Die Social Trends Studienreihe zeigt: Fast 30% aller Frauen und annähernd 38% aller Männer nutzen soziale Netzwerke beruflich. Facebook, Google+, Pinterest, Twitter und Tumblr, LinkedIn und XING sind auch aus dem Arbeitsalltag längst nicht mehr wegzudenken. Mit 80,5% ist Facebook das mit Abstand am häufigsten genutzte soziale Netzwerk. Mit 60,9% folgt auf Platz zwei YouTube, dann mit 28,2% XING auf dem untersten Platz des Treppchens. Google+ und Twitter kommen immerhin noch auf 27,5%, beziehungsweise 23,1%. Warum soziale Netzwerke für Unternehmen wichtig sind, erfahren Sie in folgendem Beitrag.
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Social Media Unternehmen


Soziale Netzwerke prägen das Bild Ihres Unternehmens.

Social Media kann von Firmen für Zwecke wie die Öffentlichkeitsarbeit, Kundenbindung und den Reputationsaufbau genutzt werden. Dennoch widmet sich auf Unternehmensseite bisher nicht einmal die Hälfte diesem Thema: Gerade einmal 38% nutzen die sozialen Medien.

Hier verschenken die Unternehmen Potenzial. Denn auch wenn sie selbst nicht am Geschehen auf den einschlägigen Seiten teilnehmen – ihre Kunden tun es. Und sie schreiben über ihre Erfahrungen und Ansichten zum Unternehmen, tauschen sich aus und prägen damit das Bild der Firma im World Wide Web.

Prägen Sie es lieber selbst! Mit einem gut gepflegten Social-Network-Account kann Ihr Unternehmen sich als kompetenter Ansprechpartner positionieren und die Kommunikation nach eigenen Vorstellungen gestalten. Kunden lassen sich so direkt und mit geringem Zeitaufwand erreichen.

Auch Fragen können entsprechend einfach beantwortet werden. Geschieht das öffentlich, so dass die Antworten für alle Kunden sichtbar sind, minimiert das den Aufwand an dieser Stelle zusätzlich. Auch als Kanal für den Kundensupport sind soziale Netzwerke gut geeignet:

Auf Probleme und Beschwerden kann zügig und gegebenenfalls öffentlich reagiert werden. So unterliegen Sie nicht dem Wohlwollen von Medienorganisationen – Berichterstattung, Vorwürfe und Stellungnahmen sind leichter zu handhaben. Gerade bei unerwünschten Zwischenfällen können Sie schnell reagieren.

Durch Soziale Netzwerke können Sie Kunden gewinnen und binden.

Von einem führenden Unternehmen auf der Höhe der Zeit wird inzwischen die Präsenz in den Sozialen Medien erwartet. Schon allein, um Ihren Kunden, potenzielle Bewerber und Mitarbeitende nicht zu enttäuschen, sollten Sie sich entsprechend darstellen.

Informationen zu Unternehmen beziehen gut die Hälfte, nämlich 50,2% aller Befragten, aus sozialen Medien. In ihrem Kaufverhalten beeinflussen lassen sich fast 30% der Frauen und annähernd 36% der Männer durch den positiven Auftritt eines Unternehmens in sozialen Netzwerken; insbesondere in der wichtigen Zielgruppe zwischen sechzehn und fünfundvierzig Jahren (41,4% bis 35%).

Die Social Networks bieten die Chance, direkt mit Kunden ins Gespräch zu kommen. Sammeln Sie Feedback zu neuen Produkt-Ideen und nutzen Sie die Anregungen Ihrer Zielgruppe für Ihre konkrete Weiterentwicklung. Auch die Einführung neuer Produkte kann gut begleitet werden und den Absatz fördern.

30,2% haben aufgrund einer Werbeanzeige in einem sozialen Netzwerk schon einmal einen Kauf getätigt (noch vor zwei Jahren waren es rund 10% weniger). Ihrer Lieblingsmarke folgen 31,7%, weitere 11,9% werden sogar als Multiplikatoren aktiv und teilen oftmals Inhalte des entsprechenden Profils mit ihren Freunden innerhalb des Netzwerks.

Das bedeutet: Durch qualitativ gute Inhalte und eine kontinuierliche Pflege des Accounts können Kunden an das Unternehmen gebunden und zu authentischen, glaubwürdigen Botschaftern Ihrer Marke werden.

Mehr noch: Wenn Sie zu Mitmachaktionen aufrufen, kann hochwertiger User generated Content entstehen, von dem Sie weiter profitieren. Durch die Etablierung einer aktiven Community können Sie Ihre Reichweite enorm steigern und aufwerten. Platzieren Sie Ihre Marke und erschließen Sie neue Zielgruppen, die über die klassischen Medien nur schwer erreichbar sind.

Soziale Netzwerke bieten eine gute Möglichkeit für das Recruiting.

Die User stellen gewisse Erwartungen an die Social-Web-Auftritte eines möglichen Arbeitgebers. Informationsgehalt ist ihnen dabei am wichtigsten; sie wollen im Profil des Unternehmens dessen wichtigste Daten finden, aber auch Näheres zu den Jobprofilen und freien Stellen.

An zweiter Stelle legen die potenziellen Bewerber Wert auf Glaubwürdigkeit, dicht gefolgt von guten Kommunikations- und Kontaktmöglichkeiten mit dem Unternehmen. Sie möchten die Namen, Mail-Adressen und Telefonnummern der jeweiligen Ansprechpartner vorfinden.

Jeder fünfte Befragte aus der Young Professionals-Studie war via Social Network schon einmal mit einem möglichen Arbeitgeber in Kontakt. Knapp ein Drittel von ihnen hat sich sogar bereits auf eine Stellenanzeige im Onlineauftritt eines sozialen Netzwerks beworben.

Für diese Zielgruppe sind Unternehmen, die in den sozialen Medien aktiv sind, attraktive Arbeitgeber. Durch ein gutes Employer Branding sowie die transparente Darstellung guter Arbeitsbedingungen wird die Anwerbung qualifizierter Mitarbeitender erleichtert.

Durch Soziale Netzwerke wird die interne Kommunikation verbessert.

Auch Mitarbeitende profitieren unter Umständen von der Präsenz ihres Arbeitgebers auf den Social-Web-Plattformen. Sie können sich unkompliziert auf dem Laufenden halten und zu einer offenen, aktiven Kommunikationskultur im Unternehmen beitragen. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Ihre Mitarbeitenden können zu authentischen und glaubwürdigen Außenbotschaftern der Firma werden.

Durch eigene Äußerungen kann sich die Belegschaft mit in die Kommunikation einbringen. Dadurch wird das Zugehörigkeitsgefühl und die Identifikation mit dem Unternehmen gestärkt. Oft entstehen durch die aktive Teilnahme der Beschäftigten am Dialog gute Impulse, und die Angestellten erleben, dass sie im Unternehmen etwas bewirken können.

Das sollten Sie beachten:

Die Präsenz in den sozialen Medien bietet diverse Vorteile für Unternehmen. Voraussetzung ist jedoch, dass qualifiziertes Personal mit der kontinuierlichen Pflege der Inhalte betraut wird. Wichtig ist außerdem, dass Ihr Unternehmen auch geeignet sein muss, um in den Sozialen Netzwerken erfolgreich zu sein. Versuchen Sie, Ihre Zielgruppe stetig mit interessanten Informationen auf dem Laufenden zu halten und mit tollen Aktionen an sich zu binden.

Die Kommunikation mit Kunden, Bewerbern und Mitarbeitenden sowie Pressevertretern sollten Betriebe kompetenten Verantwortlichen anvertrauen, da hier viel Fingerspitzengefühl gefragt ist. Großes Potenzial bedeutet an dieser Stelle auch die Notwendigkeit, sorgsam mit dem Medium umzugehen.

Quellen

Social Media: Bewerben 2.0 (Teil 2) via staufenbiel.de

Social Trends Studienreihe via Tomorrow Focus Media

 

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