Medical Advisor: Märkte & Erfolgsfaktoren von Dr. med. Günter Umbach

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Medical Advisor: Märkte & Erfolgsfaktoren“ von Dr. med. Günter Umbach ist Bestandteil des Kurses „Erfolgreich als Medical Advisor und Medical Science Liaison Manager“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Märkte und Erfolgsfaktoren
  • Cost-Minimization Analysis
  • Cost-Benefit Analysis
  • Cost-Effectiveness Analysis
  • Cost-Utility Analysis
  • Criteria to Measure the Benefit
  • Grafik des VFA zu AMNOG
  • Quantifizierung des Zusatznutzens
  • Ergebnis der frühen Nutzenbewertung

Quiz zum Vortrag

  1. kurze Berichtswege, schlanke Strukturen und schnelle Entscheidungen.
  2. gut dokumentierte Berichtswege, hierarchische Strukturen und langsame, aber gut durchdachte Entscheidungen.
  3. Diffuse Berichtswege, unklare Verantwortlichkeitenund schnelle Entscheidungen.
  1. ...Geldeinheiten.
  2. ... in Zeiteinheiten.
  3. ...in natürlichen Einheiten.
  1. ...natürlichen Einheiten, wie beispielsweise in gewonnenen, zusätzlichen Lebensjahren.
  2. ...in Zeiteinheiten.
  3. ...in Geldeinheiten.
  1. ...Cost-Utility-Analysis.
  2. ...Cost-Effectiveness Analysis (CEA).
  3. ...Cost-Minimization Analysis (CMA).
  1. Ja.
  2. Nein.
  3. Wird gerade geklärt.
  1. Der G-BA (gemeinsame Bundes-Ausschuss).
  2. Das IQWiG (Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen.
  3. Das Bundesgesundheitsministerium.
  4. Die Ärztekammern.
  1. Eine nachhaltige große Verbesserung, insbesondere Heilung oder eine erhebliche Verlängerung der Überlebensdauer oder langfristige Freiheit von schwerwiegenden Symptomen.
  2. Eine moderate Verlängerung der Lebensdauer.
  3. Eine spürbare Linderung der Erkrankung.

Dozent des Vortrages Medical Advisor: Märkte & Erfolgsfaktoren

Dr. med. Günter Umbach

Dr. med. Günter Umbach

Dr. med. Günter Umbach verhilft als Trainer, Berater und Autor europäischen Führungskräften zu mehr Erfolg. Er verfügt über umfassende Berufserfahrungen u. a. als Medical Advisor und Director, Senior Productmanager, Marketing Director und internationaler Teamleiter. Seine Klienten profitieren weiterhin von seinen medizinischen Erfahrungen als Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität von Texas, Gastprofessor der Universität in Bilbao und Lehrbeauftragter für den Master of Pharmaceutical Medicine der Universität Duisburg-Essen.

Dr. med. Günter Umbach ist außerdem Senior Associate des Management Centre Europe in Brüssel sowie Mitglied der Global Speakers Federation, der German Speakers Association und des Institute of Management Consultants der USA. Er ist Autor zahlreicher Fachartikel, Videos und international veröffentlichter Business-Ratgeber. Führende und internationale Pharma-Unternehmen, Dienstleister und Forschungsinstitute nutzen seine lebendigen Workshops und Beratungen, um Kunden zu gewinnen und ihre Marktposition zu stärken.

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Auszüge aus dem Begleitmaterial

... so zählte die Branche sogar etwa 5,7 Millionen Beschäftigte. Mit etwa drei Prozent pro Jahr im vergangenen Jahrzehnt ist die Branche stärker gewachsen als das Sozialprodukt (nominal 1,9 Prozent pro Jahr). Die Einkommen der Bürger, das Gesundheitsbewusstsein, die Innovationen und der wachsende Anteil älterer Menschen sind die Hauptfaktoren des Wachstums. ...

... Die biopharmazeutischen Entwicklungsprojekte haben sich in den letzten fünf Jahren verdoppelt und fast jedes zweite davon betritt medizinisches Neuland. Die Zahl der Nischenprodukte, insbesondere die der sogenannten "Orphan Drugs" für seltene Krankheiten, wird zunehmen. Aufgrund der attraktiven Umsatzrenditen im Pharmageschäft sind große Konsumgüter-Konzerne dabei, ein "Consumer Healthcare Business" aufzubauen. Die "Emerging Markets", insbesondere die in Indien und China, werden weiter an Bedeutung gewinnen. ...

... In der deutschen Medizintechnik arbeiten laut dem Fachverband Spectaris etwa 92 000 Mitarbeiter und laut dem Fachverband BVMed weit über 100.000 Mitarbeiter. ...

... In der heutigen schnelllebigen und wettbewerbsintensiven Zeit sind Kreativität, Innovation und Flexibilität nötig, um im Markt zu gewinnen. Daher sind diejenigen Firmen im Vorteil, die sich durch kurze Berichtswege, schlanke Strukturen und schnelle Entscheidungen auszeichnen. Leider bewegen sich manche Healthcare-Konzerne genau in die entgegengesetzte Richtung, gekennzeichnet durch viele bürokratische Formalitäten ...

... Health Economics and Outcomes Research: Bei der Health Economics and Outcomes Research (HEOR) werden Kosten und Nutzen miteinander verglichen, um zu prüfen, ob sie in angemessener Relation zueinander stehen. Die Health Economics and Outcomes Research ist ein weites Feld mit vielen unterschiedlichen Blickwinkeln, methodischen Ansätzen und Kontroversen. Hier einige Beispiele zu dem Begriff "Kosten": ...

... Die Qualität der Ergebnisse wird stark durch die Qualität der zugrunde liegenden Datenbasis beeinflusst. Man kann vier grundlegende Studienarten unterscheiden, die in den nachfolgenden vier Beispielen schematisch illustriert werden. Cost-Minimization Analysis (CMA): Hier werden lediglich Kosten einander gegenübergestellt. ...

... Cost-Effectiveness Analysis (CEA): Der Outcome wird quasi in natürlichen Einheiten ausgedrückt, wie beispielsweise in gewonnenen, zusätzlichen Lebensjahren. Bei der gezeigten "Cost-Effectiveness Analysis" oder "Kosten- Effektivitäts-Studie" kostete ein Jahr Hämodialyse bei niereninsuffizienten Patienten etwa 50 000 Dollar (heute sind die Kosten natürlich höher). Ohne Hämodialyse würden die Patienten innerhalb kurzer Zeit sterben, ...

... Auswahl der Nutzen-Kriterien. Welche Parameter eignen sich aus HEOR-Sicht, um "Wert", "Nutzen" oder "Benefit" eines Produktes zu messen? Die nachfolgende Abbildung zeigt eine Auswahl. Da Planung und Auswertung dieser Studien meist in englischer Sprache erfolgen, ist dies beibehalten worden. Beispiele sind die Zahl der Krankenhauseinweisungen, die Dauer der Krankenhauseinweisungen, die Aufenthaltsdauer auf der Intensivstation, etc. ...

... Risk-Share-Verträge: Es gibt inzwischen "Costsharing"-Initiativen, bei denen sich die Pharma- Firma an den Kosten des Präparates beteiligt, falls die Behandlung nicht erfolgreich war. Hier ein Beispiel: Die Krankenkasse DAK und die Firma Novartis schlossen einen Vertrag zu Aclasta®: ...

... IQWiG: In Deutschland gibt es das IQWiG (Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen). Das IQWiG bewertet Nutzen, Effizienz und Wirtschaftlichkeit, so dass das Gesundheitswesen weiterhin finanzierbar bleibt. Es beauftragt dazu ein Gremium von Experten der Gesundheitsökonomie. ...

... Er entscheidet über die Erstattungsfähigkeit von Medikamenten und setzt so den Ärzten und der Industrie, insbesondere den forschenden Arzneimittelherstellern, Rahmenbedingungen. ...

...  Für Details zur Nutzenbewertung nach § 35 a SGB V sei auf die spezielle Fachliteratur verwiesen. Im Folgenden wird schematisch die Klassifizierung des Zusatznutzens zusammengefasst. ...

... Relevant für einen großen Teil des Marktes ist heute der Erstattungsbetrag ("Reimbursement") durch die jeweiligen nationalen Gesundheitsbehörden. In Frankreich geschieht dies durch die "Commission de la Transparence", in der klinische Experten den Zusatznutzen ("Amélioration du Service Médical Rendue") bewerten und im "Comité Economique der Produits de Santé", in der ökonomische Experten die Preisverhandlungen führen. In Italien gibt es die "Agenzia Italiana del Farmaco" (AIFA) ...

... Recht des Patienten auf Informationen und verbessert den Zugang der Öffentlichkeit zu Ergebnissen klinischer Studien. So müssen beispielsweise die Studienergebnisse innerhalb eines gewissen Zeitraumes nach Erteilung der Zulassung bekannt gegeben werden. Hier bietet sich eine Chance für die Pharmafirmen, die es schaffen, wissenschaftliche Daten klar, prägnant und ausgewogen so aufzubereiten ...

... Diese Erprobungsregelung soll bei innovativen Technologien mit Potential angewendet werden, deren Nutzen noch nicht mit hinreichender Evidenz belegt ist. ...

... Kapitel 6. Verantwortlichkeiten und Aufgaben: Begriffe für die Funktion des Medical Advisors variieren von Firma zu Firma die Positionsbeschreibungen, Verantwortlichkeiten und Berichtswege. Weiterhin haben sie sich in den letzten zehn Jahren verschoben. Während früher Begriffe wie "Med.-Wiss.", "medizinischer Fachreferent" und "Medical Marketing" üblich waren, ...