Gegenwärtig steigt die Zahl der Fälle
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Bild: "Sag mir was, ich höre!" von wagg66. 
Quelle: Photocase

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von Mobbing, je mehr jeder Einzelne durch familiäre Umstände, Gesellschaft, Finanzsystem etc. unter Druck gerät. Überforderte Schulkinder oder überbelastete Arbeitnehmer mobben und lösen bei den Opfern schwere, psychische Probleme bis hin zum Selbstmord aus. Mit unseren 3 Lösungstipps decken Sie die Mobbingtechniken auf. Doch Vorsicht: Wenn Sie die Täter entlarvt haben, ist das vielleicht nur die Spitze des Eisbergs. Dennoch, Mobbing ist schon lange kein Kavaliersdelikt mehr und muss konsequent und professionell hinterfragt werden!

Mobben bzw. hinter dem Rücken über andere schlecht zu sprechen, ist nichts Neues. Geht es aber zu weit und artet dies in Psychoterror aus, sollte der Gemobbte etwas dagegen unternehmen.

Grundsätzlich kann jeder Opfer und Täter werden, die Grenzen sind oft verschwommen. Wer gemobbt wird, zum Gegenschlag ausholt und genauso handelt wie der Mobber, der hat nur die Seiten gewechselt. Meistens sind die Mobbingopfer Menschen der sensiblen Art, die sich oft nicht zu helfen wissen. Durch die psychischen Erkrankungen haben Arbeitgeber vermehrt Krankenstände zu vermelden. Im schlimmsten Fall schlittern die Opfer in ein Burn-out-Syndrom und kündigen ihre Stelle.

Besteht der Verdacht, ein Mobbingopfer zu sein, haben es Opfer, aber auch alle am Mobbing Unbeteiligten in der Hand, dem oder den Tätern den Wind aus den Segeln zu nehmen. Wie, das erfahren Sie jetzt:

Diese 3 Mobbingtechniken sollten Sie kennen

Um Mobbing zu bekämpfen, müssen Sie die Praktiken des Mobbings erkennen können. Ist das Problem erst einmal erkannt, ist auch die Lösung nicht mehr weit.

  • Gerede
  • Ausgrenzung
  • Arbeit

1. Mobbingtechnik – Gerede

Eine der einfachsten Mobbingtechniken besteht darin, über andere schlecht zu reden. Tuscheln oder kichern, wenn das Mobbingopfer den Raum betritt oder verlässt, sind an der Tagesordnung. Dazu werden eindeutige Blicke oder negative Gesten unter den Tätern gewechselt. Das Opfer wird belächelt oder muss Witze über sich ergehen lassen.

Gerüchte werden in die Welt gesetzt und offen oder hinter vorgehaltener Hand wird Kritik geübt. Tadel bei der Arbeit und Meckerei über das Privatleben sind gängige Praxis. Religiöse, politische oder sexuelle Einstellungen werden verspottet und diskriminiert. Das Opfer wird verdächtigt, psychisch krank zu sein.

Mögliche Lösung: Wenn Sie mehrfach Arbeitskollegen und Kolleginnen bei diesen Demütigungen ertappen, sprechen Sie die Vorkommnisse konkret an, ohne ebenfalls persönlich zu werden. Zeigen Sie Überlegenheit und weisen Sie die Täter in die Schranken. Haben Sie keinen Erfolg damit, dann verbünden Sie sich mit Gleichgesinnten, gehen Sie zu Ihrem Vorgesetzten oder Personalrat. Eine Beratung von einem Psychologen ist empfehlenswert. Tun Sie frühzeitig etwas dagegen, bevor es schlimmer wird.

2. Mobbingtechnik – Ausgrenzung

Eine der schlimmeren Varianten von Mobbing ist es, eine Person komplett zu ignorieren. Keiner spricht dann mit dem Betroffenen und niemand lässt sich von dem Mobbingopfer ansprechen. Der oder die Täter verbieten anderen, mit dem Opfer Kontakt zu pflegen, sich mit ihm zu verabreden oder in der Mittagspause neben ihm zu sitzen. Es kann zu Drohungen kommen, wenn sich das Opfer wehrt und eine Beschwerde in der Chefetage hinterlegt.

Mögliche Lösung: Versuchen Sie herauszufinden, woran das liegt und wer genau dahinter steckt. Gab es ein Vorkommnis, das den oder die Täter zu diesen Handlungen veranlasst, spüren Sie den Gründen nach. Üben Sie sachliche Selbstbeurteilung, doch keine Selbstkritik („Ich bin selbst schuld!“ etc.).

Versuchen Sie jemanden zu finden, der auf Ihrer Seite steht und sprechen Sie gemeinsam den Verursacher an. Fragen Sie nach, was das Verhalten konkret verursacht hat. Sollte das alles nicht zum Ziel führen, lassen Sie sich fachmännisch beraten.

3. Mobbingtechnik – Arbeit

Neulingen, aber auch schon länger im Betrieb arbeitenden Personen, kann es passieren, dass ihre Arbeit immer weniger geschätzt wird. Die geleistete Arbeit wird in zunehmendem Maße stärker kritisiert, persönlich kränkend oder falsch beurteilt. Es werden vom Vorgesetzten sinnlose, selbstwertverletzende Arbeiten zugeteilt, Aufgaben, die weit unter dem Können des Gemobbten stehen.

Ebenso können Chefs von der Belegschaft gemobbt werden, indem ihre Entscheidungen in Frage gestellt werden und dieser Person gar nicht richtig zugehört wird. Angeordnete Arbeiten werden absichtlich nicht oder nur zu einem Bruchteil erledigt.

Mögliche Lösung: Auch hier ist es wichtig herauszufinden, woran das liegt. Um eine verfahrene Situation zu lösen, müssen alle gemeinsam befragt werden, um konkrete Schritte zu veranlassen, die unglücklichen Umstände zu bereinigen. Vielleicht gibt es eine Vertrauensperson, die eine Mediationsrolle in der Firma übernehmen kann. In solchen Krisenzeiten ist es wertvoll, strategisch vorzugehen, weitere soziale Kompetenzen zu erwerben und sich dadurch persönlich zu stärken.

Die 4 Täterprofile des Mobbings

Haben Sie die Täter eines Mobbings entlarvt, sollten Sie nicht vorschnell handeln, sondern die Motive ergründen, warum der- oder diejenige mobbt. Das ist nicht ganz einfach und bedaf oftmals einer professionellen Herangehensweise. Unter Umständen ist es geboten, extern Hilfe heranzuholen. Im Sinne des Mobbingopfers sind Schutzmaßnahmen sofort einzuleiten. Im Allgemeinen sind es folgende vier Motive, die den Mobbingtäter antreiben:

  • Machthunger
  • Neid
  • Angst vor dem eigenen Versagen
  • Lust, dem anderen eins auszuwischen

Diejenigen, die aus Machthunger mobben, gehen dabei häufig sehr geschickt vor, sodass ihre Absichten nicht sofort erkennbar sind. Sie umgeben sich mit Menschen, die sich anpassen und kaum reflektieren und v.a. in das gleiche Horn blasen. Machthungrige sind eher skrupellos und haben es darauf abgesehen, die vermeintliche Konkurrenz fertigzumachen. Es wird auf dem Opfer herumgehackt (Hackordnung) und der Mob (englisch für Pöbel) freut sich darüber.

Jemand, der aus Neid mobbt, hat ein sehr kleines Selbstwertgefühl. Das Opfer wird deshalb gemobbt, weil der Täter eigentlich dessen gute Eigenschaften besitzen will. Ob es sich um Fachkenntnisse, um persönliche Stärken etc. handelt, ist von Fall zu Fall verschieden. Es kommt vermehrt zur Abwertung des Gemobbten, um selbst besser in der Gemeinschaft dazustehen.

Der Angstmobber ist sehr stark psychisch beeinträchtigt und sieht seine ganze Situation äußerst einseitig. Es kann auch sein, dass er vorher selbst gemobbt wurde und aus Angst, erneut Opfer zu sein, wird er selbst zum Mobber. Er fühlt sich als Opfer, nicht als Täter, deshalb kommt es vermehrt zu Rundumschlägen.

Wer Lust am Mobben hat, andere gerne schikaniert und Lügen erzählt, ist eher gefühlskalt und wird damit kaum aufhören, bis sein Plan aufgegangen ist. Meistens hat das ebenfalls mit Machtgier zu tun.

 

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Ein Gedanke zu „Mit diesen 3 Tipps entlarven Sie Mobbingtechniken

  • Feder23

    Ja , gemobbt wurde ich auch und das über seit 2 Jahren lang. Sie taten an mir gewalt an , und das wegen Kleinigkeiten .Immer wieder hatte ich gesagt sie sollen mich in ruhe lassen , doch sie taten es nie.Nun hatten die was gefunden was das Mobbing um so schlimmer macht.Ich habe es heute weiterhin mit Macht hungrigen Tätern zu tun . Es ist ja gut denen einhalt zu gebieten den mobbern, aber in der regeln taten die es eh nicht .Meine Mobber hatten mich mehr gemobbt , als ihrer arbeit nachzu gehn .Sogar einige von denen meinte erst mich zu provozieren , dann den schwarzen Peter mir in die schuhe zu schieben das ich mit den konflikt angefangen hätte und dann anderen erzählt wie schlimm ich sei und ich nerven würde . Außerdem ist es heute so das ich auch im mobbing mit Leuten zu tun habe, die gezielt Lügen über mich verbreiten das ich ne instabile-Tante sei und immer wenn ich mich wehrte , wurde es immer runter gespielt mit der begründung es hatte nur in meiner fantasy statt gefunden so wie ich es auch damit zu tun hatte, das wenn leute mir helfen wollten das die dann veräppelungs Methoden angesetzt hatten um anderen die ich um hilfe bat den glauben zu setzen das ich ne instabile tante sei.
    Immer wieder kam es immer wieder zu ausgrenzung und das nur wegen Kleinigkeiten in meinen jungen jahren als junges Mädchen. Auch hatte ich manchmal mit ausgelächter u.s.w. damit zu tun gehabt , sehr zu meinen Unglück als Mobbing-Opfer . Es nützt nichts auf das verhalten der gesamten gruppe da anzusprechen, weil es Mobber gibt die Lügen und dann einen Mist erfinden damit sie raus aus der Nummer sind .
    Es stimmt das man sich gleichgesinnte suchen musst um mit uneinsichtigen Tätern fertig zu werden , die frage ist nun mal nur , ob es auf dauer überhaupt überhaupt da was nützt.