Granulationes arachnoidea.
  1. Unterhalb der Sutura lambdoidea
  2. Oberhalb der Sutura lambdoidea
  3. Eher am Os parietale
  4. Kann nur auf dem Os parietale gefunden werden
  5. Anterior zum Os temporale
  1. Eine Leitstruktur der Fossa pterygopalatina (Flügelgaumengrube) ist das Foramen rotundum.
  2. Die Fissura infraorbitalis ist keine Leitstruktur der Flügelgaumengrube.
  3. Die Flügelgaumengrube liegt unmittelbar hinter dem Os zygomaticum.
  4. Der harte Gaumen besteht aus Anteilen der Maxilla und aus dem Os sphenoidale.
  1. Ggl. pterygopalatinum, Endäste der Arteria maxillaris, Nervus maxillaris
  2. Endäste der Arteria maxillaris, Ggl. pterygopalatinum, Nervus petrosus profundus
  3. Ggl. pterygopalatinum, Arteria palatinus minor, Nervus palatinus minor
  4. Nervus maxillaris, Ggl. pterygopalatinum, Arteria palatinus major
  5. Endäste der Arteria maxillaris, Nervus maxillaris, Arteria palatina descendens
  1. Musculus levator veli palatini
  2. Os incisivum
  3. Lamina horizontalis ossis palatini
  4. Processus palatini maxillae
  5. Canalis incisivus
  1. Nervus nasopalatinus
  2. Nervus maxillaris
  3. Nervus petrosus major
  4. Nervus palatinus major
  5. Nervus petrosus profundus
  1. Die Arteria palatina ascendens entspringt aus der Arteria facilais.
  2. Die Arteria palatina descendens entspringt aus der Arteria carotis externa.
  3. Die Arteria pharyngea ascendens entspringt aus der Arteria maxillaris.
  4. Die Arteria palatina ascendens entspringt aus der Arteria carotis externa.
  5. Die Arteria pharyngea ascendens entspringt aus der Arteria facialis.

Dozent des Vortrages Archiv-Entwicklung von Kopf, Hals und knöcherne Anteile des Schädels

Dr. rer. nat. Dorothee Krause-Finkeldey

Dr. rer. nat. Dorothee Krause-Finkeldey

Dr. rer. nat. Dorothee Krause-Finkeldey studierte von 1977-84 Biologie (Abschluss Diplom) an der Ruhr-Universität Bochum (RUB)
Bis Ende 1984 arbeitete sie als wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Tierphysiologie der RUB. Und von 1985-88 als wissenschaftliche Angestellte am Institut für Anatomie des Uniklinikums Essen.
Von 1989-97 war die als akademische Rätin a.Z. am Institut für Anatomie der Universität aktiv, wo sie 1990 zum Dr. rer. nat. promovierte.
Seit 1997ist sie wissenschaftliche Assistentin und Angestellte am Institut für Neuroanatomie und Molekulare Hirnforschung der RUB und sammelt Lehrerfahrung in allen Bereichen der Anatomie für Human- und Zahnmediziner.

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