Young Professionals sind Berufseinsteiger, die einen Abschluss an einer Hochschule absolviert haben. Sie verfügen bereits über 1–2 Jahre Berufserfahrung und zeichnen sich insbesondere durch ihre hohe Flexibilität und Leistungsbereitschaft aus. Aufgrund dieser Eigenschaften sind sie auf dem Stellenmarkt hart umkämpft. Wir geben Ihnen deshalb 7 Tipps, wie Sie Young Professionals langfristig an Ihr Unternehmen binden können.
Tipp: Wollen Sie die Weiterbildungskosten in Ihrem Unternehmen reduzieren? Dann informieren Sie sich über unsere Online-Weiterbildungsangebote und fordern Sie eine kostenlose Live-Demo an.

I want you for the job

Bild: “Uncle Sam I Want You – Poster Illustration” von DonkeyHotey. Lizenz: CC BY2.0


Tipp 1: Stellen Sie möglichst früh Kontakt her!

Wer zu spät kommt, verpasst das Beste. Dieses Sprichwort gilt auch für die Kontaktaufnahme zu Young Professionals. Seien Sie mit Ihrem Unternehmen deshalb schon auf Studienveranstaltungen von Universitäten oder Fachhochschulen präsent. Hier entstehen wertvolle Kontakte zu angehenden Absolventen, denn Sie bleiben ihnen für spätere Bewerbungen im Hinterkopf.

Sie können ebenfalls aktiv mit ihnen in Kontakt treten, indem Sie zum Beispiel Stipendien, Praktika oder Abschlussarbeiten vergeben. So können Sie dafür sorgen, dass die Studierenden ihre ersten beruflichen Erfahrungen in Ihrem Unternehmen sammeln und dieses gleichzeitig in guter Erinnerung behalten. Außerdem sind Sie Ihrer Konkurrenz einen Schritt voraus und haben die Möglichkeit, den Absolventen nach dem Abschluss im Unternehmen zu halten.

Tipp 2: Bieten Sie anspruchsvolle Aufgaben!

Young Professionals sind engagiert und wollen gefordert werden. Unterschätzen Sie ihre Fähigkeiten deshalb nicht und bieten Sie ihnen anspruchsvolle und vielfältige Aufgaben, die sie vor Herausforderungen stellen. Diese werden die Young Professionals mit Sicherheit gut bewältigen, denn sie sind zum einen topmotiviert und verfügen zum anderen über jede Menge präsentem Fachwissen aus dem Studium.

Young Professionals wollen in ihrem Job außerdem die Möglichkeit haben, sich kreativ auszuleben. Seien Sie deshalb offen gegenüber neuen Projektideen und geben sie den jungen Berufseinsteigern die Chance, sich zu beweisen.

Tipp 3: Geben Sie Möglichkeiten zur Weiterbildung!

Ein weiterer Anspruch, den Young Professionals an ihren Arbeitgeber stellen, ist die Möglichkeit zur Weiterbildung. Sie wollen ihre Fähigkeiten stetig ausbauen und sich weiterentwickeln. Sie als Arbeitgeber sollten ihnen deshalb die Möglichkeit dazu geben und Weiterbildungsangebote zur Verfügung stellen.

Bieten Sie deshalb beispielsweise Sprachkurse, IT-Weiterbildungen oder ähnliches an. Im Endeffekt kommt die Weiterbildung Ihrer Mitarbeiter schließlich Ihrem Unternehmen zugute, denn Sie profitieren von den neu gewonnenen Erkenntnissen!

Tipp 4: Zeigen Sie Aufstiegsmöglichkeiten auf!

Young Professionals haben ein großes Ziel: Sie wollen ganz nach oben. Deshalb sind Aufstiegsmöglichkeiten für sie bei einem Job unerlässlich und die Grundvoraussetzung, um einen Job anzunehmen.

Sorgen Sie deshalb dafür, dass Young Professionals im Unternehmen genügend Möglichkeiten haben, auch höhere Positionen zu besetzen. Ohne diese Chance, werden Sie lediglich eine Zwischenstation beim Erklimmen der Karriereleiter sein und können Young Professionals langfristig nicht ans Unternehmen binden.

Tipp 5: Vergüten Sie die Leistungen angemessen!

Young Professionals wissen, was sie können und welchen Mehrwert sie dem Unternehmen bringen. Dafür wollen sie auch angemessen bezahlt werden. Für sie steht das Gehalt zwar nicht an erster Stelle ihrer Prioritätenliste, es ist für die Jobauswahl aber auch nicht vollkommen unerheblich.

Sie sollten deshalb aufgrund der geringen Berufserfahrung keine zu hohen Abstriche beim Gehalt machen, ansonsten wird sich der Bewerber wahrscheinlich für ein anderes Unternehmen entscheiden. Und dieses wird ihn mit offenen Armen – und einem angemessenen Gehalt – willkommen heißen.

Tipp 6: Bieten Sie Flexibilität!

Auch Flexibilität im Job spielt für Young Professionals eine große Rolle. Sie wollen flexible Arbeitszeiten und kein Drama vom Chef, wenn sie mal von zu Hause arbeiten wollen. Lassen sie ihnen deshalb genügend Freiraum, selbst zu entscheiden wann und wo sie arbeiten, solange sie ihren Pflichten nachkommen. Das schafft Vertrauen und eine hohe Zufriedenheit.

Für Young Professionals ist es außerdem von großer Bedeutung, eine ausgeglichene Work-Life-Balance zu haben. Sie sind nicht dazu bereit, ihre komplette Freizeit für den Job zu opfern. Sie wollen neben der Arbeit genügend Zeit für Familie und Freunde haben.

Im Gegenzug ist es für Young Professionals allerdings auch kein Problem, in stressigen Zeiten Überstunden zu leisten, solange dies kein Dauerzustand ist.

Tipp 7: Schaffen Sie ein angenehmes Arbeitsklima!

Ein gutes Betriebsklima zu schaffen, sollte selbstverständlich sein. Young Professionals legen besonders viel Wert auf eine angenehme Atmosphäre bei der Arbeit. Für sie ist es wichtig, ein gutes Verhältnis zu ihren Kollegen und Vorgesetzten zu haben. Young Professionals wollen Spaß an ihrem Job haben und ihn nicht als Pflicht oder Last empfinden.

Ein gutes Arbeitsklima trägt enorm zu ihrer Zufriedenheit und Leistungsbereitschaft bei. Es ist außerdem ein ausschlaggebender Punk bei ihrer Entscheidung, ob sie auf lange Sicht im Unternehmen arbeiten wollen.

Quellen

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/karriere/a-182316.html via Manager-Magazin

http://blog.recrutainment.de/2014/12/01/die-young-professionals-verstehen-ergebnisse-der-neuesten-universum-studie-gastartikel-von-stefan-lake-country-manager-deutschland-bei-universum/ via Blog.Recrutainment

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Ein Gedanke zu „7 Tipps, wie Sie Young Professionals langfristig ans Unternehmen binden

  • Florian Schrupp

    Das sind viele sehr gute Tipps. Ich würde gerne noch folgendes ergänzen: Sorgen Sie dafür, dass das Image Ihres Unternehmens für Young Professionals ansprechend ist. Dazu gehört zum Beispiel ein sauberer, gepflegter Internetauftritt. Auch die Darstellung im Internet durch Bewertungsportale wie Kununu etc. sind ausschlaggebend, ob sich ein junger Bewerber für Ihr Unternehmen oder für den Mitbewerber entscheidet.

    Bieten Sie außerdem Flexibilität im Recruitingprozess an. Viele Bewerber möchten gerne die Abteilung, in der sie arbeiten sollen und die entsprechenden Aufgaben vorab kennen lernen. Gibt es die Möglichkeit für einen Probetag ggf. inklusive eines gemeinsamen Mittagessen?

    Dann sollte die Kommunikation im Bewerbungsprozess kurz gehalten sein. Geben Sie möglichst schnell Feedback, damit Young Professionals wissen, wo sie stehen. Hier müssen insbesondere Recruiter auch ständigen Kontakt zu den Fachabteilungen halten und dort unter Umständen auch mal Druck machen. Je länger ein Unternehmen mit der Entscheidung wartet, deso schneller sind gute Kandidaten anderweitig untergekommen.