Herz-Erregungsbildungs- und -leitungssystem, veg. Inn., EKG, Rhythmusstörungen, Dermatom & Head-Zone von Dr. med. Steffen-Boris Wirth (1)

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Herz-Erregungsbildungs- und -leitungssystem, veg. Inn., EKG, Rhythmusstörungen, Dermatom & Head-Zone“ von Dr. med. Steffen-Boris Wirth (1) ist Bestandteil des Kurses „Herz“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Herz-Erregungsbildungs- und leitungssystem
  • Herzskelett und Herzklappen
  • Innervation
  • Atriale Internodal-Bündel
  • HIS-Bündel
  • EKG
  • Klinik
  • Herz und Head-Zone

Quiz zum Vortrag

  1. Mm. pectinati
  2. Tawara-Schenkel
  3. Nodus sinuatrialis
  4. Nodus atrioventricularis
  5. Fasciculus atrioventricularis
  1. His-Bündel
  2. Mm. papillares
  3. Mm. cardiaci
  4. Crus dextrum Erregungsleitungssystems
  5. Mm. atrioventriculares
  1. Das Herz besitzt nur motorische und vegetative Innervation.
  2. Eine erhöhte vagaler Innervation führt zu negativer Chrono- und Dromotropie.
  3. Das Herz ist über spezielle Presso- und Chemorezeptoren an der Blutdruckregulation beteiligt.
  4. Die Nn. cardiaci sind sympathischer und die Rr. cardiaci parasympathischer Qualität.
  5. Die Nn. cardiaci thoracici kommen vorwiegend aus den Rückenmarksegmenten Th2-4.
  1. Die sympathischen Neurone im Cornu lateralis medullae spinalis ziehen als Axone über das Hinterhorn in die Spinalnerven und von dort über den Nervus communicans albus zum Grenzstrang.
  2. Bei einer Stellatumblockade kommt es zur klassischen Horner-Trias, bestehend aus Ptosis, Miosis und Enophthalmus.
  3. Die Umschaltung der sympathischen Fasern des Herzens von prä- auf postganglionär erfolgt in den Halsganglien, sowie im Ganglion stellatum.
  4. Die parasympathischen Fasern des N. vagus haben ihre Zelleiber in den vagalen Ganglia superius und inferius und werden erst herznah im Plexu cardiacus auf postganglionär umgeschaltet.
  5. Der Parasympathicus übt v.a. Einfluss auf die Vorhöfe und herzbasisnahen Strukturen aus, wobei der rechte N. vagus vorrangig den Sinusknoten und der Linke den AV-Knoten innerviert.
  1. Morphologisch nicht nachweisbar
  2. Histologisch gut von Kardiomyozyten differenzierbar
  3. Etwa gleich groß
  4. Fehlen von gap junctions
  5. Lage hinter dem AV-Knoten
  1. 40-60/min
  2. 60-80/min
  3. 80-100/min
  4. 20-30/min
  5. 30-40/min
  1. Trabecula septomarginalis
  2. Crista terminalis
  3. Septum interatriale
  4. Mm. pectinati
  5. Infundibulum cordis
  1. Das Crus sinistrum des His-Bündels teilt sich in seinem Verlauf in zwei Faszikel und zieht dann als Purkinje-Fasern zum Arbeitsmyokard des linken Ventrikels.
  2. Die Rami subendocardiales sind spezialisierte Muskelzellen mit reichlich Glykogen, die an letzter Stelle im Erregungsbildungs- und -leitungssystem eine spontane Depolarisation durchführen können.
  3. Ein Ausfall des Sinusknotens, der mit einer Freuquenz von 60-80/min primärer Schrittmacher ist, wird durch Übernahme der spontanen Depolarisation durch den AV-Knoten kompensiert.
  4. Als Connexine bzw. Gap junctions werden die Verbindungen der Kardiomyozyten bezeichnet, die eine elektrische Signalweiterleitung begünstigen und so das Arbeitsmyokard zu einer funktionellen Einheit machen.
  5. Die atrialen Internodalbündel werden als Bachmann-, Wenkebach- und Thorelbündel bezeichnet und sind allesamt morphologisch nicht nachweisbar.
  1. AV-Knoten
  2. Sinusknoten
  3. Purkinje-Fasern
  4. His-Bündel
  5. Wenkebach-Internodalbündel
  1. Vorhofferregung
  2. Erregungsrückbildung der Kammern
  3. Kammererregung
  4. Erregungsrückbildung der Vorhöfe
  5. Pathologische Welle
  1. A. coronaria dextra
  2. Ramus Circumflexus
  3. A. coronaria sinistra
  4. A. coronaria accessoria
  5. A. pericardiaca
  1. Klinische Symptome treten meist erst nach Zerstörung von mehr als 50% des AV-Knotens auf.
  2. Der AV-Block 2. Grades, auch totaler AV-Block genannt, zeigt im EKG eine von den Vorhöfen volllständig unabhängige Erregung der Kammer.
  3. Bei einem totalen AV-Block übernimmt in den Kammern das his-Bündl mit einer Frequenz von 40-60/min die Schrittmacherfunktion.
  4. Das Wolff-Parkinson-White-Syndrom bezeichnet eine seltene Form der Kammertachykardie.
  5. Bei einem Wolff-Parkinson-White-Syndrom sind Defibrillatoren oder Schrittmacher kontraindiziert.
  1. Th2-Th4
  2. Th1-Th6
  3. C4-Th2
  4. C3/C4
  5. Th2-Th8
  1. Die Head-Zonen entstehen, da im Spinalganglion das 1. gemeinsame Neuron von Schmerzafferenzen der Haut und des Herzens liegt.
  2. Die 1. Neurone aller sensiblen Afferenzen liegen im Spinalganglion.
  3. Durch die Verbindung von N. cutaneus brachii medialis und den Nn. intercostales Th3/4 auf der linkeen Seite (über Nn. intercosto-brachiales) kommt es bei einem Herzinfarkt häufig zu in den Arm ausstrahlenden Schmerzen.
  4. Die Viszeroafferenzen des Herzen und die Somatoafferenzen der Haut im Bereich Th2-4 verlaufen im Rückenmark gemeinsam zum Großhirn.
  5. Die Afferenzen von Herz und Haut gelangen über das Hinterhorn in die Medulla spinalis.

Dozent des Vortrages Herz-Erregungsbildungs- und -leitungssystem, veg. Inn., EKG, Rhythmusstörungen, Dermatom & Head-Zone

Dr. med. Steffen-Boris Wirth (1)

Dr. med. Steffen-Boris Wirth (1)

UNI-Dozent Dr. med. Steffen-Boris Wirth ist Facharzt für Anatomie und Dozent für Anatomie am MaReCuM (Mannheimer Reformiertes Curriculum für Medizin) der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg. Er studierte Biologie sowie Chemie auf Diplom und Lehramt, später Humanmedizin. Zudem hat er als Neurologe an einer Uniklinik gearbeitet. Mit seinen anschaulichen und deutschlandweit bekannten Repetitorien begeistert er nicht nur Medizinstudenten, sondern auch angehende Fachärzte und gestandene Mediziner. Anatomie lebendig und verständlich unterrichten ist seine Mission, welche er nun auch als Online-Repetitorium anbietet.

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