Psychologische Paradigmen im 20. Jh.: Behaviorismus von Dr. Gerlind Pracht

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Psychologische Paradigmen im 20. Jh.: Behaviorismus“ von Dr. Gerlind Pracht ist Bestandteil des Kurses „Einführung in die Psychologie“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Zentrale Forschungsfragen und Konstrukte
  • Klassischer Behaviorismus
  • Methodologischer Behaviorismus
  • Neo Behaviorismus
  • Sozial-kognitive Lerntheorien
  • Würdigung und Kritik

Quiz zum Vortrag

  1. Reifung
  2. Kontiguität
  3. Kontingenz
  4. Klassisches Konditionieren
  5. SR-Theorie
  1. Gelernt wird eine konditionierte Reaktion, die durch einen konditionierten, vormals neutralen Reiz ausgelöst wird.
  2. Klassisches Konditionieren wird synonym auch als Verstärkungslernen bezeichnet.
  3. Gelernt wird eine unkonditionierte Reaktion, die durch einen konditionierten Reiz ausgelöst wird.
  4. Gelernt wird eine konditionierte Reaktion, die durch einen unkonditionierten Reiz ausgelöst wird.
  5. Die gemeinsame Darbietung von unkonditioniertem und neutralem Stimulus heißt Kontingenz.
  1. Positive Verstärkung erhöht laut Kontingenz-Schema die Reaktions- bzw. Auftretenswahrscheinlichkeit eines bestimmten Verhaltens.
  2. Organismen lernen beim operanten Konditionieren in Abhängigkeit von voran gegangenen Reizen ein Verhalten seltener zu zeigen.
  3. Die Kopplung von Verhalten und entsprechenden Konsequenzen wird Kontiguität genannt.
  4. Bestrafung ist laut Kontingenz-Schema die Beseitigung bzw. Vermeidung einer negativen Konsequenz.
  5. Negative Verstärkung verringert laut Kontingenz-Schema die Reaktions- bzw. Auftretenswahrscheinlichkeit eines bestimmten Verhaltens.
  1. Ein Beispiel für die Berücksichtigung der Mediationstheorie im Neo-Behaviorismus ist die Frustrations-Ärger-Aggressions-Theorie.
  2. Der Methodologische Behaviorismus befürwortet den Introspektionismus.
  3. Mentale Begriffe sind über Beobachtungs- und Messvorschriften zu operationalisieren.
  4. Die Kurzbezeichnung für die Berücksichtigung intervenierender Organismusvariablen lautet S-R-Theorie.
  5. Im Rahmen der sozial-kognitiven Lerntheorie werden kognitive Prozesse in dieser Reihenfolge durchlaufen: Aufmerksamkeit - Verstärkung/Motivation - Behalten - Reproduktion.
  1. Beim Lernen am Modell folgen die Ausmerksamkeits- und Behaltensprozesse den Reproduktionsprozessen.
  2. Die Theorie des Modelllernens wurzelt im Behaviorismus.
  3. Grundlage des Lernens sind nicht die auf ein bestimmtes Verhalten folgenden Konsequenzen, sondern das Beobachten und Nachahmen der Handlungen anderer.
  4. Modelllernen ermöglicht das Erlernen komplexer Fähigkeiten, Verhaltenweisen und Einstellungen.
  5. Das Lernen erfolgt durch stellvertretende Verstärkung und Selbstverstärkung.

Dozent des Vortrages Psychologische Paradigmen im 20. Jh.: Behaviorismus

Dr. Gerlind Pracht

Dr. Gerlind Pracht

Dr. Gerlind Pracht ist Arbeits- und Organisationspsychologin aus Minden. Als Orthoptistin besitzt sie eine mehr als 10-jährige Berufserfahrung. Die Mutter zweier Kinder studierte Psychologie, an der FernUniversität Hagen mit den Nebenfächern Erziehungs- und Rechtswissenschaft und schloss dieses erfolgreich mit dem Magister Artium ab. Aktuell arbeitet sie in der virtuellen Fernlehre an der FernUniversität Hagen im Bachelorstudiengang B. Sc. Psychologie. Freiberuflich liegt ihr Tätigkeitsspektrum im Bereich (Online)Coaching, Training, Beratung und Moderation sowie Betriebliches Gesundheitsmanagement und Führung. Die Themen ‚Stressbewältigung für verschiedene Zielgruppen‘ und ‚Entwicklung von Stressmanagement-Training und Online-Coaching‘ sind ihre ausgewiesenen Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte. Gerlind Pracht ist Mitglied im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP). Weiter Informationen finden Sie hier: http://www.gerlind-pracht.de

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Auszüge aus dem Begleitmaterial

... Reaktionen bei Menschen und Tieren. Ablehnung des mentalen Vokabulars (Seele, Bewusstsein, Geist, Erleben) Leugnung innerer Prozesse, Verhaltenszerlegung in molekulare Einheiten im ...

... Lernen meint Aufbau und Veränderung kognitiver Strukturen. Unterschiede Lernen und Wissenserwerb. Lernen zentral für das Überleben des Menschen ...

... (unkonditionierten) Reiz ausgelöst wird, auf (zunächst neutrale) andere Reize auszudehnen Watson „Kleiner Albert“ (Douglas Merritte) Ratte (NS) keine Furchtreaktion ...

... Kontingenz von Verhalten und nachfolgendem Reiz. Klassische Experimente: Ratten in der Skinner-Box (Operant conditioning chamber) ...

... Schulen und Strömungen im 20 Jh. Klassischer Behaviorismus Darbietung Beseitigung/Vermeidung positive Konsequenz/ Verstärker: C+ ...

... Übersetzen mentaler Begriffe und Behauptungen über Psychisches in objektive Beobachtungs- und Messvorschriften (Operationalisierung) Dr. Gerlind ...

... Tolmans Zeichen-Gestalt-Theorie: cognitive map; molares Verhalten = größere Verhaltenseinheiten, wie Gestalten. Übergänge ...

... Reiz-Reaktions-Verbindungen – Modell kein Reiz. Lernen durch stellvertretende Verstärkung und Selbstverstärkung Dr. Gerlind Pracht | Psychologische Schulen und Strömungen im 20 Jh. Sozial-kognitive ...

... 1)Aneignungsphase a) Aufmerksamkeitsprozesse b) Behaltensprozesse 2)Ausführungsphase a) Reproduktionsprozesse b) Verstärkungs- u. Motivationsprozesse ...

... Schärfung des Methodenbewusstseins (Beobachtbarkeit, Objektivität, Replizierbarkeit). Verhalten als Gegenstand der Psychologie. Lerntheorien empirisch gut validierte Theorien der Psychologie ...