Chronisch entzündliche Darmerkrankungen - Diagnostik von PD Dr. Michael Hocke

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Chronisch entzündliche Darmerkrankungen - Diagnostik“ von PD Dr. Michael Hocke ist Bestandteil des Kurses „Gastroenterologie“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • CED - Diagnostik
  • Pathologie und Diagnose
  • Endoskopische Darstellungen
  • Diagnostischer Ultraschall
  • Fallbeispiel
  • Tumorvorsorge

Quiz zum Vortrag

  1. Die Ausbreitung erfolgt diskontinuierlich.
  2. Das Rektum ist stets betroffen.
  3. Es ist nur die Tunica mucosa befallen.
  4. Nur selten ist das Ileum betroffen.
  5. Die eigentliche Organausbreitung beschränkt sich auf den Dünndarm.
  1. beginnt immer im Rektum.
  2. neigt zu organübergreifender Fistelbildung.
  3. breitet sich diskontinuierlich aus.
  4. befällt in 50% der Fälle das terminale Ileum.
  5. beschränkt sich selten auf das Kolon.
  1. Epitheloidzellgranulome
  2. Kryptenabszesse
  3. Subepitheliale kollagene Verdickung
  4. Zottenatrophie
  5. Fibrinöse Pseudomembranen
  1. Blutig-schleimige Diarrhö
  2. Fisteln
  3. Temperaturerhöhung
  4. Tastbare Resistenz im rechten Unterbauch
  5. Anorektale Abszesse
  1. Malabsorptionssyndrom
  2. Massive Blutung
  3. Kolorektales Karzinoms
  4. Toxisches Megakolon
  5. Wachstumsstörungen bei Manifestation im Kindesalter
  1. Alle Antworten sind richtig.
  2. Infektion mit Yersinien
  3. Infektion mit Campylobacter
  4. Darmtuberkulose
  5. M. Crohn
  1. Schneckenspur-Ulzerationen
  2. Kontinuierlich entzündlich gerötete Kolonschleimhaut
  3. Prominente Gefäßzeichnung
  4. Haustrenverlust
  5. Vergröberte Faltenbildung (Riesenfalten) im Magen
  1. Eine Fistel wird als komplett bezeichnet, wenn sie nur ein Ostium besitzt.
  2. Analfisteln sind oft Erstsymptom des Morbus Crohn.
  3. Im Ultraschall lassen sich Fisteln durch Luftanreicherung in den Fistelstraßen gut darstellen.
  4. Im Gegensatz zum M. Crohn kommen Fisteln bei der Colitis ulcerosa praktisch nicht vor, da die Erkrankung auf die Schleimhaut beschränkt bleibt.
  5. Konservativ werden Fisteln mit TNF-alpha-Antagonisten behandelt.
  1. Das Kokarden-Phänomen im Ultraschall ist pathognomonisch für eine Appendizitis.
  2. Rekto-vaginale-Fisteln können durch einen perianalen Ultraschall (PAUS) dargestellt werden.
  3. Die Einschätzung der Entzündungsaktivität anhand der Darstellung der Darmvaskularisation ist für die Colitis ulcerosa eher geeignet als für den Morbus Crohn.
  4. In der Darstellung bauchwandnaher Mikroabszesse ist der Ultraschall anderen radiologischen Darstellungsformen überlegen.
  5. Der Ultraschall ist geeignet, eine Aussage zur Entzündungsaktivität von Stenosen im Rahmen eines Morbus Crohn zu treffen.
  1. Es tritt als Komplikation häufiger beim M. Crohn auf als bei der Colitis ulcerosa.
  2. Therapeutisch kommen neben einer gezielten Antibiose Prednisolon und ggf. Ciclosporin zum Einsatz.
  3. Das Kolon dilatiert auf > 8cm.
  4. Häufig kommt es neben einem paralytischen Ileus zur Durchwanderungsperitonitis.
  5. Die Letalität beträgt bei Perforation unbehandelt > 50%.
  1. Malabsorbtionssyndrom
  2. Primär sklerosierende Cholangitis
  3. Pyoderma gangraenosum
  4. Sakroiliitis
  5. Erythema nodosum
  1. Bei gleichzeitig bestehender primär sklerosierender Cholangitis (PSC) ist das Risiko für ein späteres Hepatozelluläres Karzinom (HCC) bei der Colitis ulcerosa erhöht.
  2. Nach Diagnosestellung der Colitis ulcerosa wird eine Koloskopie nach weiteren zehn Jahren empfohlen.
  3. Wenn die Erstdiagnose der chronisch entzündlichen Erkrankung über zehn Jahre zurückliegt, sollte jährlich eine koloskopische Kontrolle außerhalb des akuten Schubes erfolgen.
  4. Die Mesalazin-Langzeittherapie kann eine Reduktion des Karzinomrisikos bei Colitis ulcerosa um 75% bewirken.
  5. Beim M. Crohn ist das Risiko für Fistelkarzinome besonders hoch, wenn das Kolon stark betroffen ist und langjährig Fisteln bestehen.

Dozent des Vortrages Chronisch entzündliche Darmerkrankungen - Diagnostik

PD Dr. Michael Hocke

PD Dr. Michael Hocke

PD Dr. med.habil. Michael Hocke studierte von 1988 bis 1994 in Jena Medizin und spezialisierte sich auf dem Gebiet der Gastroenterologie (Magen-Darm-Erkrankungen). Von 2004 an bis 2008 leitete der promovierte Mediziner in Jena die Internistische und Chirugische Endoskopie. Er ist Chefarzt der Klinik für Innere Medizin II im Klinikum Meiningen und war viele Jahre Sekretär der Gesellschaft für Innere Medizin Thüringens.

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