Behördengänge, Aufenthaltserlaubnis, Blaue Karte, Sprachkurse, Integrationsmaßnahmen, … Sind das die Stichwörter, die Ihnen zuerst einfallen, wenn Sie an Rekrutierung aus dem Ausland denken? Hier erfahren Sie, warum sich eine genauere Beschäftigung mit dem Thema lohnt und welchen Gewinn ausländische Mitarbeiter für Ihr Unternehmen darstellen können.
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Bild: “Lewandowski Robert” von Sławek. Lizenz: CC BY 2.0


Es lässt sich nicht bestreiten, dass die Integration ausländischer Mitarbeiter ins Unternehmen mit einem gewissen Aufwand verbunden ist. Sie sollten sich davon jedoch nicht abschrecken lassen. Arbeitnehmer mit einem fremden kulturellen Hintergrund bringen neue Denk- und Sichtweisen in die Arbeit ein und bereichern Ihre Unternehmenskultur. Darum lohnt sich der Blick ins Ausland, auch wenn Sie keine internationalen Märkte bedienen.

Diese Vorteile bietet Ihnen die Beschäftigung von Migranten:

1. Höhere Innovationsfähigkeit

Fach- und Führungskräfte aus dem Ausland bringen einen anderen Bildungshintergrund mit. Aufgrund ihrer ganz eigenen kulturellen Prägung haben sie andere Ansichten in Bezug auf ihre Tätigkeit. In der Bearbeitung von Aufgaben zeigen sie eine ungewohnte Herangehensweise. Auch Probleme lösen sie auf eine für uns neue Art. Dies kann die Produktivität Ihres Unternehmens erhöhen und den Weg für Innovationen ebnen.

Zudem ist ausländischen Bewerbern oft bewusst, dass ein hoher Einsatz von ihnen erwartet wird, wenn sie auf dem deutschen Arbeitsmarkt eine Chance bekommen wollen. Sie zeichnen sich durch Mut, Belastbarkeit und Risikobereitschaft aus.

2. Neue Kundengruppen

Ausländische Mitarbeiter verfügen über sprachliche und kulturelle Kenntnisse – und das in einem weit ausgeprägteren Maße als es einheimische Mitarbeiter mit Fremdsprachenkenntnissen und Auslandserfahrung je möglich wäre. Sie kennen die Wahrnehmungsmuster, die Gewohnheiten und den Geschmack ihrer Landsleute. Diese Perspektive erleichtert Ihnen die Erschließung neuer Märkte und Kundengruppen.

3. Diversity Management

Vielfältigkeit innerhalb der Belegschaft eines Unternehmens wird heute als Erfolgsfaktor geschätzt. Dies bezieht sich längst nicht mehr nur auf Unterschiede in Alter oder Geschlecht. Auch die Verschiedenheit des kulturellen Hintergrundes der Mitarbeiter kann gewinnbringend für ein Unternehmen sein. Die Mitglieder eines „gemischten Teams“ können ihre individuellen Stärken in die Arbeit einbringen und voneinander lernen. Das kreative Potential einer interkulturellen Belegschaft ist enorm hoch.

4. Offene Stellen vermeiden

Internationale Fachkräfte können Lücken auf dem Arbeitsmarkt schließen. Durch die Rekrutierung von Personal aus dem Ausland können Sie Positionen besetzen, die sonst vakant bleiben würden oder für die Sie möglicherweise weniger qualifizierte Mitarbeiter einstellen müssten.

5. Bewerberpool erweitern

Wenn Sie bei der Personalsuche über die Landesgrenzen hinausschauen, vergrößert sich automatisch Ihr Bewerberpool. Mit der Zahl der potentiellen Mitarbeiter steigt auch Ihre Chance, einen Bewerber oder eine Bewerberin mit den gewünschten Qualifikationen zu finden.

6. Bekanntheit erhöhen

Neuigkeiten verbreiten sich heute schneller denn je. Ihre Mitarbeiter wie auch Ihre Kunden – besonders jene aus dem Ausland – werden die internationale Ausrichtung Ihrer Rekrutierungsmaßnahmen in ihren privaten und beruflichen Netzwerken kommunizieren. So wird Ihr Unternehmen über die Landesgrenzen hinaus Bekanntheit erlangen.

7. Imageverbesserung

In der heutigen Zeit wünschen sich viele Mitarbeiter einen Arbeitgeber, der sich durch Weltoffenheit und Toleranz auszeichnet. Indem Sie auf eine internationale Zusammensetzung Ihres Teams achten, können Sie Ihre Unternehmensstruktur als zeitgemäß präsentieren und so Ihre Attraktivität als Arbeitgeber steigern.

Beratungsangebote

Die Rekrutierung internationaler Fach- und Führungskräfte ist für Sie möglicherweise ungewohnt und stellt Sie vor große Herausforderungen. Nutzen Sie darum die vielfältigen Beratungs- und Vermittlungsangebote der Bundesagentur für Arbeit, der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV), des Netzwerks der europäischen Arbeitsverwaltungen EURopean Employment Services (EURES), der regionalen Industrie- und Handelskammern (IHK) sowie der Außenhandelskammern (AHK).

 

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