Sozialstrukturelle & Sozialdemographische Determinanten des Lebenslaufs von PD Dr. rer. medic. Sven Benson

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Über den Vortrag

1.4.9 Soziodemographische Determinanten: Im ersten Teil werden grundlegende demographische Begriffe vermittelt, wobei Kennwerte zu Geburt, Krankheit und Tod im Vordergrund stehen. Daneben sind insbesondere die Aspekte des Demographischen Altern und die Theorien zur demographischen Entwicklung von Bedeutung. 1.4.10 Sozialstrukturelle Determinanten: Dieses Kapitel erläutert Begriffe zu sozialen Gruppen, sozialer Schicht und sozialer Mobilität, die im Zusammenhang von Gesundheit und Krankheit von Bedeutung sein können.

Der Vortrag „Sozialstrukturelle & Sozialdemographische Determinanten des Lebenslaufs“ von PD Dr. rer. medic. Sven Benson ist Bestandteil des Kurses „Psychologie und Soziologie für Mediziner“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • 1.4.9 Soziodemographische Determinanten
  • Bevölkerungsbewegung
  • Nettoreproduktionsziffer
  • Morbidität, Prävalenz, Inzidenz
  • Mortalität
  • Demographisches Altern
  • 1.4.10 Sozialstrukturelle Determinanten
  • Schichtspezifisches Verhalten
  • Soziale Schicht, Meritokratische Triade
  • Soziale Mobilität

Quiz zum Vortrag

  1. Künstliche Bevölkerungsbewegung
  2. Globalisierung
  3. Rektangulisierung
  4. Rohe Bevölkerungszunahme
  5. Migrationsquote
  1. Altersspezifische Sterbeziffer
  2. Durchschnittliche Lebenserwartung
  3. Morbidität
  4. Rohe Sterbeziffer
  5. Natürliche Bevölkerungsbewegung
  1. Zahl der Erwerbspersonen auf die erwerbsfähige Bevölkerung
  2. Zahl der Erwerbspersonen auf die gesamte Bevölkerung.
  3. Zahl der Erwerbspersonen auf 1000 Einwohner
  4. Zahl der Erwerbspersonen auf die mittlere Bevölkerung, in einem bestimmten Zeitraum
  5. Zahl der Erwerbspersonen in einem bestimmten Zeitraum.
  1. Einkommendisparität
  2. Relative Deprivation
  3. Demografischer Übergang
  4. Rektangularisierung
  5. Statusinkonsistenz
  1. Höheres Durchschnittsalter
  2. Höhere Lebenserwartung
  3. Geringe Säuglingssterberate
  4. Lebenstage in Krankheit sinken
  5. Lebenstage in Gesundheit steigen
  1. Der Altenquotient steigt.
  2. Die Morbiditätsstruktur wandelt sich.
  3. Es findet ein Wandel der Volkskrankheiten statt.
  4. Die Zahl der Infektionen als Todesursache nimmt ab.
  5. Die durchschnittliche Lebenserwartung steigt.
  1. Die Sterberate steigt
  2. Die durchschnittliche Lebenserwartung steigt
  3. Die Geburtenrate sinkt
  4. Die Bevölkerung wächst gar nicht mehr oder schrumpft sogar
  5. Die Säuglingssterberate sinkt
  1. ...in einem bestimmten Zeitraum neu auftraten.
  2. ...zum Erhebungszeitpunkt schon bestanden.
  3. ...vor dem Erhebungszeitpunkt geheilt wurden.
  4. ...zum Tod eines Patienten/einer Patientin führten.
  5. ...während des Erhebungszeitpunktes bereits bestanden.
  1. Multimorbidität: gleichzeitiges Bestehen mehrerer behandlungsbedürftiger Erkrankungen.
  2. Epidemiologische Transition: Wandel der „Volkskrankheiten“ von Infektions- zu chronisch-degenerativen Erkrankungen.
  3. Kompression der Morbidität: Zunahme der behinderungsfreien Lebenszeit.
  4. Demographisches Altern: abnehmende Geburtenzahl bei reduzierter Überlebenszeit.
  1. Relative Deprivation
  2. Einkommensdisparität
  3. Inklusion
  4. Meritokratische Triade
  5. Statusinkonsistenz
  1. Inter-Generationen-Mobilität
  2. Statuskristallisation
  3. horizontale Mobilität
  4. Inter-Rollenkonflikt
  5. Rollendiktat
  1. Meritokratische Triade
  2. Statuskonsistenz
  3. Soziale Schicht
  4. Sozialprestige
  5. Sozialindikator-Triade
  1. Intergenerative Mobilität bezeichnet soziale Auf- oder Abstiegsprozesse zwischen Eltern und Kindern.
  2. Im Unterschied zu modernen Gesellschaften sind frühere Gesellschaftsformen oft durch eine geringe soziale Mobilität charakterisiert.
  3. Ändert sich der Beruf einer Person, jedoch nicht der entsprechende soziale Status, spricht man von vertikaler Mobilität
  4. Statuskonsistenz bezeichnet, dass eine Person hinsichtlich unterschiedlicher Statusmerkmale unterschiedlich anzusiedeln ist.
  5. In modernen Gesellschaften ist Bildung nicht mehr zur Operationalisierung der sozialen Schicht geeignet.
  1. Der Lehrer muss einen Konflikt austragen, der die verschiedenen Erwartungen an seine Rolle betrifft.
  2. Der Lehrer hat ein zu geringes Selbstwirksamkeitserwarten.
  3. Der Lehrer muss es schaffen, die verschiedenen Rollen in seinem Leben miteinander zu vereinbaren, um den Konflikt zu lösen.
  4. Der Lehrer hat sich nicht normkonform verhalten und wird nun sanktioniert.
  5. Der Lehrer unterliegt offenbar einer schlechten Rollendifferenzierung an der Schule.
  1. Intrarollenkonflikt- Ein Student, der auch Leistungssportler ist, fühlt sich überfordert beide Aspekte seines Lebens zu vereinen
  2. Rollendistanz- Ein Psychologe macht gern Witze darüber, dass er ja gar kein richtiger "Doktor" sei
  3. Rollenkonformität- Ein junger Assistenzarzt gibt sich sehr viel müde, empathisch gegenüber seinen Patienten zu sein
  4. Informelle Rolle- Der entfernte Onkel ist bei allen Familienmitgliedern als Miesepeter bekannt
  5. Informelle Gruppe- Eine Gruppe Backpacker hat sich in einem Hostel kennengelernt und reist nun zusammen
  1. Statusinkonsistenz
  2. Relative Deprivation
  3. Strukturelle Deprivation
  4. Einkommensdisparität
  5. Statuskristallisation
  1. Ein Stadtbezirk in dem vornehmlich die Sprache der dort vorherrschenden Migrantengruppe gesprochen wird, ist am ehesten ein Beisiel für Marginalisierung.
  2. Die meisten Berufe gibt es heute im tertiären Sektor.
  3. Bei einer gelungenen Integration hat das Individuum noch Kontakt zu seiner Herkunftskultur.
  4. Die Berufliche Position ist nicht allein entscheidend für die Zuordnung der sozialen Schicht.
  5. Bei horizontaler sozialer Mobilität, bleibt der Status gleich.

Dozent des Vortrages Sozialstrukturelle & Sozialdemographische Determinanten des Lebenslaufs

PD Dr. rer. medic. Sven Benson

PD Dr. rer. medic. Sven Benson

Prof. Dr. Sven Benson unterrichtet das Fach Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie. Er studierte von 1997 bis 2003 Psychologie an der Universität Trier. Seit 2004 ist er in der Forschung und Lehre am Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensimmunbiologie am Universitätsklinikum in Essen tätig. 2008 promovierte er zum Dr. rer. medic, 2013 erfolgte die Habilitation im Fach "Medizinische Psychologie". 2015 verlieh ihm die Med. Fakultät der Universität Duisburg-Essen den Titel "außerplanmäßiger Professor".

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