Datenquellen und Datenerhebung in der Psychologie von Dr. Gerlind Pracht

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Datenquellen und Datenerhebung in der Psychologie“ von Dr. Gerlind Pracht ist Bestandteil des Kurses „Einführung in die Psychologie“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Datenerhebungsmethoden
  • Biographische Daten und Aktuardaten
  • Verhaltensspuren
  • Verhaltensbeobachtung
  • Verhaltensbeurteilung
  • Ausdrucksverhalten
  • Interview
  • Projektive Tests
  • Fragebogen
  • Objektive Tests
  • Psychophysiologische Diagnostik

Quiz zum Vortrag

  1. Konstruktvalidität
  2. Datenmodalität
  3. Erfassbare Varianz
  4. Reaktionsobjektivität
  5. jede der genannten Antwortmöglichkeiten trifft zu
  1. Das Operationalisieren erfolgt losgelöst von Validität, Objektivität und Reliabilität.
  2. Die Operationalisierung bezieht sich auf die Messung des hypothetischen Konstruktes.
  3. Beim Operationalisieren werden Beobachtungs- und Messvorschriften zur Erfassung von Indikatoren festgelegt.
  4. Die Operationalisierung dient später dem Rückschluss auf das Konstrukt, ausgehend von den gemessenen Werten.
  5. Die Operationalisierung erfolgt über den Einsatz verschiedener Datenerhebungsinstrumente.
  1. Die Erhebung biographischer Daten bedarf einer psychophysiologischen Datenerfassung.
  2. Es werden sozio-demographische Daten erhoben.
  3. Die Erhebung der Daten erfolgt durch spezielle biographische Fragebögen oder bestehende Aktenquellen.
  4. Biographische Daten können im Feld erfasst werden.
  5. Biographische Daten gelten als reaktionsobjektiv.
  1. Die Verhaltensbeobachtung ist in keinem Fall als reaktionsobjektives Verfahren anzusehen, da jede Situation massiv von Störgrößen beeinflusst werden kann.
  2. Verhaltensbeobachtung gilt bei standardisierter Form als "Königsweg" der Psychodiagnostik.
  3. Verhaltensbeobachtung soll alle visuell und akustisch wahrnehmbaren Aktivitäten und Veränderungen des Zustands einer Person erfassen.
  4. Verhaltensbeobachtung bezieht sich auf aktuelles Verhalten.
  5. Eine verdeckte Fremdbeobachtung kann einer Adaptation des Verhatens bedingt durch soziale Erwünschtheit entgegenwirken.
  1. Verhaltensbeurteilung
  2. Verhaltensspuren
  3. Biographische Daten & Aktuardaten
  4. Verhaltensbeobachtung
  5. Ausdrucksverhalten
  1. Projektive Tests werden in Feldstudien durchgeführt.
  2. Im Rahmen es projektiven Tests wird dem Probanden mehrdeutiges Reizmaterial dargeboten.
  3. Projektive Tests stammen auf dem Kontext der Psychoanalyse.
  4. Die Gütekriterien bleiben bei projektiven Tests meist unerfüllt.
  5. Beispiele für projektive Tests sind u.a. der thematische Apperzeptionstest und der Rorschach-Test.
  1. wiederholte Testteilnahmen
  2. Asynchronität
  3. Alokalität
  4. Automatisierbarkeit
  5. Ökonomie

Dozent des Vortrages Datenquellen und Datenerhebung in der Psychologie

Dr. Gerlind Pracht

Dr. Gerlind Pracht

Dr. Gerlind Pracht ist Arbeits- und Organisationspsychologin aus Minden. Als Orthoptistin besitzt sie eine mehr als 10-jährige Berufserfahrung. Die Mutter zweier Kinder studierte Psychologie, an der FernUniversität Hagen mit den Nebenfächern Erziehungs- und Rechtswissenschaft und schloss dieses erfolgreich mit dem Magister Artium ab. Aktuell arbeitet sie in der virtuellen Fernlehre an der FernUniversität Hagen im Bachelorstudiengang B. Sc. Psychologie. Freiberuflich liegt ihr Tätigkeitsspektrum im Bereich (Online)Coaching, Training, Beratung und Moderation sowie Betriebliches Gesundheitsmanagement und Führung. Die Themen ‚Stressbewältigung für verschiedene Zielgruppen‘ und ‚Entwicklung von Stressmanagement-Training und Online-Coaching‘ sind ihre ausgewiesenen Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte. Gerlind Pracht ist Mitglied im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP). Weiter Informationen finden Sie hier: http://www.gerlind-pracht.de

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Auszüge aus dem Begleitmaterial

... Idealtypischer Ablauf einer empirischen Untersuchung. 1.Wahl einer Forschungsfragestellung. 2.Theoretische Einbettung und Ableitung ...

... von Indikatoren, die Rückschlusse auf das Konstrukt erlauben und direkt beobachtbar sind. Operationalisierung bietet vielfältige Möglichkeiten und erfolgt ...

... der Datenquellen nach drei Kriterien (Pawlik, 2006, S. 578). 1.Datenmodalität: mentale Repräsentationen des Erleben und ...

... 4. Verhaltensbeurteilung 5. Ausdrucksverhalten 6. Interview 7. Projektive Tests 8. ...

... reaktionsobjektiv erfasst werden können, z.B. Alter, Geschlecht, Familienstand, Beruf. Weitere objektive Daten zur Lebensgeschichte, Schul- und Berufsbildung, ...

... Erfassung von Verhalten. Psychophysiologische Datenerfassung. Erfassbare Varianz: Labor, Feld ...

... Nachwirkungen menschlichen Verhaltens. Beobachtbar am äußeren Erscheinungsbild (z.B. Schwitzen, Turnschuhe, aus dem Wald kommen ...

... direkte Erfassung von Verhalten. Psychophysiologische Datenerfassung. Erfassbare Varianz: Labor ...

... standardisierter Form, alle visuell und akustisch wahrnehmbaren Aktivitäten und Veränderungen des Zustands einer Person. Körperbewegungen, Laut- und Sprachäußerungen, ...

... direkte Erfassung von Verhalten. Psychophysiologische Datenerfassung. Erfassbare Varianz: Labor ...

... und summarische Einschätzungen und Bewertungen der Häufigkeit, Intensität und Ausprägungsform des Verhaltens (eigenes oder Fremdes). Einschätzung basiert auf ...

... direkte Erfassung von Verhalten. Psychophysiologische Datenerfassung. Erfassbare Varianz: Labor ...

... Verhaltensbeobachtung, - beurteilung. Erfassung von Variationen der Mimik, Stimme, Sprechweise, Ganzkörpermotorik, in denen sich Stimmungen, Emotionen äußern. Handschrift ...

... direkte Erfassung von Verhalten. Psychophysiologische Datenerfassung. Verfassbare Varianz: Labor ...

... Psychodiagnostik. Häufigstes Instrument in der Diagnostik. Zielgerichtete mündliche Kommunikation zwischen einem/mehreren Befragern und einem/mehreren Befragten mit dem Ziel, Informa- ...

... Erfassung von Verhalten (nur bedingt). Psychophysiologische Datenerfassung. Erfassbare Varianz: ...

... Projektive Tests. Vorgabe mehrdeutigen Reizmaterials. Anschließende Bearbeitung (Interpretation, Ergänzung, Gestaltung) durch den Probanden ...

... direkte Erfassung von Verhalten. Psychophysiologische Datenerfassung. Erfassbare Varianz: Labor ...

... festgelegte Antwortoptionen auf klar vorgegebene Fragen oder Fragestellungen angekreuzt werden, zu Beginn kurze Instruktion und kurzes Beispiel-Item geschlossene anstatt ...

... von Verhalten (nur bedingt). Psychophysiologische Datenerfassung. Erfassbare Varianz: Labor, Feld ...

... von (Leistungs-) Aufgaben, über die eine Verhaltensstichprobe der untersuchten Person im interessierenden Merkmal erhoben und ausgewertet wird, z. B. Intelligenztests, Aufmerksamkeitstests. Verfahren, ...

... direkte Erfassung von Verhalten.Psychophysiologische Datenerfassung.Erfassbare Varianz: Labor ...

... des Erlebens und Verhaltens kovariieren mit Organismus-Variablen, Rückschlüsse auf psychische Funktionen. Messung physiologischer Kennwerte, z.B. Blutdruck, Hirnaktivität… ...

... direkte Erfassung von Verhalten.Psychophysiologische Datenerfassung.Erfassbare Varianz: Labor ...

... Datenerhebungsmethoden 27, erfassbare Varianz: Labor, Feld und Internet. Vorteile ...

... Methodeneinsatz und Triangulation zur Kompensation von Schwächen durch Stärken anderer Methoden ...