Visuelle Aspekte: Schrift, Layout, Farbe, Diagramme, Bilder von Dr. med. Günter Umbach

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Visuelle Aspekte: Schrift, Layout, Farbe, Diagramme, Bilder“ von Dr. med. Günter Umbach ist Bestandteil des Kurses „Erfolgreich im Pharma- und Medizinprodukte-Marketing“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Einprägsame Merkmale: Buchstabe, Silbe
  • Lesefreundliches Schriftbild
  • Schrifttypen: Das Kleid der Sprache
  • Ihre persönliche Handschrift
  • Sorgen Sie für Lesbarkeit
  • Angemessene Schriftgröße wählen
  • Negativ-Schrift versus Positiv-Schrift
  • Wie Worte hervorheben?
  • Layout bzw. Seitenarchitektur
  • Lesefreundliche Texte: Tipps
  • Platz unterhalb von Abbildungen nutzen
  • Eindeutige Farbwahl
  • Einleuchtende Tabellen und Schaubilder
  • Statt Grafiklegenden direkte Beschriftungen
  • Professionelle Bilder und Symbole
  • Piktogramme und Icons
  • Gegenstände auch zeigen
  • Das richtige Bildmotiv wählen
  • Bilder: Schwarz-Weiß versus Farbe
  • Bilder: Alt versus aktuell
  • Zeig, wie dein Produkt verwendet wird
  • "Kreativ-originell-bunte Werbung": Vorsicht
  • Direkt Erlebbares
  • Alle Ausdrucksoptionen gut genutzt?
  • Dirigent und Gesamtkomposition

Quiz zum Vortrag

  1. Diese Schriftarten werden auf Bildschirmen besser abgebildet.
  2. Diese Schriftarten werden zunehmend beliebter.
  3. Zu diesen Schriftarten gehören beispielsweise Arial und Verdana.
  4. Zu diesen Schriftarten gehören beispielsweise Times New Roman und Garamond.
  5. Diese Schriftarten werden auf Bildschirmen schlechter abgebildet.
  1. Durch Fettdruck.
  2. Durch Unterstreichen.
  3. Durch Wählen einer anderen Schriftart.
  4. Durch kursive Schrift.
  1. Es sollte "Positivschrift", also dunkle Buchstaben auf hellem Grund, verwendet werden.
  2. Es sollte eine ausreichende Schriftgröße gewählt werden.
  3. Es sollten Zwischenüberschriften verwendet werden.
  4. Es sollten mehr als 50 Buchstaben pro Zeile verwendet werden.
  1. Starke Elemente wie Bilder sollten im rechten oder unteren Teil der Seite platziert werden.
  2. Ein originelles Erscheinungsbild erhöht den Wiedererkennungswert.
  3. Ein Text sollte durch Absätze strukturiert werden.
  4. Je enger die Textspalte ist desto mehr Leser gibt es tendenziell.
  1. In Tabellen und Schaubildern sollte das eigene Produkt mit der Markenfarbe dargestellt werden.
  2. In Tabellen und Schaubildern sollten die Konkurrenzprodukte in unauffälligen Farben dargestellt werden.
  3. Für Bestellbuttons können Pastellfarben geeignet sein.
  4. Für Bestellbuttons ist die Farbe Rot geeignet.
  5. In Tabellen und Schaubildern sollten die Konkurrenzprodukte in deren Markenfarben dargestellt werden.
  1. Bei Diagrammen, die Studienergebnisse wiedergeben, kann man einige Daten anderer Substanzen weglassen.
  2. Schaubilder müssen einfach und klar verständlich sein.
  3. Es ist sinnvoll das Ausmaß von Veränderungen zusätzlich optisch zu kennzeichnen.
  4. Bei der Wahl der Diagrammart (Säulen-, Tortendiagramm etc.) ist größte Sorgfalt geboten, um Daten optimal darzustellen.
  1. Direkt Erlebbares wirkt beim Kunden stärker als Bilder oder Text.
  2. Eine Marke kann erlebbar werden durch Giveaways, wie Stifte, Notizzettel etc.
  3. Es ist darauf zu achten, ob sich rechtliche Änderungen ergeben, die die Abgabe von Giveaways verbieten.
  4. Bilder und Texte wirken auf den Kunden stärker als direkt Erlebbares.
  5. Die Abgabe von Giveaways ist übliche Praxis und völlig unbedenklich.

Dozent des Vortrages Visuelle Aspekte: Schrift, Layout, Farbe, Diagramme, Bilder

Dr. med. Günter Umbach

Dr. med. Günter Umbach

Dr. med. Günter Umbach verhilft als Trainer, Berater und Autor europäischen Führungskräften zu mehr Erfolg. Er verfügt über umfassende Berufserfahrungen u. a. als Medical Advisor und Director, Senior Productmanager, Marketing Director und internationaler Teamleiter. Seine Klienten profitieren weiterhin von seinen medizinischen Erfahrungen als Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität von Texas, Gastprofessor der Universität in Bilbao und Lehrbeauftragter für den Master of Pharmaceutical Medicine der Universität Duisburg-Essen.

Dr. med. Günter Umbach ist außerdem Senior Associate des Management Centre Europe in Brüssel sowie Mitglied der Global Speakers Federation, der German Speakers Association und des Institute of Management Consultants der USA. Er ist Autor zahlreicher Fachartikel, Videos und international veröffentlichter Business-Ratgeber. Führende und internationale Pharma-Unternehmen, Dienstleister und Forschungsinstitute nutzen seine lebendigen Workshops und Beratungen, um Kunden zu gewinnen und ihre Marktposition zu stärken.

Kundenrezensionen

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Auszüge aus dem Begleitmaterial

... für die Laien sprechen gute wissenschaftliche Daten eben nicht für sich. Dies bedeutet, dass die Daten entsprechend aufbereitet und dargestellt werden müssen, damit sie leicht erfassbar sind und nachvollziehbar kommuniziert werden können. In Grafiken wie Säulen-, Balken- und Kuchendiagrammen sollte das Element, welches die eigenen Produktdaten darstellt, stets in der Markenfarbe gezeigt werden. Die gezeigte Abbildung illustriert: Wenn die Markenfarbe blau ist, sollte die Säule der eigenen Daten stets in Blau dargestellt werden. Die nächste gezeigte Abbildung illustriert: Die Vergleichsdaten, also Placebo oder Mitbewerber sollten dagegen in einer unauffälligeren Weise dargestellt werden,  ...

... Daher ist es angemessen, neben den primären Endpunkten auch die Summe der primären und sekundären Endpunkte zu zeigen - für den niedergelassenen Arzt meist die relevantere Größe. So ergibt sich die (für die Firma natürlich erfreulichere) zweite Abbildung. Da hier mehr Daten, sprich mehr Einzelmessungen vorliegen, ist das untere rote Rechteck in angemessener Weise größer als das kleine, obere rote Rechteck der primären Endpunkte. Hinweis: Da die Konfidenzintervalle das relative Risiko von 1,0 mit einbeziehen, lässt sich kein statistisch signifikanter Unterschied zwischen den Substanzen ableiten, ...

... Die erste Abbildung zeigt die zahlenmäßigen Studienergebnisse. Die Frage lautet: Welche Daten möchten Sie in den Vordergrund rücken? 62 versus 72 Monate oder 16 % mehr oder 10 Monate mehr? Je nach Entscheidung ergeben sich daraus andere Darstellungen. Wenn Sie sich für das Zahlenpaar "62 versus 72" entscheiden, ist die statisch wirkende Abbildung I eine gute Wahl. Wenn Sie sich für "16 % mehr" entscheiden, ist Abbildung II mit dem Pfeil nach oben angemessen. Wenn Sie sich für "10 Monate mehr" entscheiden, ist Abbildung III angemessen. ...

... Hinweis: Falls mehr als drei bis vier Datengruppen visualisiert werden sollen, ist statt des Säulendiagramms (vertikale Ausrichtung) meist ein Balkendiagramm (horizontale Ausrichtung) die bessere Wahl. Im Rahmen der Ausdrucksformen kommen wir nun zum Kapitel "Professionelle Bilder", siehe Abbildung. Dieses Kapitel umfasst auch Symbole und Bildmotive. Unser Gehirn ist so gepolt, dass wir bildliche Darstellungen eher anschauen als Texte. Wenn wir die Existenz eines Textes wahrnehmen, können wir entscheiden, ob wir ihn lesen wollen oder nicht. ...

... Meist kann man dieses Zeichen durch ein Sternchen ersetzen, bei dem eine eher positive Assoziation mitschwingt (man denke an "Dreisternerestaurants" oder "Fünfsternehotels"). Wir kommen zur Wirkung von Piktogrammen bzw. Icons - oder wie Sie mithilfe von Grafiken die Bereitschaft zum Kontakt verstärken können. Je mehr Kontaktoptionen Sie bieten, umso eher werden Ihre Zielgruppen Sie kontaktieren. Die erste der nächsten zwei Abbildungen zeigt nur langweiligen Text, ...

... Für die Produktion eines maßgeschneiderten guten Fotos können Sie je nach Anspruch und Aufwand zwischen 2 000 und 20 000 Euro ("Fotoshooting") ausgeben. Da das Foto über viele Jahre in vielen Medien genutzt wird, ist das Geld meist gut investiert. Die gezeigte Abbildung illustriert: Besser als Schwarz-Weiß-Bilder sind Bilder in Farbe. Es gibt Zahlen, die sagen, dass man sich an farbige Bilder doppelt so gut erinnert wie an schwarz-weiße Bilder. Die gezeigte Abbildung illustriert: Vermeiden Sie alte Gemälde, alte Zeichnungen und alte Gebäude ...

... Frage: Wie zielführend ist dies? Hier meine Bewertung und Empfehlung. Leider kommt es manchmal vor, dass Werbeagenturen aufwendige, kreativ-originell oder bunte Darstellungen entwickeln - man spricht auch vom "Zirkuslook". Da dies nicht der Erwartungswelt der Zielgruppe entspricht, werden diese Darstellungen sofort als Werbung interpretiert und damit als wenig glaubwürdig empfunden. Manchmal hilft es, der Agentur zu sagen, sie sollen die Darstellungen einfach und nüchtern halten, ...

... Die feucht-heißen Gesichtstücher für die Passagiere sind mit diesem Duft imprägniert und die Stewardessen tragen diese Duftnote als Parfüm. Die gezeigte Abbildung illustriert noch einmal das Spektrum der Ausdrucksoptionen. In der nächsten Abbildung nun die Frage an Sie: Haben Sie an alles gedacht, haben Sie alle Ausdrucksoptionen genutzt? Wie effektiv - glauben Sie - haben Sie diese Optionen genutzt? ...

... Der Dirigent, der dafür verantwortlich ist, dass alle Ausdrucksmöglichkeiten zusammen ein harmonisches Konzert ergeben, nämlich die für das Marketing des Produktes verantwortliche Person - meist ist dies der "Produktmanager" bzw. "Brand Manager". Diese Person macht die Gesamtkomposition lebendig, sodass sie beim Adressaten vital, stimmig und überzeugend ankommt. Gestatten Sie mir den ungeschminkten Hinweis: Wenn man die Steuerungsfunktion des Dirigenten oder des Kapitäns an jemanden anderes delegiert, beispielsweise an eine oder mehrere Agenturen, braucht man sich über überraschende Kursabweichungen nicht zu wundern. ...

... Denn: Nur wenn im Unternehmen eine angemessene "Fehlerkultur" herrscht, besteht auch die Möglichkeit, aus den gemachten Fehlern auch zu lernen. Denken Sie beispielsweise an das Vorgehen des brillanten Erfinders Thomas Edison: Er dachte nach, er entwarf einen Prototyp, er probierte, er riskierte, er scheiterte und erfand die elektrische Glühbirne und viele weitere Dinge. Mit Vorliebe probierte er gerne genau das aus, wovon die sogenannten Fachleute ihm abrieten. Der Chef des erfolgreichen japanischen Elektronikkonzerns Canon soll einmal gesagt haben: ...

... Wertvolles Warenzeichen. Treffendes, positives Vokabular. Klare Kernaussage. Gewinnender Text ...

... Relevante Ziffer. Einprägsame Merkmale. Lesefreundliches Schriftbild. Wirkungsvolles Layout. Eindeutige Farbwahl ...

... Times New Roman, Garamond ...

... versus Positiv-Schrift Typografie in positiver Schrift ...

... Klare Kernaussage. Gewinnender Text. Relevante Ziffer. Einprägsame Merkmale ...

... Online-Bereich, wie dem Betrachten einer Website auf dem Bildschirm, sind serifenlose Schriften wie beispielsweise Verdana leichter lesbar. Im Printbereich sind Serifen Schriften wie beispielsweise Times New Roman leichter lesbar als serifenlose Schriften. ...

... Ausreichend Kontrast. Kurze Satzbreite. Linksbündiger Flattersatz ...

... Klare Kernaussage. Gewinnender Text. Relevante Ziffer. Einprägsame Merkmale ...

... Schriftbild. Wirkungsvolles Layout. Eindeutige Farbwahl. Verständliche Tabellen ...

... Erfolgreich als Medical Advisor und Medical ...

... Primäre Endpunkte. Relatives Risiko. Examplex besser Kontrolle ...

... Erfolgreich als Medical Advisor und ...

... Erfolgreich als Medical Advisor und Medical ...

... Erfolgreich als Medical Advisor und ...

... Erfolgreich als Medical Advisor und ...

... Klare Kernaussage. Gewinnender Text. Relevante Ziffer. Einprägsame Merkmale ...

... folgt Versus oder Widerspruch. Tod oder Grab. ...

... ein Fax. Rufen Sie uns an. Nur Text ...

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... Lesefreundliches Schriftbild. Wirkungsvolles Layout. Eindeutige Farbwahl. Verständliche Tabellen. Einleuchtende Schaubilder ...