Smartphones und Tablets haben die Berufswelt erobert. Neben B2B- und B2C-Anwendungen gewinnt auch das B2E – Business to Employee – zunehmend an Bedeutung. In immer mehr Unternehmen läuft die Kommunikation mit den Mitarbeitern über mobile Plattformen. Da liegt es nahe, auch mit geeigneten Bewerbern über eine App in Kontakt zu treten.
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Bild: “Uncle Sam I Want You - Poster Cleaned” von DonkeyHotey. Lizenz: CC BY 2.0

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Personaler setzen heute verstärkt auf Active Sourcing, also das aktive Suchen nach vielversprechenden Kandidaten. Dies geschieht über das Anlegen von so genannten Talent Pools oder die Nutzung von Mitarbeiterempfehlungsprogrammen. Diese gibt es in Form mobiler Apps und Ihre Beliebtheit nimmt stetig zu.

Die Vorteile von Recruiting-Apps

Sie haben eine mobile Webseite? Sehr gut. Dann können Sie sicher sein, Nutzer von mobilen Endgeräten zu erreichen. Zögern Sie jedoch nicht, auch eine App für Ihr Unternehmen zu entwickeln und die Rubrik „Karriere“ einzubinden. Sie können sogar eine eigene Karriere-App aufsetzen.

Mit einer App erreichen Sie eine erhöhte Sichtbarkeit, denn – anders als eine mobile Webseite – erzeugt eine App ein kleines Icon auf dem Homescreen von Smartphones.

Mit der besseren Sichtbarkeit geht unweigerlich ein häufigerer Zugriff einher. Während eine mobile Webseite meist nur dann aufgerufen wird, wenn der Nutzer gezielt nach bestimmten Informationen sucht, werden Apps oft zwischendurch genutzt. Ein Klick und wenige Sekunden reichen bereits aus, um zu erfahren, was sich im Karriere-Netzwerk getan hat.

Durch eine App machen Sie es dem Nutzer leichter, sich über Ihr Unternehmen und die Karriere-Chancen auf dem Laufenden zu halten. So legen Sie den Grundstein für eine dauerhafte und starke Bindung, die einer möglichen späteren Zusammenarbeit zugute kommen kann.

Das gilt es zu beachten

Gerade im mobilen Bereich ist die Nutzerfreundlichkeit einer Anwendung von höchster Bedeutung. Achten Sie auf eine eindeutige Wiedererkennbarkeit: Die App muss entsprechend der Corporate Identity Ihres Unternehmens gestaltet sein. Sie müssen für Ihre Zielgruppe bestimmte Anreize schaffen, damit sie die App herunterlädt.

Die Navigation sollte übersichtlich und schnell zu überschauen sein. Informationen über freie Stellen und das gesuchte Bewerberprofil müssen gerade auf dem kleinen Bildschirm einfach auffindbar sein. Auch die Aktualität der Angebote ist zu gewährleisten.

Wenn Sie eine Newsletter-Funktion einbinden, berücksichtigen Sie, dass es möglich sein muss, die Texte auch für das Lesen auf dem Smartphone optimal zu gestalten. Inhalte und Links müssen angepasst werden.

Sie können auch den Bewerbungsprozess selbst über die Karriere-App laufen lassen. Das gelingt besonders leicht, wenn Sie sich vergegenwärtigen, dass die meisten Smartphone-Besitzer zugleich soziale Netzwerke nutzen. Geben Sie den Bewerbern die Möglichkeit, persönliche Daten und Bewerbungsunterlagen über Social-Media-Kanäle (Xing, LinkedIn) zu importieren. Das erspart den Nutzern einen größeren Zeitaufwand.

Der Bereich Social Media ist auch für Marketing-Aktivitäten interessant. Nutzen Sie die Möglichkeiten der Vernetzung im Rahmen Ihres Marketings und sorgen Sie für eine stärkere Verbreitung Ihrer App. Ermöglichen Sie den Nutzern das Suchen und Teilen von Inhalten.

Zu den Pionieren in der Nutzung von Recruiting-Apps gehört die Deutsche Telekom. Schon Anfang 2010 stellte das Unternehmen die Anwendung „Jobs & More“ für das i-Phone vor. Sie war ein großer Erfolg: 24.000 Downloads innerhalb eines einziges Jahres. Weitere gelungene Beispiele findet man bei Daimler und Bayer.

Eine Karriere-App für Ihr Unternehmen ist eine zukunftsfähige Methode, um potentielle Mitarbeiter über ihr Lieblingsmedium zu erreichen. Wichtig ist, dass Sie alle mobilen Betriebssysteme berücksichtigen, um nicht bestimmte Nutzer-Gruppen auszuschließen.

 

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