Kostenrechnung von Dr. Norbert Ueberschaer

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Über den Vortrag

Kostenrechnung und Controlling sind Hauptthema in diesem Vortrag. Sie erfahren zunächst, was Kostenarten, Kostenstellen, Kostenträger und Vollkosten sind und wie Sie mit fixen und variablen Kosten in Berechnungen und Kalkulationen umgehen sollten. Im zweiten Schritt lernen Sie, wie die Break-Even-Analyse eingesetzt wird, um die Gewinnschwelle (break-even point) eines Unternehmens zu ermitteln. Anschließend erfahren Sie, wofür der Deckungsbeitrag eingesetzt wird, wie er berechnet wird und wie Sie eine Preiskalkulation erstellen. Abschließend lernen Sie die Plankostenrechnung mithilfe des Betriebsabrechnungsbogens, kurz BAB kennen.

Der Vortrag „Kostenrechnung“ von Dr. Norbert Ueberschaer ist Bestandteil des Kurses „BWL für Nichtkaufleute“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Kostensartenrechnung
  • Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung
  • Break-Even Analyse
  • Deckungsbeitragsrechnung
  • BAB Plankostenrechnung

Quiz zum Vortrag

  1. Gemeinkosten stellen meist fixe Kosten dar.
  2. Gemeinkosten sind keine Kosten, die man einem Auftrag/Projekt direkt zurechnen kann.
  3. Gemeinkosten sind Kosten, die man einem Auftrag/Projekt direkt zurechnen kann.
  4. Gemeinkosten stellen meist variable Kosten dar.
  1. Variable Kosten sind von der Beschäftigung abhängig.
  2. Kosten für die Finanzbuchhaltung werden als variable Kosten gesehen.
  3. Kosten für die Verwaltung werden als variable Kosten gesehen.
  4. Kosten für eine Extra-Schicht zur Auftragsausführung werden als variable Kosten gesehen.
  1. Materialkosten werden der Kostenstellenrechnung zugeordnet.
  2. Bei der Kostenstellenrechnung wird das Unternehmen zuerst in Kostenstellen unterteilt.
  3. Variable Gemeinkosten werden der Kostenstellenrechnung zugeordnet.
  4. Bei der Kostenstellenrechnung wird das Unternehmen zuerst in Kostenbereiche unterteilt.
  1. Der Punkt, an dem der Gesamterlös genau sämtliche fixe und variable Kosten eines Produktes oder einer Leistung deckt.
  2. Der Punkt, an dem der Gewinn in einem Unternehmen am höchstens ist.
  3. Der Punkt, an dem das Unternehmen beginnt einen Deckungsbeitrag zu erwirtschaften.
  4. Der Punkt, an dem der Umsatz in einem Unternehmen am höchsten ist.
  1. ...wie viel ein Produkt zur Deckung der Fixkosten beiträgt.
  2. ...wie hoch die Differenz von Erlös und fixer Kosten ist.
  3. ...ab welchem Punkt die Gewinnzone beginnt.
  4. ...ob ein Produkt im Sortiment erhalten bleiben soll oder nicht.
  1. Der BAB dient der Verteilung der Kostenarten auf die einzelnen Kostenstellen.
  2. Der BAB dient der Kostenzuordnung auf Kostenstellen und hat keinen Bezug zur Preiskalkulation.
  3. Der BAB dient der Umlage der Gemeinkosten und der Ermittlung einer Kalkulationsgrundlage (z.B. Stundensätze).
  4. Der BAB dient der Trennung von primären und sekundären Kostenarten.

Dozent des Vortrages Kostenrechnung

Dr. Norbert Ueberschaer

Dr. Norbert Ueberschaer

Geschäftsführer der Unternehmensberatung Ueberschaer&Partner, Germering bei München, viele Jahre Mitglied im BDU.

16 Jahre Berufs- und Führungserfahrung, danach (seit 1986) Unternehmens-berater, Trainer und Prozessbegleiter bei der Entwicklung von Strategie- und Organisations-Konzepten, sowie von Controlling/Kostenmanagement, Marketing und Total Quality Management (EFQM), insbesondere in mittelständischen Unternehmen. Seminarleiter bei einer Reihe von Seminarveranstaltern. Auch eigene Seminare sowohl  inhouse, als auch offene Seminare. Seit Mai 2003: Rating Advisor (Uni Augsburg) .

In einer Vielzahl von Projekten wurde auch im Themenbereich „Sozialkompetenz“ die Strukturierung und Verbesserung der Team- und Gruppenarbeit erfolgreich durchgeführt, ebenso viele Trainings zum Thema Führung, Konflikt-Bewältigung, Projektmanagement und Kommunikations-Verbesserungen, u.a. . Näheres auf der Internetseite.

Unser Motto: „Wir sind ein Team von Beratern und Trainern mit betriebswirtschaft-licher und sozialer Kompetenz und begleiten prozessorientiert bei den laufenden Veränderungen in den Unternehmen. Wir steigern den Erfolg in der Weiterbildung durch umfassendes, interaktives Mitwirken der Teilnehmer in den Seminaren, mit Diskussionen, Kleingruppenarbeit, Teilnehmer–Referaten und Transfer-Aufgaben. Wir sind überzeugt, dass Veränderungsprozesse zunehmend sowohl betriebswirtschaftliche, als auch soziale Kompetenz bei den Beteiligten erfordern.“


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Auszüge aus dem Begleitmaterial

... Ausschalten von Engpässen im Entscheidungsprozess - Reduzieren der Qualitätsmängel. Hierauf sollten Sie achten: Steigen Ihre Ausschussquoten? Lassen Ihre Arbeitsgeschwindigkeiten nach? Kommen häufig Modelländerungen vor? II. Wie lassen sich Cash Inflows beschleunigen? A. Beschleunigung des Forderungseinzugs: Früheres Versenden der Rechnungen. Sicherstellen, dass die Rechnungen korrekt sind. Früherkennung von Reklamationsgründen. Klare Mitteilung der Konditionen an die Kunden. Ersuchen um Abschlagszahlungen bei Artikeln mit langen Vorlaufzeiten. Liefern und Abrechnen während des gesamten Monats. Hierauf sollten Sie achten: Werden die Forderungen über einen zunehmend längeren Zeitraum ab dem Lieferdatum eingezogen? Entspricht Ihre Inkassoperiode den Gepflogenheiten der Branche? Erfolgen die Lieferungen vor allem in den letzten Tagen des Monats? B. Früheres Vereinnahmen der Erlöse. Verkürzen der Zeitspanne von Planung bis zur Auslieferung. Verbesserung der Produkteigenschaften einschließlich der Konditionen und Preise, um größere Mengen zu einem früheren Zeitpunkt in der Umschlagsperiode zu verkaufen. Hierauf sollten Sie achten: Dauert es zu lange, bis Sie das Produkt auf den Markt bringen? Tätigen Sie zu viele Umsätze zu Preisabschlägen? Machen Sie Fehler, haben Sie Verzögerungen in der Produktion? III. Wie lassen sich Cash Outflows reduzieren? A. Reduzierung der Aufwendungen durch Vorausplanung: Planung von Produkten hoher Zuverlässigkeit zur Reduzierung von Ausschuss, Nachbesserungen und Reklamations- /Garantiekosten. Planung von Produkten unter Verwendung von handelsüblichen oder Standardteilen, um die Kosten für die Planung neuer Teile zu reduzieren. Entwicklung von Frühwarnsystemen zum Erkennen reduzierter Umsätze und Entwicklung von Systemen, mit denen bei geringerem Umsatzvolumen die Aufwendungen reduziert werden können. Jährliches Neuverhandeln der Einkaufspreise und -konditionen, bei fallenden Preisen öfter. Hierauf sollten Sie achten: Gehen Sie bei der Budgetierung von Null aus oder rechnen Sie nur hoch? B. Reduzierung der Einzelkosten durch: Reduzierung des Rohstoffverbrauchs. Reduzierung des Fertigungs-Lohnaufkommmens. Reduzierung der Rohstoffkosten. Reduzierung der Lohneinzelkosten. Hierauf sollten Sie achten: Werden Budgetabweichungen analysiert? C. Planen und Steuern ...